Bumblebee USA 2018 – 114min.

Bumblebee

Filmkritik

Der beste Transformer aller Zeiten

Peter Osteried
Filmkritik: Peter Osteried

Nach elf Jahren und fünf Filmen hätte man es nicht mehr für möglich gehalten, aber Regisseur Travis Knight ist gelungen, was Produzent Michael Bay mit seinen vorherigen Filmen nicht geschafft hat: Einen Transformers-Streifen zu entwickeln, der nicht in schierem Bombast erstickt, sondern eine amüsante und mitreissende Geschichte zu erzählen hat.

Auf Cybertron herrscht Krieg, den die Autobots zu verlieren drohen. Optimus Prime befiehlt, dass man sich andernorts sammeln muss und schickt Bumblebee los, um auf der Erde alles vorzubereiten. Doch dort angekommen, wird er von einem Decepticon attackiert und verliert sowohl seine Fähigkeit zu sprechen als auch seine Erinnerung. In den USA des Jahres 1987 fristet er sein Dasein als VW Käfer, bis die 18-jährige Charlie ihn findet und auf Vordermann bringt. Nun muss nicht nur verhindert werden, dass die Decepticons Bumblebee aufspüren, sondern auch, dass das US-Militär ihn kriegt…

Der Film ist ein Prequel zu den bisherigen Transformers-Teilen und erzählt nicht nur, wie der Krieg auf Cybertron endete, sondern auch, wie Bumblebee seine Stimme verloren hat. Wichtiger als das ist aber, dass er unabhängig von den Filmen, die zeitlich danach kommen, funktioniert. Und er hat einen weiteren Vorteil: Er spielt nicht nur in den 1980er-Jahren, er fühlt sich auch wie ein Film an, der aus jener Dekade stammen könnte.

Ein wenig erinnert Bumblebee an E.T., nur mit mehr Action und flotter erzählt. Darüber hinaus hat er die Naivität jener Ära, wenn er die Führer des Militärs als nicht sehr helle darstellt und sie zu einem Spielball der Decepticons macht. Das ist natürlich auch ein klein wenig doof, aber auf die ganz und gar sympathische Art und Weise.

Der Film zitiert das Jahrzehnt, in dem er spielt. Der Soundtrack mit den Hits jener Zeit ist grossartig, aber auch in anderer Weise verbeugt man sich immer wieder vor der Dekade, in der der Blockbuster-Film, wie man ihn heute kennt, aufblühte. Er schafft es sogar, einer ganz neuen Generation einen Song näherzubringen, der in den 1980er-Jahren bahnbrechend war: „Don’t You“ von den Simple Minds, den Bumblebee durch The Breakfast Club kennenlernt.

Hailee Steinfeld spielt aussergewöhnlich sympathisch. Die Freundschaft ihrer Figur zu Bumblebee ist etwas, das man Shia LaBeouf im originalen Film nicht abgenommen hat: echt und ehrlich. Natürlich gibt es auch reichlich Action, die ist aber konzentrierter und weniger fahrig als das bei Bay der Fall ist. Heisst, man kann den Roboterkämpfen besser folgen.

Alles in allem ist Bumblebee eine wunderbare Überraschung – nämlich der Transformers-Film, den man schon immer sehen wollte.

16.01.2019

4

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Kommentare

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Patrick

vor einem Monat

Transformers mit Herbie Charme.Das uns Kinogänger in die guten alten 80iger Jahre zurück Reisen lässt.


tuvock

vor 2 Monaten Spoiler

Dieser 113 Minuten lange Film der 135 Millionen US $ gekostet hat, ist der Erste Film der in dem Transformers Universum wütet und eine eigene Geschichte zeigt. Jetzt fragt man sich ob das nötig ist? E.T. meets Roboter meets Erde? Nun, keine Ahnung muss man selber entscheiden aber mir hat der Film gut gefallen. Das weltweite Einspielergebnis von 289 Millionen US $ ist aber sehr gering ausgefallen und eigentlich eine Art Flop geworden, 98 Mille für einen als Blockbuster angelegten Film in Amerika ist lächerlich.

