1917 Grossbritannien, USA 2019 – 119min.

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  • Meisterwerk
  • gut
  • Mittelmass
  • kaum sehenswert
  • miserabel

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48 User

Dein Film-Rating

Kommentare

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flashgordon99

vor 7 Tagen

Nein, ich kann wirklich nicht in die Lobgesänge einstimmen. Sicher, die Kameraführung ist prima, mal was anderes, toll, der Rest jedoch auf der ganzen Linie enttäuschend. Eine Bindung zum Hauptprotagonisten entstand nie. Der Schrecken des Kriegs wird nur angedeutet. Die Soldaten wirken wie aus einem Hochglanzmagazin im Vergleich zur Realität als man sich über Wochen hinweg nicht waschen konnte, ständig mit massivem Schlamm und Nässe kämpfte. Daran ändert auch ein bisschen Dreck an den Schuhen und am Kragen der Schauspieler nichts. Die permanente, teils hüftsteife, unentdeckte Lauferei durch alle Fronten extrem unglaubwürdig (Minen, Giftgas, Scharfschützen, Schlamm ????). Dann tauchen plötzlich wieder aus dem Nichts entweder Freund oder Feind auf (LKW macht keine Geräusche? okay ….). Obwohl der 1. Weltkrieg unglaublich brutal, zermürbend und grausig war, wirkt "1917" wie ein cooler Actionfilm von einem Computergame.Mehr anzeigen


julianne

vor 11 Tagen

Wirklich ein unglaubliches Meisterwerk der Film der alle Preise bekommen hat wie damals bei Brokeback Mountain nich den Oscar für den besten Film !! aber egal 1917 ist so sensationell als wäre man live im 1 Weltkrieg!! Sam mendes Wahnsinns Director


Patrick

vor 15 Tagen

Fulminant erzähltes Kriegsspektakel das durch seine hautnahe Inszenierung kaum Zeit zum Atmen lässt und man dadurch in das Geschehen als 3te Person einbezogen wird.Fazit:1917 ist in allen Belangen ein MEISTERWERK.Ich finde es schade das 1917 keinen Oscar für Bester Film und Beste Regie bekam.Dafür gabs 3 Oscars:. 1.] Beste Kamera 2.] Bester Soundmix 3.] Beste Visual Effects.Mehr anzeigen

Zuletzt geändert vor 14 Tagen


navj

vor 19 Tagen

"1917" ist ein Erlebnis von gnadenlosem Krieg. Um das zu sein, muss "1917" nicht laut und actionreich sein. Ganz im Gegenteil, Sam Mendes ist ruhig, zurückhaltend und lässt den Film für sich sprechen. Er lässt die Bilder über die Leinwand gleiten und schaut dabei nur in das sprachlose Gesicht des Zuschauers, das so viel zu sagen vermag.Mehr anzeigen


elelcoolr

vor 21 Tagen

Die Geschichte ist schnell erzählt. Zwei Corporals sollen eine wichtige Nachricht ans 2. Bataillon überbringen. Die Art und Weise, wie dieser Film gedreht ist, lässt die Zuschauer teilhaben. Du fühlst dich, als würdest du mit Blake und Scofield durch den Schlamm stapfen. Wenn sie in einer Schiesserei sind, bist du auch da. Die Tragödien, die ihnen passieren, passieren auch dir. Tolle Machart und grossartiger Hauptdarsteller.Mehr anzeigen


Aenggu66

vor 22 Tagen

Trotz starker Bilder und einmaliger Kameraführung bin ich enttäuscht von der langweiligen Handlung, von den Klischee haften Szenen (unmenschliche Deutsche, die nur töten wollen, selbst wenn man sie aus einem brennenden Flugzeug rettet...). Sorry, grosses Kino geht anders


Ivo

vor 28 Tagen

Eindrückliche Kulisse für eine gute Abendunterhaltung. Die Handlung scheint mir teilweise etwas zu sehr in die Länge gezogen.


