Ice Age 4 - Voll verschoben USA 2012 – 94min.

Filmkritik

Der Fluch der Eiszeit

Björn Schneider
Filmkritik: Björn Schneider

In ihrem vierten Abenteuer bekommen es die Urzeit-Chaoten mit fiesen Piraten zu tun. In gewohnter Manier verbindet auch Ice Age: Continental Drift eine Fülle an guten Gags, abgedrehte Slapstick-Einlagen und seine kauzigen Figuren zu einem sehenswerten Animations-Spaß.

Ice Age: Continental Drift spielt ein paar Jahre nach dem dritten Teil und beginnt wieder einmal mit der tollkühnen Jagd des Säbelzahn-Hörnchens Scrat nach seiner geliebten Eichel. Nachdem der Nager das Objekt seiner Begierde ins Eis gerammt hat, setzt dies eine folgenschwere Kettenreaktion in Gang: die Verschiebung der Kontinentalplatten. Auf einer Eisscholle, die notdürftig als Schiff herhalten muss, schippern Sid, Manni und Diego kurz darauf gemeinsam mit Sids aufgedrehter Oma über das offene Meer. Für das Trio der Beginn eines neuen Abenteuers, in dessen Verlauf sie auf exotische Meeresbewohner, unbekannte Welten und fiesen Piraten treffen.

Es ist der wohldosierte Mix aus liebevoller Animation, mitreißender Action und kauzigen Charakteren mit ihren witzigen, sympathischen Marotten, der letztlich den großen Erfolg der Ice Age-Filme bei Jung und Alt ausmacht - die ersten drei Filme spielten zusammen fast zwei Milliarden Dollar ein. Exakt auf dieses Rezept setzen die Macher auch beim vierten Teil der Urzeit-Reihe, der rund 90 Millionen Dollar verschlang. Über 36 Monate arbeitete die Trickfilmschmiede Blue Sky Studios an dem Film, der den Erfolg mit großer Sicherheit fortsetzen wird.

Erneut sind es die liebenswürdigen, schrulligen Figuren, die auch den vierten Teil absolut sehenswert machen. Die Fans erleben ein Wiedersehen mit ihren liebgewonnenen Urzeit-Helden: ein Haufen sympathischer Chaoten, bestehend aus dem Tollpatsch Sid, dem liebenswürdigen Manni und Diego, dem ruhenden Pol des Trios. So sind es deren charakteristische Ticks und Eigenarten, die für etliche Lacher sorgen. Für einen Großteil der gelungenen Slapstick-Einlagen sorgt diesmal auch Sids überdrehte Oma, die für frischen Wind auf der zum Schiff umfunktionierten Eisscholle sorgt. Die körperbetonten Einsätze und Aktionen der Protagonisten sorgen für beste Unterhaltung und reichlich Action, etwa dann, wenn das Trio zum Angriff auf das Piratenschiff bläst oder Scrat in gewohnt turbulenter Manier seiner Eichel hinterher jagt.

Darüber hinaus bietet Ice Age: Continental Drift die gewohnt hohe tricktechnische Qualität der Vorgängerfilme mit einer überzeugend animierten Eiszeit-Welt voller witziger Einfälle und Details. Highlights sind die miesen Faultier-Fabelwesen, die nicht nur Sid - scheinbar - gehörig den Kopf verdrehen und das kuriose Auseinanderdriften der Erdteile, dargestellt auf einer Weltkugel zu Beginn des Films.

18.07.2012

4

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Kommentare

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reshmajud

vor 7 Jahren

nee


lea131294

vor 7 Jahren

Neben dem Ersten Teil von Ice Age der beste...


oase

vor 7 Jahren

Immernoch witzig aber die Gags werden von Teil zu Teil schlechter leider


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