Was lief schief?

Ein ganz netter Cast:

• Hailee Steinfeld: Charlie Watson
• Dylan O’Brien: Bumblebee (Stimme)
• John Cena: Jack Burns
• Jorge Lendeborg Jr.: Memo
• John Ortiz: Dr. Powell
• Pamela Adlon: Sally Watson
• Kenneth Choi: Ken

Und da fängt es schon an. Steinfeld, im Film ist sie 18, in Wirklichkeit 22 Jahre alt, wirkt wie eine deplatzierte 15 Jährige mit zu viel Makeup die aussehen möchte wie 25, wirken möchte wie 20 aber in Wirklichkeit 14 ist. Meine Güte was soll das? Da ist schon Mal ein großer Fehlpunkt. Das war anders als der 5. Transformers Teil im Kino war mit Mark Wahlberg und selbst damals als die große Blonde Frau mit spielte, das war Teil 4 mit dem 1971 geborenen Schauspieler und seine Tochter Tessa Jäger, meine Güte war das eine Fehlbesetzung, schrecklich wirklich

Aber das hier ist noch so eine und die übertrifft die wirklich, da ist keine Spannung bei der Frau dabei, ja ein bisschen ich kann das ich will das ein bisschen Rebell sein, und das Ganze ist schon fertig, also schauspielerisch kann ich von der nicht viel erwarten dachte ich mir am Anfang bei dem Film.

Dann kam John Cena, der 1977 geborene, 1,85 Meter große Wrestler in dem Film, meine Güte, der ist zwar 16 facher Wrestling Weltmeister oder so was, aber seit er damals ins Kino kam, 2006 mit „ The Marine“ was eigentlich noch was ich weiß ein guter Film war, hat er viele Muskeln dazu bekommen und schauspielerisch spielt er so in der Liga zwischen Van Damme und Steven Seagal, ja er ist einfach anwesend und hat 5 Gesichtsausdrücke oder waren es 4? Keine Ahnung er ist einfach da, der Super Patriot, er wirkt ein bisschen aber wie alle Darsteller hier haben sie gar keine bis wenig Ahnung vom Schauspiel.

Dann kommt der verrückte Doctor John Ortiz zu tragen, der 1966 geboren ist, der in vielen Filmen spielte und so was von deplatziert wirkte, meine Güte, das ist doch auch nicht gerade das wahre finde ich oder? Ja eh viel zu kurz muß ich sagen.

Im Ganzen hätte der Film 30 Minuten länger dauern können, die Geschichte wäre ein bisschen anders gewesen wäre sie super noch mehr geworden, die Action Szenen verlangen nach mehr und irgendwie der Kampf am Anfang der mit den Bösen Robotern war viel zu schnell.

Ich muss sagen Bumblebee ist super süß, die ganze Story gefällt mir, man will mehr sehen aber leider bekommt man nicht mehr, dann das am Anfang auf Cybertron, irgendwie ist das Ganze anders als in den 5 Filmen vorher, Ich weiß auch nicht wieso da hat man irgendwie eine andere Geschichte gezeigt, die Animation auf Cybertron war wirklich nicht gut, sah aus wie Power Rangers aus Japan, einfach blöd und nicht so das man sagt spannend, da fehlt einfach was, man kann sich mit den Robotern nicht identifizieren, leider.

Als damals 1984 der 1. Kinofilm oder Film veröffentlich wurde, ein japanisch amerikanischer Zeichentrick Quatsch, hat man sicher nicht damit gerechnet dass 5 Milliarden US $ in den Filmen stecken würden.

So und nun das Ganze noch Mal, kurz gesagt, es geht ja um den Kampf zwischen Autobots und Decepticons, meine Güte das ist so uninteressant, wäre da kein süßer Bumblebee der früher reden konnte auf Cybertron – auf das hat aber keiner gewartet das zu sehen – und die Erklärung wieso er keine Stimme hat, ist auch blöd irgendwie aber egal, dieser Kampf das Ganze Thema ist so was von uninteressant gemacht, ja ok nicht so arg aber trotzdem etwas.

