Pitch Perfect 2 USA 2015 – 115min.

Filmkritik

Nichts Neues im A-Capella-Verein

Peter Osteried
Filmkritik: Peter Osteried

Der erste Teil war ein Überraschungserfolg, weswegen man sich natürlich flugs daran machte, ein Sequel zu produzieren. Alle bekannten Gesichter sind wieder dabei, die Geschichte bewegt sich in ähnlichen Bahnen, aber sie ist auch deutlich zerfaserter. Man merkt Pitch Perfect 2 schon an, dass hier keine Idee, sondern der Erfolg des Originals Auslöser für die Produktion war.

Beca und ihre Kolleginnen der A-Capella-Gruppe Bellas haben vor Jahren einen Wettbewerb gewonnen und seitdem einige Preise eingeheimst. Als es aber bei einer Vorstellung zu einem extrem peinlichen Unfall kommt, ist das hinfällig. Die Bellas sollen an der Universität aufgelöst werden, aber das wollen Beca und Co. natürlich nicht so hinnehmen. Und tatsächlich, eine Chance, die Bellas zu retten, gibt es noch. Sie müssen die A-Capella-Weltmeisterschaft in Kopenhagen gewinnen. So unmöglich das auch erscheinen mag, die Bellas sind zuversichtlich – bis sie ihre Konkurrenz aus deutschen Landen kennen lernen.

Elizabeth Banks hat den Film inszeniert, zugleich steht sie aber auch vor der Kamera. Sie ist eine Kommentatorin der A-Capella-Szene und hat zusammen mit ihrem Kollegen die besten Szenen. Denn hier wird geradezu überschwänglich auf politische Korrektheit verzichtet, stattdessen gibt es einen Kracher-Spruch nach dem anderen. Wenn aber gerade solche für die Haupthandlung irrelevanten Szenen die besten sind, dann gibt es auch ein Problem.

Und dieses Problem heißt: Es gib keinen roten Faden. Stattdessen gibt es Subplot über Subplot. Das geht soweit, dass das Finale, der eigentliche Höhepunkt, mit Vollgas überspielt wird. Weil es im Grunde auch schon irrelevant ist, wie diese Szenen gestaltet sind. Es weiß ohnehin jeder, dass die Bellas natürlich den Sieg davontragen werden. Bei allem anderen täte man sich bei einem dritten Teil – mittlerweile auch angekündigt – naturgemäß schwer.

Rebel Wilson wurde im ersten Teil der Liebling der Zuschauer, im Sequel darf sie als Fat Amy wieder für Lacher sorgen. Aber das ist ein zwiespältiges Vergnügen, da sich der Humor daraus speist, dass die dicke Wilson Dinge tut, die dicke Mädchen normalerweise nicht tun. Zudem kommt sie etwas minderbemittelt rüber, was das Lachen über sie mitunter im Halse steckenbleiben lässt.

Kurios ist, dass bei einem Film, der sich mit A-Capella beschäftigt, regelmäßig instrumentale Unterstützung stattfindet. Wie gut die Sänger wirklich sind, lässt sich so gar nicht mehr genau bestimmen.

Pitch Perfect 2 hat natürlich Schwächen en Masse, aber er ist sympathisch erzählt. Nur: Ein bisschen origineller hätte das Ganze ruhig sein dürfen.

15.05.2015

3

Dein Film-Rating

Kommentare

Sie müssen sich zuerst einloggen um Kommentare zu verfassen.

Login & Registrierung

tuvock

vor 5 Jahren

Wenn der 100 Kg Moby Dick Wal Rebel Wilson die im Film Fat Amy spielt los legt da wackeln irgendwie die Wände, denkt man, die Frau ist aus Australien und eine Standup-Komikerin. Nur im Film nicht, was ist passiert? Keine Ahnung.

