Avatar: The Way of Water USA 2020 – 192min.

Filmkritik

Die Familie steht zusammen

Christopher  Diekhaus
Filmkritik: Christopher Diekhaus

Lange hat es gedauert, nun ist sie endlich da: James Camerons Fortsetzung zu seinem Megablockbuster «Avatar – Aufbruch nach Pandora», der 2009 Kinogeschichte schrieb. Berauschende, neue Massstäbe setzende Bilder sind wieder garantiert. Erzählerisch hinkt der Film seiner atemberaubenden Technik jedoch abermals hinterher.

Ex-Soldat Jake Sully (Sam Worthington), der am Ende des Vorgängers, auch körperlich, zu einem vollwertigen Mitglied der auf dem Mond Pandora lebenden Na’vi wurde, hat mit seiner großen Liebe Neytiri (Zoe Saldaña) eine eigene Familie gegründet. Als eine alte Bedrohung in neuer Gestalt auftaucht, muss er mit Frau und Kindern das Weite suchen. Unterschlupf finden die Flüchtlinge bei einem anderen Ureinwohnerstamm, der an den Küsten Pandoras beheimatet ist.

James Cameron, der grosse Perfektionist Hollywoods, schaltet einmal mehr in den Überwältigungsmodus und liefert ein trotz gewaltiger Laufzeit nie zähes Epos mit grandiosen Schauwerten ab. Dank einer neuen, über Jahre ausgefeilten Performance-Capture-Technik sorgt «Avatar: The Way of Water» immer wieder für pures Staunen. Vergleicht man die hier präsentierte Unterwasserwelt, in der sich die Figuren unglaublich natürlich bewegen, mit den Bildern aus dem DC-Titel «Aquaman», kann die Comicadaption einpacken.

Ähnlich wie in «Avatar – Aufbruch nach Pandora» fällt die mit einigen esoterischen Plattitüden versetzte Story dagegen deutlich unspektakulärer aus: Jake und seine Familie hauen ab und müssen sich am Ende ihren Feinden stellen. Mehrere Charakterbögen sollen emotionale Tiefe erzeugen. Einige Konflikte wirken allerdings zu schablonenhaft, und mitunter hat der Film Probleme, sein umfangreiches Personenensemble unter einen Hut zu bringen. Form und Inhalt dürfen sich in den bereits feststehenden Sequels gerne stärker annähern!

20.12.2022

3.5

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Kommentare

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Supito23

vor 4 Tagen

War vom Avatar 1 begeistert,,,Avatar2 ist einfach nur laut und Kriegerische wie wen wir nicht schon genug davon hätten Laut hektisch Inhalts los.. für mich unglaublich destruktiv.

Zuletzt geändert vor 4 Tagen


julianne

vor 7 Tagen

Grosses grosses Kino Avatar 2 Machart Cinematography Technik really insane ! Hatte Tränen von dieser Wucht so gigantisch eine Riesen Wucht wo daher kommt ! IMAX lohnt sich sehr gigantisch ! Ende fast wie TITANIC really insane ! Bravo Mister James Cameron !!


maennele

vor 20 Tagen

Lediglich eine Variation des Themas des ersten Teil! Enthält Szenenstränge mit unnötiger Überlänge, die zum Einschlafen einladen! Völlig überbewertet aber gut geeignet für das einfache Volk!


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