Sofies Welt Norwegen 1999 – 27min.

Filmkritik

Wer bin ich, und woher komme ich?

Alberto Knox, der mysteriöse Philosophielehrer erscheint Sophie in einem TV-Report direkt aus dem Alten Griechenland, wo er den Vorträgen des Sokrates beiwohnt. Später begegnet ihm Sophie persönlich auf einer Reise durchs Mittelalter. Sophie fürchtet sich, doch diese Furcht ist unglaublich aufregend. Sie beginnt sich für ungelöste Probleme zu interessieren, für Geschichte, für grosse Fragen und grosse Antworten darauf.

Später öffnet sich in Albertos kleiner Wohnung ein Durchgang zur Renaissance. Shakespeare bringt gerade seinen Hamlet zur Uraufführung und Kopernikus stellt sich Fragen zur Gestalt des Universums. Sophie und Alberto treffen Leonardo dabei, wie er das enigmatische Lächeln auf die Lippen der Mona Lisa zaubert.Auf dieser aussergewöhnlichen Zeitreise entdeckt Sophie eine verlassene Hütte, die ein Geheimnis birgt, in einem Wald unweit von ihrem Elternhaus. Dort entdeckt sie in einem Spiegel das Bild eines Mädchens, das so aussieht wie sie selbst, das sich aber offenbar in einer andern Dimension befindet...

Während im Roman von Jostein Gaarder die philosophischen Lektionen durch Briefe des Lehrers an Sophie zum Ausdruck gebracht werden, geschieht dies im Film auf dramatische Weise: Sophie muss ihr neu erworbenes Verständnis von abstrakten Konzepten anwenden, um in einer Welt, in der ihre Existenz bedroht ist, physische Hindernisse zu überwinden. Es wird ihr bewusst, dass sie nur ein fiktiver Charakter ist, und sie schmiedet Pläne, um aus dieser Fiktion zu entfliehen.

06.02.2021

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