Chraebu58

vor 29 Tagen

Mega film 5 * eidrucksvoll
Gefällt auch frau


mattkrieger

vor 29 Tagen

Eindrucksvoll gemacht und geht unter die Haut. Sinnvoll die menschlichen Momente bei unerwarteter Begegnung mit Feinden zu zeigen— insbesondere der verletzte Pilot der die Rettung und das Angebot Wasser vom Feind zu bekommen missbraucht um ihn anzugreifen und zu töten obwohl selbst schwer verletzt ... der erste Weltkrieg war wohl der sinnloseste aller idiotischen Kriege und das wird mit Fokus auf die zwei Individuen noch viel eindrücklicher. Alle die heutzutage „starke Männer“ verherrlichen sollten diesen Film sehen und sich bewusst sein dass diese Mächtigen von der Geschichte nichts gelernt haben und am liebsten heute wieder so losschlagen würden. Krieg nützt nur der Waffenlobby und den Mächtigen, die Bevölkerung ist Kanonenfutter. Wer das immer noch nicht glaubt wird es nach diesem Film verstehen der eigentlich ein Antikriegsfilm ist. Modern gemacht und nicht gewaltverherrlichend!Mehr anzeigen


Deg89

vor 29 Tagen

1917 ist ein packendes Kriegszenario. Die Kulisse überzeugt optisch und dank der sauberen Kameraperspektive, behält man stets die Übersicht. Für besonders viel Spektakel und Abwechslung sorgen die zahlreich geskripteten Events. Auch der Schauplatzwechsel geht flüssig, nahtlos ineinander über. Story und Gegner-KI können hingegen weniger überzeugen. Eine inhaltsarme Handlung mit Heldenpathos trifft auf deutsche Soldaten, die den Helden einfach nicht treffen wollen. Ansonsten ist 1917 die beste Videospielverfilmung, obwohl der Film nicht einmal einem Videospielfranchise angehört.Mehr anzeigen


tuvock

vor 30 Tagen

Der 1. Weltkrieg, hat in dem Film 119 Minuten gedauert, hat 677 Crew Mitglieder, 90 Darsteller, zeigt eine recht intensive Geschichte, hat in Amerika 92 Mille eingespielt, weltweit 155 Mille, ist nominiert worden für 10 Oscars, hat 78 Preise gewonnen und ist für weitere 159 nominiert worden, also sowas habe ich selten gelesen wirklich.

Es spielen eigentlich unbekannte Darsteller mit bis auf einige die bekannt sind in kleinen Rollen, die Idee das man eigentlich 2 Leute sieht die ganze Zeit und das sehr nah ist auch eine Idee vom „Skyfall“ Regisseur Sam Mendes, und ich muß sagen für 100 Millionen US$ kann man schon so einen guten Film machen.

Der reißt einen um, ist super spannend, hat gute Musik, super Kamera Szenen, und ich frage mich was das für ein Scheiß Auslöser war der zum 1. Weltkrieg führte. Es war der 28.6.1914, Gavrilo Princip erschießt Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Frau. Zeitgenössische, nachempfundene Darstellung. Das Attentat von Sarajevo auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau. Ja und? Wieso müssen da 17 Millionen Menschen sterben?

