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Tableau noir Schweiz 2013 – 120min.

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  • Meisterwerk
  • gut
  • Mittelmass
  • kaum sehenswert
  • miserabel

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29 User

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Kommentare

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filmlove

vor 6 Jahren

yves yersin einfah


Janchris

vor 8 Jahren

Ein wunderbarer Film, welcher eindrücklich aufzeigt, dass Schule selbst das Leben ist, nicht nur ein Ort, wo man über das Leben spricht. Ergreifend menschlich und authentisch. Leicht verständliche, praxisbezogene Pädagogik. Schulalltag szenisch und filmisch feinfühlig eingefangen unter subtilem Einbezug der ländlichen näheren Umgebung samt ihren geopolitischen Themen und Ränkespielen. Ein Meisterwerk, das auf vielen Ebenen zum Nachdenken anregt!Mehr anzeigen


Sheitan6

vor 8 Jahren

Ein Meisterwerk wie nur Yves Yersin es hervorzaubern kann


Jürg.Trax

vor 8 Jahren

Würde es diese Schule heute noch geben, wäre das für mich Grund genug mit meiner Familie dorhin zu ziehen! Klasse Film!


Yvo Wueest

vor 8 Jahren

Ein sehenswerter Film. Der portraitierte Lehrer Hirschi packt souverän das ganze pädagogische Instrumentarium aus, das seit Pestalozzi unter dem Dreiklang «Kopf, Herz und Hand» bekannt ist. Was ist daran für Lehrpersonen, Eltern aber auch ehemalige Schüler bemerkenswert? Hirschi bezieht bei der Stoffvermittlung alle Sinne und sogar die Umgebung des Schulhauses ein.

Vom Neurobiologen Gerald Hüther wird dieser Ansatz im Buch „Kommunale Intelligenz“ beschrieben. Nur was mit unserer Erfahrungswelt zu tun hat und was wir in Beziehung zu anderen erfahren, etabliert neue und dauerhafte Verknüpfungen im Gehirn und führt zu wirklichem Lernerfolg.

So verstanden ist der Film auch ein Aufruf, mit einer neuen Lern- und Beziehungskultur die Grundlage für eine lebendige „Kommune“ zu legen, die mehr ist als eine reine Verwaltungseinheit: Eine Gemeinschaft, in der Kinder und Jugendliche Lernen, worauf es im Leben ankommt und wie man zusammen mit anderen sein Leben gestaltet und Verantwortung übernimmt.

In einem Interview sagte der 71-jährige Lausanner Regisseur Yves Yersin: «Der wichtigste Weg, das Leben zu meistern in dieser neoliberalen Welt, ist nicht die Aneignung eines kompetitiven Verhaltens, sondern dass man Wurzeln hat und diese kennt. »Mehr anzeigen


pradatsch

vor 8 Jahren

Der Film ist wunderbar; die Kinder amüsieren und rühren, die Erwachsenen leben die Pädagogik nicht nur als Erziehungskunst vor, sondern gerade auch als Liebe zum Menschen – schön, wie das ohne grosses Trara einfach geschieht. Ohne dazu gedrängt zu sein, kann man den Film auch politisch lesen: an solchen Inseln der Bildung sollte die Sparwut vorübergehen. Die Parallelen zu "Etre et avoir" (2002) sind wohl auch eine Erwähnung wert.Mehr anzeigen


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