Der Regisseur vom Film hat ja 2016 den Stopp Motion Film „Kubo- der Samurai“ gemacht, ein einzigartiger Film einfach super aber dieser Film hier gar nicht das finde ich wirklich blöde. Lustig fand ich den Anfang, da hört man ja von Stan Bush den Song – The Touch, und das war damals der Hauptsong der Zeichentrickserie von den Transformers, und vom alten Film und jetzt hört man den Song im Radio, also eine Art Verbindung zu früher.

Jedenfalls wie damals 1984 im Zeichentrickfilm war der süße E.T. Bumblebee Roboter ein VW Beatle, und das war auch in der Animated Serie aus 2007, ja nette Verbindung aber ein Camaro gefällt mir trotzdem besser. A, besten ist die Erklärung der Schauspielerin Steinfeld, die Hauptdarstellerin die lernen mußte wie man Geräte aus den 1980 er Jahren bedient, weil sie das als Kind der 1990 er Jahre nicht kennt, meine Güte so ein Quatsch aber wahr wirklich.

Super fand ich die Idee wie der eine Typ sagt er muss Alf gucken, das habe ich damals auch immer, das war eine super Serie aber der Kinofilm war ein Rohrkrepierer Nun ich glaube da ist die Luft raus weil das Ganze einfach langweilig wirkt aber trotzdem hat mir der Film gefallen vielleicht wegen dem E.T. Bonus.

Um was geht es beim Film:

Autobot-Anführer OPTIMUS PRIME (im Original gesprochen von Peter Cullen) hat entschieden, dass die Schlacht um Heimat Cybertron verloren ist. Doch der Krieg muss weitergehen und so schickt er seinen Freund und Kamerad B-127 auf einen abgelegenen, recht unbekannten Planeten, auf welchem dieser alle Vorbereitungen treffen soll, eine neue Basis zu errichten. Auf der blauen Kugel angekommen läuft jedoch nichts so wie geplant, und der von menschlichen Soldaten sowie Decepticons gejagte Held muss einiges an Schaden einstecken.

Zur gleichen Zeit sucht die Teenagerin CHARLIE (Hailee Steinfeld) täglich auf dem Schrottplatz nach Teilen, die sie in ihren Traumwagen einbauen kann, welchen sie bis heute noch nicht zum Laufen bekommen hat. Und da sie auch keinerlei Chancen sieht, dass ihre Mutter zum 18. Geburtstag des Töchterleins mit einem neuen Auto aufwartet, freut sie sich umso mehr, als sie einen Käfer findet, der zu funktionieren scheint und den ihr der Besitzer des Geländes kurzerhand schenkt.

Bei dem vermeidlichen Gefährt handelt es sich jedoch um B-127, welcher schwer beschädigt und verängstigt, Schutz gesucht hat. Nach dem Verlust von Erinnerung und Stimme ist er auf das junge, rebellische Mädchen angewiesen, während diese nicht nur endlich ein Auto hat, sondern ebenfalls einen guten Freund. Doch das Reaktivieren des Kriegers aus dem All ist der Aufmerksamkeit des Feindes nicht entgangen.

Was auch störend wirkt, der Junge Seymour Simmons, meine Güte, Pflaume, dann der Freund von Charlie, ein Nerd, dann die ganzen Nebenfiguren, ja eigentlich viel zu wenig sieht man und das ärgste es gibt fast 0 Spannung das fand ich wiederum nicht gut, aber egal, alles im Allen ein netter Film der mehr bieten könnte aber nicht mehr hat.