Weil damals Serbien mit Russland gegen Österreich wetterte, hatte man die Idee Kaiser Wilhelm II. und Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg um Schutz zu bitten die eh zusagten. Damals wollte man noch im Frieden Serbien zwingen eine totale Untersuchung zu starten, Russland sagt Nein, es ist der 23.7.1914, Frankreich hält natürlich zu Russland damals die zu den Serben halten, und am 27.7.1914 hat man Serbien den Krieg erklärt. Tja, hätte Deutschland und Österreich nicht Waffen gebaut und in den Krieg gezogen, wäre England nicht auf die Idee gekommen, dass sie bedroht werden könnten. Serbien hätte sogar kapituliert im Juli 1914 aber den Österreichern reichte es nicht, die Serben wollten die Souveränität nicht verlieren. Am 15.8.1914 sind die Russen in Ostpreußen einmarschiert. Die Franzosen haben die Soldaten mit dem Taxi sogar an die Front gebracht, weil Not am Mann war. Am 29.10.1914 sind die Türken in den Krieg gezogen. 18.9.1914 die Amis wollen mitmischen. Am 6.4.1917 haben die Amis den Deutschen den Krieg erklärt. Erst am 29.9.1918 wollten alle Frieden. Am 11.11.1918 haben die den Waffenstillstand unterzeichnet, 26 Alliierte glaube ich. Am 28.1.1919 begann die Friedenskonferenz in Versailles. Und dann mußte Ungarn zwei Drittel vom Land abgeben, und bis heute ist Ungarn ein geschrumpftes Land.

Russland erklärt am 1.8.1914 den Krieg, Deutschland damals am 3.8.1914, die deutschen marschierten gegen Luxemburg und Belgien, natürlich bitten die England die Freunde um Hilfe, die am 4.8.1914 den Krieg erklären. Erst am 11. November 1918 trat der Waffenstillstand von Compiègne in Kraft, und nachdem das war, ging den Italienern ein Licht auf, der Faschismus wurden geboren. Der Nationalsozialismus. Damals zerfiel das Habsburger Reich das Osmanische Reich und ja dann gab es Frieden aber wer schuld war, konnte nie geklärt werden. Und der Schuldige? Der Attentäter starb am 28. April 1918 im Gefängnislazarett an Tuberkulose.

Und nun kommen wir zu 1917 und der Handlung:

Die Handlung spielt im Jahr 1917 während des Ersten Weltkrieges im britischen Sektor der Westfront im Norden Frankreichs. Die beiden britischen Soldaten Will Schofield und Tom Blake erhalten den Befehl, eine dringende Nachricht an Colonel Mackenzie zu überbringen. Schofield und Blake haben den Dienstgrad Lance Corporal.

Mackenzie steht kurz davor, mit seinem II. Battalion des Devonshire Regiment einen Angriff auf die Deutschen zu starten, die sich seiner Kenntnis nach im Rückzug befinden. Unterdessen hat die britische Heeresführung durch Luftaufklärung erfahren, dass es sich bei diesem Rückzug um eine Finte handelt (Unternehmen Alberich). In Wahrheit geht das Deutsche Heer nur auf die Siegfriedstellung zurück und erwartet dort in bestens ausgebauten Stellungen den britischen Angriff.

Somit ist der Angriff von Mackenzies Battalion zum Scheitern verurteilt, von den 1.600 Männern des Bataillons würden nur wenige unverwundet überleben. Blakes Bruder dient im II. Bataillon, daher ist dieser äußerst motiviert, den Befehl zum Abbruch des Angriffs rechtzeitig zu übermitteln.

Blake und Schofield machen sich durch Niemandsland auf den Weg. Als sie einen zerstörten Bauernhof erreichen, beobachten sie einen Luftkampf zwischen britischen und deutschen Flugzeugen. Das deutsche Flugzeug des Typs Albatros wird getroffen und stürzt genau in Richtung Hof ab. Blake und Schofield können den feindlichen Piloten aus dem brennenden Wrack retten. Während Schofield ihm Wasser holt, greift der Pilot Blake mit einem Messer an. Schofield tötet den Gegner, kann aber seinen Freund und Kameraden nicht retten. Blake stirbt in seinen Armen, wobei Schofield ihm verspricht, die Mission alleine abzuschließen und somit Blakes Bruder vor der deutschen Falle zu bewahren.

Nach einem beschwerlichen Weg, darunter durch das völlig zerstörte Dorf in der gleichnamigen Gemeinde Écoust-Saint-Mein auf der Flucht vor Deutschen Soldaten, kann Schofield letztlich die Truppe von Colonel Mackenzie erreichen. Diese ist kurz davor, mit der ersten Welle den Angriff zu starten. Als die erste Welle losrollt fasst sich Schofield ein Herz und rennt ohne Deckung über das Kriegsgebiet. Er kann den Bunker von Mackenzie erreichen und den Colonel dazu bringen, den Befehl zu lesen. Mackenzie entscheidet daraufhin, den Angriff abzubrechen.

