Frühstück bei Monsieur Henri Frankreich 2015 – 98min.

Filmkritik

L'étudiante et monsieur Henri

Filmkritik: Geoffrey Crété

Constance flüchtet vor ihrem strikten Vater in Orléans nach Paris, weil er will, dass sie das Familienunternehmen übernimmt. Sie landet schliesslich beim griesgrämigen Henri, der sie nach Strich und Faden ausnimmt und ihre Situation ausnützt: er bietet ihr drei Gratismonate in der Wohnung, wenn Constance seinen Sohn Paul verführt und ihn aus den Fängen seiner Freundin Valérie befreit, die Henri so gar nicht in den Kram passt. Ein gefährliches Spiel mit unerwarteten Konsequenzen für alle Beteiligten...

Claude Brasseur als alter Miesepeter, Guillaume De Tonquédec als lächerlicher Yuppie, Frédérique Bel als dumme Blondine: ein derart einfallsloses Casting kann leider nur eines bedeuten, L’Etudiante et Monsieur Henri ist ein Schuss in den Ofen. Nach den zu Recht aus dem Gedächtnis gelöschten und vergessenen Irène, On va s’aimer und Une semaine sur deux (et la moitié des vacances scolaires), gibt Ivan Calbérac noch immer nicht auf und liefert erneut einen unnötigen, komplett voraussehbaren Film ab, der in Sachen Mittelmass bereits in der ersten halben Stunde einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Immerhin geht es danach ein wenig aufwärts, hauptsächlich weil Noémie Schmidt schön anzuschauen ist und beginnt ihrer Figur ein wenig Tiefe zu verleihen. Abgesehen davon ist L’Etudiante et Monsieur Henri eine eklatant oberflächliche Geschichte mit einem unsäglich dummen Ende.

15.07.2016

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Kommentare

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Patrick

vor einem Jahr

Eine Warmherzige Geschichte die durch die liebenswerte Darsteller~Leistungen noch schöner rüber kommt.Verfeinert ist das ganze mit dem Wolkenbruch Star Noèmie Schmidt.


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