Um was geht es eigentlich in dem neuen Teenager Quatsch? Nach einem Vorfall bei einem Auftritt im Kennedy Center für den Präsidenten werden den BARDEN BELLAS weitere A-cappella-Auftritte untersagt. Somit fällt auch ihre Tour ins Wasser. Um ihren guten Ruf wiederherzustellen, wollen die Bellas in einem internationalen Wettbewerb in Kopenhagen antreten. Sie bekommen auch ein neues Gruppenmitglied, EMILY. Sie ist die Nachfahrin einer früheren BELLA. Ihr größter Widersacher ist die deutsche Gruppe Das Sound Machine. Währenddessen macht BECCA ein Praktikum bei einem Musikproduzenten und schafft es am Ende durch Emily, die eigene Songs schreibt, bei dem Musikproduzenten unter Vertrag genommen zu werden. Bei der Weltmeisterschaft am Ende gewinnen die Barden Bellas und dürfen nun wieder auftreten.

Natürlich ist der Film für 14 Jährige gemacht, also wieso sehe ich mir den an? Naja er ist neu und mir langweilig, also BECA die ja von Anna Kendrick gespielt wird, ja die ist eine Neuerung, sie kann nicht gut spielen, sie sieht süß aus, sie isst nie was, hat nie Kopfweh, ist nie am Klo hat nie Migräne oder die Regel, ein Wunderkind, und das tolle – was ist das? 100 x hat es das schon gegeben.

Ist der Film deshalb besonders? Nein natürlich nicht. Egal. Es geht um Musik und das will man sehen. Die Darsteller in dem Film die sind irgendwie nicht so super, auch GAIL ABERNATHY-MCKADDEN im Film, gespielt von Elizabeth Banks ist nicht die Beste, ich weiß nicht wieso, ich glaube das hat damit zu tun dass der Film absichtlich so gedreht wurde dass er nicht unbedingt Gehirnzellen anstrengt.

Der ganze Film ist irgendwie so belanglos. Keine Ahnung wie man so einen Film so vermarkten kann, naja wie viele andere. So viele Filme gibt es auf der Welt die irgendwie zu einfach sind, die nichts aussagen, wie dieser Film hier. Er ist nett gemacht ohne Zweifel, es gibt genügend Musik, es gibt keine Ohrwürmer was mich echt gewundert hat, es gibt nette Mädchen die ganz gut aussehen und was der Film auch gut macht, er hat nicht nur hübsche Leute, nicht nur hübsche Mädchen sondern einfach Leute wie du und Ich, das ist wirklich gut, nur ist das Problem dass einfach zu wenig gute Darsteller sind, das ist das einzige Probleme.

Gespielt wird ja, wie halt in einer Teenie Komödie, mehr nicht, gesungen wird gut, aber die Musik ist langweilig, ja für Deutschland sucht den Superstar gut aber Erfolge nein gar nicht. Diesen a Capella Wettbewerb gibt es wirklich in Amerika, seit 1996, ist von so einem College ins Leben gerufen worden. Wer etwas jünger ist wird den Film mögen, wo es um das Erwachsen werden geht sich abnabeln von den Eltern, alleine entscheiden und dann in eine Gruppe rein wachsen, es geht um eine Mädchengruppe mit ihren Problemen die eigentlich keine richtigen sind, und trotzdem macht der Film irgendwie Spaß obwohl ich längst dem Teenager Alter entwachsen bin.

Und geben tut es das Ganze wirklich. Die meisten Universitäten haben A-cappella-Gruppen, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben gegeneinander antreten. Damit nicht genug: In der Fernsehsendung «The Sing-Off» treten verschiedene Gruppen gegeneinander an, ganz im «Pitch Perfect»-Style. In den USA feierte die Sendung große Erfolge.

Ich wie gesagt finde den Film nicht so übel aber auch nicht so gut, ich hätte mir mehr gewünscht, aber macht nichts, es ist halt ein Teenie Film ein Recht netter mehr nicht, und ich kann den ruhig weiterempfehlen aber wenn ich jetzt Punkte gebe, also mehr als 73 von 100 Punkten hat er meiner Meinung nach nicht verdient.Mehr anzeigen


maja71

vor 5 Jahren

Ein Film der leichten Art, d. h., die Handlungen sind meist vorhersehbar.


Elogin

vor 5 Jahren

ist gut


Mehr Filmkritiken

Justice League

Official Secrets

Where We Belong

It Must Be Heaven