Wer spielt mit:

• George MacKay: Lance Corporal William Schofield
• Dean-Charles Chapman: Lance Corporal Tom Blake
• Gerran Howell: Private Parry
• Michael Jibson: Lieutenant Hutton
• Justin Edwards: Captain Ivins
• Benedict Cumberbatch: Colonel Mackenzie
• Andrew Scott: Lieutenant Leslie
• Richard Madden: Lieutenant Blake
• Colin Firth: General Erinmore
• Adrian Scarborough: Major Hepburn
• Mark Strong: Captain Smith
• Daniel Mays: Sergeant Sanders
• Jamie Parker: Lieutenant Richards
• Nabhaan Rizwan: Sepoy Jondalar
• Claire Duburcq
• Richard McCabe: Colonel Collins

Nun ganz cool, Als Produzent fungierte Steven Spielberg mit seiner Firma Amblin Partners und das ist klar weil der hat mit seinem 2. Weltkriegsdrama damals viel für Furore gesorgt. Gedreht wurde in England und Schottland für eine Geschichte die in Frankreich sich abspielt. Der Film sollte nonstop mit einer Kameraeinstellung gedreht werden aber das hat man glaube ich verworfen und man hat Stattdessen mehrere Szenen an verschiedenen Schauplätzen in zahllosen Probeläufen so lange durchgespielt, bis sie genau choreographiert aufgenommen und dann nahtlos aneinandergehängt werden konnten.

Mendes hat 2 Drehbücher schreiben lassen, eines für die Handlung eines für die Kamera. Mich erinnert der Film an „Im Westen nichts Neues“ der auch ein Remake hatte und ja eine Horror Geschichte damals und echt ein Welterfolg geworden. Der Film ist so gedreht woran das er nichts verherrlicht, er ist sehr spannend gemacht super gespielt, er hat super Einstellungen gute Darsteller, er ist echt arg und ja irgendwie kommst du dir vor als wärst du irgendwie integriert im Film, weil das ganze so real wirkt, keine Ahnung.

Arg ist das man wirklich für den Film Gräben ausgehoben hatte keine Originalen von damals über gebliebenen, und zwar ganze 500 Meterlange. Und ich glaube der Opa vom Regisseur hat damals als Veteran so viel vom Weltkrieg erzählt das der Regisseur da einigen Geschichten nahm. Und der hat auch so Briefe herumgetragen und damals war er auch so dreckig und hat sich das Leben lange immer die Hände gewaschen, und erst als er wirklich alt war hat er über den Krieg berichtet.

Das Arge ist, im Film kam eine Kirche vor, die für die brennende Kirche verwendete Beleuchtungsanlage war fünf Stockwerke hoch und bestand aus 2.000 1K-Wolframlampen mit einer Gesamtleistung von 2 Megawatt. Es war eines der größten, wenn nicht das größte Beleuchtungssystem, das je für einen Film gebaut wurde

Die hatten sogar Stundenlange Problem mit einem Zigarettenanzünder, weil der dabei sein sollte aber nicht funktioniert hat, ur arg. Und ja was soll ich sagen? Ist einer der Besten Filme die ich je gesehen habe oder seit langem gesehen habe, nun ja im Kino waren wenig Leute, einige haben gelacht keine Ahnung wieso, und im Grunde ist die Handlung einfach.

2 Jungs müssen was von A nach B tragen. Und ja ok die Handlung ist einfach aber das ganze Rundherum, nun ich kann den Film jedem Empfehlen und ich muß sagen bei dem ganzen Scheißdreck den wir heute an Problemen und Gewalt haben, muß ich sagen, haltet mal alle schön den Rand, seid froh das ihr nicht in Kriegen seid und das noch dazu in andere Ländern wo so bestialische Dinge abgehen, wir können echt froh sein das wir in einem friedlichen Land Leben.

