Beverly Hills Chihuahua USA 2008 – 91min.

Beverly Hills Chihuahua

Filmkritik

Schosshündchen im Grossstadtdschungel

Filmkritik: Isabel Rohr

Die Stars dieser abenteuerlichen Walt Disney-Komödie sind die kleinen Vierpföter mit den grossen feuchten Augen. Eine hochnäsige Chihuahua-Dame aus Beverly Hills macht in Mexiko Bekanntschaft mit echtem Dreck - und einem Schäferhund.

Aunt Viv (Jamie Lee Curtis) gleitet durch die Einkaufsstrassen von Los Angeles, auf dem Arm eine in Designerklamotten gekleidete Chihuahua: Chloe (Stimme: Drew Barrymore), das Ein und Alles der bekannten Kosmetikdesignerin Viv. Wir befinden uns bald im Hunde-Beverly Hills, das sich nicht stark von dem der Menschen unterscheidet. Chloe wird angehimmelt vom Gärtnerhund Papi (Stimme: Georg Lopez). Als Aunt Viv geschäftlich verreisen muss, übernimmt ihre weniger hundebegeisterte Nichte Rachel (Piper Perabo) Chloes Aufsicht.

Auf einem Wochenend-Trip nach Mexiko geht Chloe verloren. Allein in Mexico-City findet Chloe einen Beschützer: den Schäferhund Delgado (Stimme: Andy García). Gemeinsam beginnt die abenteuerliche Flucht vor Hundedieben und die Suche nach einem Weg zurück ins Hundeparadies Beverly Hills. Der Gärtnerhund mobilisiert einen Suchtrupp mit Rachel und dem flotten Gärtner Sam (Manolo Cardona) und kämpft für seine grosse Liebe. Auf der Reise verliert Chloe nicht nur ihre Schuhe, sondern auch ihre Hochnäsigkeit.

Die warmherzige Hundekomödie mit sprechenden Tieren fesselt mit amüsanten Dialogen, ausgezeichneten Sprechern und einer guten Portion Selbstironie. Der Film wagt einen erfrischenden Mix von Komödie, Slapstick, Abenteuer-/Polizeifilm und Romanze. Spezialeffekte und Hundedressur spielen gut zusammen; Walt Disney berührt einmal mehr durch facettenreiche Figuren in traumhaften Geschichten. Der Regisseur Raja Gosnell entführt seine Chihuahua an geheime Orte im Herzen Mexikos.

Auch dank der charismatischen Jamie Lee Curtis und den zwei jungen Schauspielern Piper Perabo und Manolo Cardona hat diese Komödie genug Biss und kann trotz schmalzigem Happy End den Zuschauer immer wieder überraschen. Die aufregende Reise der kleinen Chihuahua-Prinzessin ist denn auch gespickt mit gängigen Sprüchen: "I'm a Mexi-can, not a Mexi-can't" und weniger gängigen Klischees: Der ehemalige Polizeihund Delgado leidet an einem beruflichen Versagen in der Vergangenheit und kann deswegen das "Heldspielen" nicht lassen.

11.05.2009

3

Dein Film-Rating

Kommentare

Sie müssen sich zuerst einloggen um Kommentare zu verfassen.

Login & Registrierung

Gelöschter Nutzer

vor 10 Jahren

einfach hundisch


monstervs

vor 10 Jahren

Der Film war Gut und Schön.
ausser die stimmen Waren komisch!


crucio

vor 10 Jahren

der film war grottenschlecht


Mehr Filmkritiken

Die Eiskönigin II

Hors Normes

Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes

Last Christmas