Und was war damals zu Beginn?:

Bereits 1984, während der Entwicklung der ursprünglichen Transformers-Spielzeug- und Zeichentrickserie, beabsichtigte Hasbro, Zeichentrickfilme zu den drei Spielzeugserien G.I. Joe, Mein kleines Pony und den Transformers ins Kino zu bringen. Produziert werden sollte der Film, wie schon die Zeichentrickserie, von Sunbow Productions und der zu Marvel Comics gehörenden Firma Marvel Productions. Die Animation sollte, wie schon im Falle eines Großteils der Folgen der ersten beiden Staffeln der Zeichentrickserie, von Toei Animation stammen. Das Drehbuch stammte von Ron Friedman, und als Regisseur wurde Nelson Shin, einer der Produzenten der Zeichentrickserie, verpflichtet.
Ziel des Filmes war es, die Figuren, deren Spielzeuge 1984 auf den Markt kamen, aus dem Weg zu räumen und Platz für neue Figuren zu schaffen. Während die Spielzeugfiguren, die Hasbro von 1984 bis 1986 veröffentlichte, noch auf Figuren basierten, die bereits zuvor von der japanischen Partnerfirma Takara (heute TakaraTomy) im Rahmen der Spielzeugserien Diaclone und Microman veröffentlicht worden bzw. zumindest ursprünglich für diese vorgesehen gewesen waren, sollten die im Film auftretenden Figuren und die dazugehörigen Spielzeuge erstmals für den Film ganz neu entwickelt werden.

Ja alles im Allen ein netter Film mehr nicht es fehlt so an einigen Dingen, Schauspiel Mal zu viel, Mal zu wenig, Action zu wenig, dann wieder zu viel, ein Misch Masch an verschiedenen Ideen, und eigentlich hätte man das Ganze zweiteilen können. Ein langweiliger Film über Leute die Autos Zusammenbauen und arm sind und ein Film über Bumblebee, ja er war nett mir hat er gefallen aber nicht so sehr, darum nur 85 von 100 Punkten. Wäre es sein guter Film hätte der auch 150 Minuten dauern können.Mehr anzeigen


EgliMartin

vor 2 Monaten Spoiler

Achtung: Enthält Spoiler!

Spätestens seit Guardians of the Galaxy stehen offenbar Filme mit 80er Jahre Retro-Feeling hoch im Kurs. Das hat scheinbar auch Travis Knight beherzigt und bedient sich fleissig an Kultobjekten und Musik der 80er. Für mich als Fan von alten Autos war der Film daher optisch ansprechend. Die ruhigere Gangart war auch ein Pluspunkt gegenüber den mit Schlachten völlig überladenen Transformer-Streifen. Allerdings waren einzelne Szenen dann vielleicht doch schon wieder ein bisschen zu langatmig. Merkwürdig fand ich das erste Aufeinandertreffen von Charlie und Bumblebee. Selbst wenn sein "Kernsystem" beschädigt wurde, mutete es unlogisch an, dass sich Bumblebee vor einem kleinen Mädchen wie ein ängstliches Kätzchen benimmt. Bei dem ganzen Verhalten (inklusive verniedlichtem Ohrengewackel) musste ich dann unweigerlich an den Nachtschattendrachen aus Drachenzähmen leicht gemacht denken. Wenn man sich da mal nicht aus dem Animationsfundus von Steven Spielberg bedient hat, fresse ich einen Besen. Eine weitere Filmparallele, welche mich gestört hat war der verdammte gelbe Käfer. Ich liebe zwar Käfer. Aber die Film-Kombination Teenager und lebendem VW-Käfer stachelte mein Unterbewusstsein pausenlos dazu an, zu erwarten, dass demnächst Lindsay Lohan aus einem Gebüsch sprang und Herbie zurückhaben möchte. Zudem gab es meiner Meinung nach weitere zu viele unlogische Handlung (wieso z.B. hätten sich die ach so brutalen Militaristen überhaupt mit den Eltern unterhalten sollen nachdem sie Bumblebee ja bereits in Gewahrschaft genommen hatten?).
Kurz: Hailee Steinfeld spielt insgesamt toll.
Bumblebee wurde zu verniedlicht dargestellt.
Zu viele parallelen zu anderen Filmen.
Viele Logikfehler.
Ein paar Lacher.
Dennoch: Gute Unterhaltung für einen gemütlichen Abend mit ein bisschen Action.

Bestes Zitat: "Ich mag es wie sie platzen." :DMehr anzeigen


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