Garfield - De Film Hongkong, Indien, Grossbritannien, USA 2024 – 101min.

Filmkritik

Katerstimmung

Lysann Leyh
Filmkritik: Lysann Leyh

Garfield kehrt zurück auf die Kinoleinwand. 20 Jahre nachdem die Comicfigur Garfield das erste Mal die Kinosäle eroberte, erwartet den sarkastischen Kater unter der Regie von Mark Dindal ein chaotisches Abenteuer und jede Menge neue Erkenntnisse.

Bei Garfield hat sich nicht viel geändert: Der faule Kater hasst Montage und liebt Lasagne. Er ist verwöhnt und liebt es zu faulenzen. Als sein Vater, der Strassenkater Vic, plötzlich auftaucht, ist Schluss mit der Entspannung. Vic und seine alte Freundin Jinx haben noch eine Rechnung offen und Garfield wird gegen seinen Willen hineingezogen. Zusammen mit seinem Vater und seinem Hundefreund Odie stürzt sich Garfield in ein tierisches Abenteuer.

Der Fokus von «Garfield - De Film» liegt ganz beim Thema Familie. Anfangs scheint es, als hätte Garfields Vater ihn als Kind zurückgelassen. Im Laufe des Films wird jedoch offenbart, wie die Situation wirklich abgelaufen ist. Der Kinderfilm zeigt damit auf, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint und ein Wechsel des Blickwinkels oft weiterhelfen kann.

Die Animation des Films scheint leider etwas lieblos und undetailliert, was möglicherweise auf die kindliche Zielgruppe zurückzuführen ist. Auch die Komik des Films ist vielmehr für ein sehr junges Publikum geeignet, denn die Witze scheinen zu gewollt und es wird hauptsächlich auf stumpfe Situationskomik gesetzt. Gelegentlich sind ein paar Gags eingebaut, die auch bei Erwachsenen für ein Schmunzeln sorgen können.

«Garfield - De Film» ist trotz des flachen Humors ein insgesamt niedlicher und berührender Film, der den Fokus vollkommen auf Positivität legt. Auch wenn negative Gefühle thematisiert werden, gewinnt letztendlich die (Familien-)Liebe.

21.05.2024

2.5

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Kommentare

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Conny4

vor 6 Tagen

Die Kinder fande es super und hatten Spass und auch die Geschichte Vater und Sohn toll


Taz

vor 19 Tagen

Da war mal ein zynischer, fauler Kater, der viel frass und seinen Besitzer regelmässig mit Sprüchen malträtiert hat. Das war lustig, frech, manchmal etwas böse, aber immer witzig. Jetzt versucht man, dem Kater die Ecken abzunehmen, lässt ihn sogar für die ganz kleinen Fans auf CH-Deutsch sprechen und vergisst dabei, das Garfield eigentlich mal ein Zyniker war, der sarkastisch alles kommentierte. Von diesem ist nicht mehr viel geblieben. Die Zähne (oder Krallen?) sind ihn in diesem Film gezogen worden. Armer Kater.Mehr anzeigen


thomasmarkus

vor 24 Tagen

überraschend vor allem Odie - gemahnte mehr an den comicstrip drunter.
(in 20 Minuten ist der S N O O P I E-Streifen grad unterhalb von Garfield)


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