93 von 100 Punkten.Mehr anzeigen

Chraebu58

vor 29 Tagen

Was schreibst du den für einen roman
Der letzte absatz hätte gereicht

Chraebu58

vor 29 Tagen

Wunderbarer film sehr gut gemacht
Chapeau und 5* dazu
Der geht auch frau unter die haut


güx

vor 30 Tagen

Ein Meisterwerk.


Maratonna

vor 30 Tagen

Zweifellos brillant gemacht - allerdings hauptsächlich in technischer Hinsicht. Die Kameraführung ist faszinierend und die Nähe zum Geschehen ebenso. Auch die Musik ist gut durchdacht und ein grosses Plus. Aber die Story vermag da qualitativ nicht mitzuhalten. Die Story muss ja nicht kompliziert oder sonstwie aufwändig daher kommen. Aber so wie hier vorgezeigt passt das irgendwie nicht so zusammen. Trotzdem ist der Film empfehlenswert. Und tatsächlich: Das Kino sollte den Film ohne Pause abspielen.Mehr anzeigen

Zuletzt geändert vor 30 Tagen


Alessandro

vor 30 Tagen

Miserabler Film. Gibt vor, historisch zu sein und ist nur ein billiger, tränendrüsender Actionfilm, wie ein schlechtes Computerspiel, dazu noch langweilig und oft unlogisch, künstlich.
Schade, ein solch gutes Thema könnte viel tiefgründiger inszeniert werden. Es fehlt die echte Dramatik dieser Epoche, die triste Perspektive eines Jungen in diesem sinnlosen, grauenhaften Krieg.
Lohnt sich gar nicht.Mehr anzeigen


Alessandro

vor 30 Tagen

Noch selten so was Schlechtes gesehen, Geschichtsverdrehung pur, simpelste Tränendüserei, billige Action. Schade, eine verpasste Chance bei einem eigentlich guten, ernsthaften Thema, lohnt sich überhaupt nicht!


Y_Naep

vor einem Monat

Kinematographie, Produktionsdesign, Schauspielers, Schnitt, Musik - alles verdient den Oscar!


thomasmarkus

vor einem Monat

In einer Kritik stand zu lesen, einzig am Schluss sei eine unglaubwürdige Szene zu sehen.
Das Blöde an Kritiken ist oft, dank ihnen geht man ins Kino (ging mir bei Parasite so) -
aber es ist dann zu viel verraten.
Gestern aber war der Film plötzlich fertig, und die unglaubwürdige Szene war noch nicht gekommen.

Schade: Kino in der Provinz ist so programmiert, dass immer eine Pause kommt.
Auch wenn ich der einzige Zuschauer bin und 'z'leid' nichts konsumier.

Aber bei 1917 ist eine Pause barbarisch.

Postete meinen Ärger in der Pause, bis es weiter ging.
Wahrscheinlich drückte ich beim Weglegen des Smartphones auf Wahlwiederholung -
jedenfalls läutete es spätabends bei einem meiner Mitarbeiter -
und zu hören war einzig eine sehr besorgniserregende Geräuschkulisse ;-)Mehr anzeigen


pcsteiner

vor einem Monat

Fesselnd vom ersten Augenblick, aber auch nachdenkluch.


