Fast & Furious Five USA 2011 – 130min.

Filmkritik

Hauptsache Vollgas

Peter Osteried
Filmkritik: Peter Osteried

Die Schnellen und die Wilden sind zurück - und das in voller Mannschaftsstärke: In Fast and Furious 5 versammelt Justin Lin neben Vin Diesel und Paul Walker so gut wie alle Helden der früheren Filme.

Nachdem es Brian (Paul Walker) und Mia (Jordana Brewster) gelungen ist, Dom (Vin Diesel) aus der Gefangenschaft zu befreien, verlassen sie die Dominikanische Republik. In Rio de Janeiro stehen sie erneut mit dem Rücken zur Wand und sind gezwungen, ein letztes Ding zu drehen: Nur so können sie die lang ersehnte Freiheit erlangen. Während sie ein Elite-Team der besten Racer zusammenstellen, wird ihnen klar: Um definitiv aussteigen zu können, müssen sie sich einem korrupten Unternehmer stellen, der sie tot sehen will. Aber auch der kompromisslose Federal Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) ist hinter ihnen her.

Sequels sind immer eine schwierige Angelegenheit. Einerseits müssen sie den Vorgänger an Spektakel übertreffen, andererseits sollen sie alte Fans und ein neues Publikum zugleich zufrieden stellen. Fast and Furious 5 schafft beides: Man kann den Action-Boliden für sich allein genießen; aber das Vergnügen potenziert sich, wenn man mit den vorangegangenen Filmen vertraut ist. Denn in diesem furiosen fünften Film sind mit Diesel und Walker nicht nur die unbestrittenen Stars der Franchise am Start; man hat eine Geschichte entwickelt, die es erlaubt Tyrese Gibson, Sung Kang und Matt Schulze aus den Vorgängern zurückzubringen. Das Ergebnis ist ein Team-Film, in dem es weniger um das Rennen als vielmehr um den größten Bruch aller Zeiten geht.

Den zu verhindern versucht in erster Linie Dwayne "The Rock" Johnson, der hier sehr viel eloquenter als in seiner fast stummen Faster-Rolle auftritt. Johnson als Gegner für Diesel und Walker zu besetzen - das ist ein Coup. Man kann sich keinen Schauspieler vorstellen, der Diesel physisch eher gewachsen wäre als der frühere Wrestler.

Die Handlung ist natürlich simpel gestrickt, kaum mehr blosses Alibi für die Action, bei der oft auf CGI verzichtet wird und noch echtes Handwerk zu bewundern ist. In besonderem Maße gilt dies für die aufregende Sequenz, in der die zwei Charger durch Rio rasen und hinter sich einen tonnenschweren Safe nachziehen und beträchtlich Schaden anrichtet. Überhaupt die Action: mit Abstand die beste, die man in diesem Jahr im Kino sehen konnte

16.05.2011

4

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Kommentare

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Barbarum

vor 8 Jahren

Überraschungsarm aber tolle Action. Und wenn Diesel und the Rock auf einander losgehen muss doch einfach jedem Actionfan das Herz hochgehen. Klar der beste Teil der Reihe.


Mikelking

vor 9 Jahren

Fast and furious 2 & 5 finde ich am besten!


Felixina

vor 9 Jahren

super schauspieler


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