Arthur und die Minimoys Frankreich 2006

Filmkritik

Kampf ums Elfenland

Filmkritik: Dominique Zahnd

Mit «Arthur and the Minimoys» wagt sich Luc Besson an die Verfilmung seines selbstverfassten vierbändigen Märchens «Arthur et les Minimoys». Im Kino präsentiert sich das Ganze als fesselndes Animations-Abenteuer, das vor allem bei Kindern bestens ankommen sollte.

Der 12jährige Arthur (Freddie Highmore) verbringt die Sommerferien bei seiner Grossmutter (Mia Farrow). Die hat grosse Sorgen: Ein fieser Immobilienhai will sie von ihrem Grundstück vertreiben. Um das zu verhindern, muss Arthur den Schatz seines Grossvaters, eines verschollenen Afrikaforschers, finden. Der Schatz liegt irgendwo tief unter dem Garten, und nur der Grossvater kannte offenbar den Zugang zu dieser geheimnisvollen Welt. Durch einen Zauber schrumpft Arthur auf die Grösse von zwei Millimetern und gelangt so in das magische Universum der Minimoys. Dort lernt er die wunderschöne, tapfere Prinzessin Selenia und ihren kleinen Bruder kennen. Die beiden wollen Arthur bei seiner Suche helfen. Doch zuerst müssen sich die drei dem unheimlichen Tyrannen Maltazard und seinen finsteren Gesellen stellen. Das Abenteuer beginnt...

Kultregisseur und Sci-Fi-Spezialist Luc BessonThe Fifth Element») schrieb selbst vier Bücher über die fantastischen Abenteuer von Arthur, der in den Miniaturkosmos der elfenartigen Minimoys versetzt wird. Fünf Jahre lang arbeitete er mit mehr als 100 Animatoren an der Verfilmung seiner Bestseller. Mit 85 Millionen US-Dollar hat der Film das höchste Budget, das jemals in einen europäischen, Animationsfilm investiert wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen - es präsentiert sich als äusserst originelle und kreative Verbindung von Real- und Animationswelten, Science Fiction und Action und wird gewürzt mit einer grossen Portion Humor.

Teenager hierzulande freuen sich möglicherweise über die deutsch gesprochene Version des Titelhelden: Denn dem spendierte Bill Kaulitz, Leadsänger von Tokio Hotel, seine Stimme. Nena, Deutschlands erfolgreichste Popsängerin, vertonte die wilde Prinzessin Selenia. Und die ist dann auch die Krönung innerhalb der animierten Bande: Die süsse Kleine mit den spitzen Ohren bekommt den Preis «erotischste Kinoelfe aller Zeiten». «Arthur and the Minimoys» hat in erster Linie die jüngeren Zuschauer im Visier - und denen wird das Actionspektakel sicher bestens gefallen. Für Erwachsene ist der Streifen ebenfalls keine Qual - Selenia sei Dank.

14.12.2012

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Kommentare

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Janissli

vor 3 Jahren

Super schön umgesetzt.


sternchen6869

vor 5 Jahren

Ich fand den Film super gemacht


raffi44

vor 13 Jahren

ich fand den Film genügend.


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