dulik

vor einem Monat

Ein sehr starker Kriegsfilm, der vor allem durch die technische Machart, das Szenenbild und die Kameraarbeit überzeugen kann. Die Idee, den Film wie eine einzige Szene wirken zu lassen, verleiht ihm nicht nur einen einzigartigen Charakter, sondern lässt einem förmlich in die Szenerie eintauchen. Die Handlung ist allerdings zweitrangig und wegen etwas zu vielen ruhigen Momenten im Mittelabschnitt auch etwas langatmig. Eindrücklich ist der Film insbesondere dann, wenn viel auf dem Bild zu sehen ist, da man den hohen Aufwand bei diesen Szenen besonders zu spüren bekommt. Leider sind solche Szenen aber etwas selten. Nichtsdestotrotz hinterlässt "1917" einen bleibenden Eindruck und geht zu Recht als Mitfavorit ins diesjährige Oscar-Rennen, wobei dem Film vor allem in den technischen Kategorien die höchsten Chancen anzurechnen sind.
8.5/10Mehr anzeigen


maennele

vor einem Monat

Meisterwerk!!!


as1960

vor einem Monat

Technisch brillant, eindrückliche Bilder. Und lobenswert, dass im Kriegsdrama "1917" zumindest teilweise auch die leisen, menschliche Zwischentöne vorkommen. Aber die Grundstory enthält für mich zu viele Logiklöcher, die das Vergnügen deutlich schmälern. Ich verstehe den Hype und die Oscarnomination für den besten Film nicht.Mehr anzeigen

Zuletzt geändert vor einem Monat


8martin

vor einem Monat

Sam Mendes ist wieder einmal ein grandioser Film gelungen. Mit Gespür für die schier übermenschlichen Anstrengungen der aktiven Soldaten gelingt ihm ein ganz persönlicher Anti-Kriegsfilm. (Sein Großvater hatte ihm davon erzählt.) Mit Tempowechsel zwischen der Grausamkeit des Kriegsgeschehens und berührender Menschlichkeit wie z.B. eine junge Frau (Claire Duburcq) mit fremdem Baby in den umkämpften Ruinen ist ihm ein Anti-Kriegsfilm der besonderen Art gelungen. Gekonnt wurden Individualschicksale in Massenszenen eingebunden. Corporal William Schofield (George MacKay) wächst über sich hinaus und stellt sein Leben in den Dienst seines Auftrages, der hunderten von Landsleuten das Leben rettet. Es soll ein Angriff gestoppt werden, mit dem die Deutschen die Alliierten in eine Falle locken wollen. Deshalb überbringt er einen Befehlt von General Erinmore (Kurzauftritt von Colin Firth) zu Colonel Mackenzie (David Cumberbatch). Schofield verliert auf tragische Weise seinen Freund Tom Blake (Dean-Charles Chapman), durch einen Piloten, den sie zuvor aus dem brennenden Flieger gerettet hatten. Corporal Schofield gelingt es zwar den Befehl ordnungsgemäß zu überbringen. Aber zu welchem Preis. George MacKay gelingt es auch die seelischen Narben, die er erlitten hat sichtbar zu machen. Er spielt hier einen Kämpfer, der unter der Oberfläche ein Mensch bleibt und das auch zeigen kann.
Hier ist der Krieg im wahrsten Sinne des Wortes dreckig: Leichenberge, Waffenschrott, Ratten und die ständige Bedrohung durch Bomben, Minen oder Heckenschützen lassen nichts Heroisches am Krieg erkennen. Durch nur wenige Schnitte ist der Zuschauer so nah am Geschehen, dass ihm fast der Schlamm buchstäblich um die Ohren fliegt.
Im Vorfeld gab’s schon mal 10 Nominierungen, einige werden davon bestimmt mit dem Goldjungen belohnt.Mehr anzeigen


bolliger2004

vor einem Monat

1917 ein Oscar? Meine Frau brachte es auf den Punkt: „Das reicht nicht!“


Barbarum

vor einem Monat

Als technischer Trick beeindruckender denn als Film an sich. Doch beeindruckend ist das Weltkriegsdrama "1917" allemal. Wenngleich für die Möglichkeit einer tiefer greifenden Erzählung die Vortäuschung von zwei riesigen, schnittlosen Einstellungen eher einschränkend denn bereichernd wirkt, liefert Roger Deakins' Kameraarbeit einmal mehr eindrucksvolle Bilder.Mehr anzeigen


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