Artikel25. April 2018

«Avengers: Infinity War»: Das müsst ihr vor dem Kinostart wissen

«Avengers: Infinity War»: Das müsst ihr vor dem Kinostart wissen
© Disney Switzerland

Aufgepasst liebe Marvel-Fans: «Avengers: Infinity War» steht in den Startlöchern und versammelt zum zehnjährigen Geburtstag des Marvel Cinematic Universe ein All-Star-Team von Superhelden. Hier erfahrt ihr alles, was ihr bereits vor dem Kinostart wissen müsst.

Der Trailer zu «Avengers: Infinity War»

The Hype is real

Mit «Avengers: Infinity War» kommt am Donnerstag einer der wohl meist erwarteten Filme dieses Jahr in die Kinos. Und bereits im Vorfeld liefen die Diskussionen um den neuesten Wurf aus dem Hause Marvel heiss: So tat man alles, um zu verhindern, dass bis zum Kinostart Spoiler durchsickern. Nicht einmal den Schauspielern wurde das richtige Drehbuch anvertraut – um die Stars auf eine falsche Fährte zu locken, verteilten die Gebrüder Anthony und Joe Russo, die beim Film Regie führten, absichtlich falsche Seiten für das Skript.

Zudem wandten sich die beiden Filmemacher mit einem offenen Brief und dem Hashtag #ThanosDemandsYourSilence an die Marvel-Fangemeinde und baten diese um strengste Geheimhaltung. Alles nur ein Marketing-Gag? Dem Hype um den Filmstart hat es auf jeden Fall keinen Abbruch getan.

Das sind die ersten Stimmen zu «Avengers: Infinity War»

Nachdem in der Nacht auf Dienstag die Weltpremiere von «Avengers: Infinity War» in Los Angeles stattfand, fanden sich kurz darauf bereits die ersten Reaktionen auf Social Media, die zu einem grossen Teil positiv ausfielen. Begeisterte Stimmen berichten von einer Achterbahnfahrt, die es in sich hat: Der neueste Marvel-Streifen sei düster, lustig und gleichzeitig extrem spannend.

Zudem dürfe man sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Auch der Bösewicht Thanos (Josh Brolin) wird positiv hervorgehoben, dieser sei furchteinflössend und grossartig zugleich. Doch auch kritischere Reaktionen gibt es, die «Avengers: Infinity War» nach Filmen wie «Black Panther» oder Thor: Ragnarok als Rückschritt ansehen. Was unser Cineman-Filmkritiker zum Marvel-Streifen meint, erfährst du hier.

Das erwartet euch in «Avengers: Infinity War»

Was erwartet uns nun im neuesten Teil der Avengers-Filmreihe? Bereits aus dem Trailer zu erkennen ist, dass es der Bösewicht Thanos auf die sechs Infinity-Steine abgesehen hat, die im Marvel-Universum immer wieder als zentrales Element auftauchen. Nun will Thanos diese vereinen, um die Balance im Universum herzustellen. Doch einige der Steine befinden sich immer noch in den Händen der Avengers, weshalb Thanos auf die Erde kommt, um sich diese zu holen.

Nun müssen sämtliche Kräfte gegen den Schurken vereint werden, um diesen zu stoppen. Dabei fährt Marvel scharfes Geschütz auf: So sind alle Superhelden aus den bisherigen Marvel-Filmen auch in «Avengers: Infinity War» mit von der Partie. Nebst den ursprünglichen Avengers wie Captain America, Iron Man, Thor, Hulk oder Black Widow dürfen sich die Fans auch auf die "Guardians of the Galaxy" und Dr. Strange freuen.

Auch Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) ist in «Avengers: Infinity War» mit von der Partie.
Auch Dr. Strange (Benedict Cumberbatch) ist in «Avengers: Infinity War» mit von der Partie. © Disney Switzerland

Auffrischung gefällig?

Da seit dem letzten «Avengers»-Streifen nun doch schon wieder drei Jahre vergangen sind, kann es nicht schaden, die Vorgeschichte der Superhelden-Bande etwas aufzufrischen. Damit ihr im komplexen Marvel Cinematic Universe (MCU) nicht den Überblick verliert, haben wir den Inhalt der bisherigen «Avengers»-Filme deshalb für euch zusammengefasst. Dabei ist zu erwähnen, dass sich die Filme in das zusammenhängende Marvel-Universum einbetten, welches bisher 18 Filme umfasst und sich in verschiedene Phasen gliedert.

Das ganze Marvel Cinematic Universe auf einen Blick.
Das ganze Marvel Cinematic Universe auf einen Blick. © 2015-2018 darkmudkip6

Marvel's The Avengers (2012)

Als eines Tages Thors böser Halbbruder Loki auf die Erde kommt und den Tesserakt, einen kosmischen Energiewürfel, entwendet, ruft das Nick Fury von der geheimen Regierungsorganisation S.H.I.E.L.D. auf den Plan, der daraufhin ein Einsatzteam aus Superhelden zusammenstellt. Diesem gehören unter anderem Captain America, Iron Man, Hulk, Black Widow und später auch Thor an. Gemeinsam versuchen sie, Lokis Vorhaben zu vereiteln, der den Tesserakt als Portalöffner nutzen will, um eine Armee von ausserirdischen Chitauri auf die Erde zu holen, die unter seiner Führung die Welt erobern soll. Durch eine List gelingt ihm dies beinahe, doch die Avengers können in einer Schlacht zurückschlagen, das Portal schliessen und Loki gefangen nehmen.

Robert Downey Jr. hat als Tony Stark auch im neuesten Avengers-Film die Fäden in der Hand.
Robert Downey Jr. hat als Tony Stark auch im neuesten Avengers-Film die Fäden in der Hand. © Disney Switzerland

Avengers: Age of Ultron (2015)

Seit die Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. zusammengebrochen ist, operieren die Avengers auf eigene Rechnung, wobei der Milliardär Tony Stark alias Iron Man die Superheldentruppe finanziert. Als er auf Lokis Zepter stösst, in dem sich eine Art künstliche Intelligenz befindet, führt er ein Experiment durch, das für Weltfrieden sorgen soll, stattdessen jedoch den Superroboter Ultron zum Leben erweckt. Ein hochgradig vernetztes Maschinenwesen, das eigentlich den Frieden auf der Erde sichern soll, glaubt allerdings, dass es dafür die Menschheit auslöschen müsse. Gemeinsam mit seinen Weggefährten rund um Captain American will Stark die Bedrohung abwenden.

Das Superhelden-Klassentreffen

Das Klassenfoto vereint alle Superhelden aus 10 Jahren Marvel Cinematic Universe und bietet damit einen kleinen Vorgeschmack darauf, was uns ab dem 26. April in «Avengers: Infinity War» erwarten dürfte. Wann und wo der Film zu sehen ist, erfahrt ihr hier.

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Kommentare 2

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thomas.christener

vor 2 Jahren

Wer hätte das Gedacht. Meine Erwartung war ein typisch bunter, knalliger, lauter und aufgeladener Aktionfilm und die wurde natürlich vollumfänglich erfüllt. Es ist so viel Handlung in den Streifen eingepackt, man hätte gut noch 1, 2 Stunden mehr draus machen können. Untypischereeise gibt einem der Film zu denken. Viel Spass!Mehr anzeigen


theboch

vor 2 Jahren

Die knapp 2 1/2 Stunden (ohne Abspann) gehen wie im Flug vorbei. Unbedingt anschauen!


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