News15. April 2020

Rund um den Netflix-Hit «Tiger King» alias «Grosskatzen und ihre Raubtiere» wird es immer bizarrer

Rund um den Netflix-Hit «Tiger King» alias «Grosskatzen und ihre Raubtiere» wird es immer bizarrer
© Netflix

Eine schockierende Dokumentation, die zum Nachdenken anregt: Der Grosskatzenbesitzer Joe Exotic wurde anfangs 2020 aufgrund Tierquälerei und einem geplanten Auftragsmord verurteilt. Seither kommen immer weiter neue Details über ihn und sein Umfeld ans Licht – einige davon auch in der Bonusfolge.

«Tiger King: Murder, Mayhem and Madness» oder «Grosskatzen und ihre Raubtiere», wie der deutsche Titel der neuesten Hit-Dokureihe von Netflix lautet, taucht in die wilde Welt der amerikanischen Besitzer und Enthusiasten von Grosskatzen ein und begleitet den nach Aufmerksamkeit strebenden Tigerzüchter und Zoobesitzer Joe Exotic auf seinem Weg zum verurteilten Verbrecher.

Joe Exotic betrieb jahrelang einen Grosskatzenzoo in Oklahoma, bevor er Anfangs dieses Jahres wegen Tierquälerei und Auftragsmord zu einer 22-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Nachdem Netflix in den sieben Folgen der Miniserie das exzentrische Leben des selbsternannten Tigerkönigs und andere Figuren in der Welt der Grosskatzen vorstellt, wurde für den 12. April eine Zusatzfolge angekündigt. Da Netflix jedoch die deutschen Untertitelung bisher noch nicht fertigzustellen vermochte, wird die Bonusfolge «The Tiger King and I» vorerst nur in Originalsprache ausgestrahlt.

© Netflix

Neben dem neuen Zoobesitzer Jeff Lowe kommen in der Zusatzfolge auch ehemalige Tierpfleger, Mitarbeiter und sein Ex-Mann zu Wort. Sie erzählen unter anderem darüber, dass der selbsternannte Tigerkönig eine grosse Angst vor seinen Tieren hatte und daher ausschliesslich mit einem blinden und einem sedierten Tier posiert haben soll. Ausserdem wurden gesunde Tiere erschossen – die Tiere sollen aber trotz allem ein besseres Leben als ihre Pfleger gehabt haben.

Doch auch im Netz kommen ständig neue Tatsachen ans Tageslicht, die den Fall immer bizarrer erscheinen lassen. Die Skurrilität an der Reihe macht dann wohl auch den Hype um sie aus: Dass sich die True-Crime-Miniserie im Nu zum Hit entwickelt hat, ist nicht nur dem Umstand zu verdanken, dass alle portraitierten Personen absolut schillernd daherkommen, sondern die wahre Geschichte dahinter so skurril anmutet, dass man als Zuschauer beinahe ungläubig zurückgelassen wird. Eine Story, die man der Unterhaltung wegen fiktiv nicht besser hätte konstruieren können – kein Wunder, wird nun schon an einer Verfilmung der abgedrehten Mini-Serie gefeilt.

Hier findet ihr die ganze Doku-Serie.

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Kommentare 1

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Taz

vor einem Monat

Trash as Trash can. Entweder man kriegt seine Augen nicht mehr vom Bildschirm oder man hört nach Episode 1 (wenn man denn die ganze Folge gucken kann) auf.
Mir hat es überraschenderweise gefallen - dürfte wohl die Portion Assi-TV sein, die wir in solchen Zeiten brauchen. Unglaubliche Menschen da drüben...Mehr anzeigen


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