News18. Januar 2018

Neu im Kino: Diese Filme legen wir euch diese Woche ans Herz

Neu im Kino: Diese Filme legen wir euch diese Woche ans Herz

Matt Damon komplett kahl rasiert und die grandiose Abschiedsvorstellung von Harry Dean Stanton: Unter allen Filmstarts der Woche haben wir drei Filme herausgepickt, die ab dem 18. Januar in den Schweizer Kinosälen zu sehen sind und die wir euch ans Herz legen.

Die drei Filme im Schnelldurchlauf

1. Downsizing

Für die satirische Zukunftsvision

© Disney

In einer nahen Zukunft, in der sich die Menschen auf Daumengröße schrumpfen lassen und einen Platz in einer abgeschotteten Winzlings-Gemeinde beziehen können, wollen der Ergotherapeut Paul Safranek (Matt Damon) und seine Ehefrau Audrey (Kristen Wiig), die von ihrem Durchschnittsleben frustriert sind, einen Neuanfang wagen. Das Abenteuer Miniaturwelt startet allerdings mit einem plötzlichen Meinungsumschwung, der die beiden getrennte Wege gehen lässt. Obwohl es Filmemacher Alexander Payne (Nebraska) es nicht schafft, das Potenzial seiner Prämisse in vollem Umfang auszuschöpfen und das Ganze vor allem gegen Ende etwas beliebig und grobschlächtig wirkt, zaubert er einen bunten Strauß an spannenden Ideen, amüsanten Szenen und gelungenen satirischen Spitzen aus dem Hut.

Zur ausführlichen Kritik von Christopher Diekhaus

2. Lucky

Für witzige Lebensweisheiten

© Xenix

Aufstehen, Leibesübungen, Kaffee und Kreuzworträtsel im Diner, Kippen kaufen, TV schauen, ein Drink in der Bar: Das Leben des greisen Lucky unterliegt einer Routine, die dem kauzigen, aber liebeswerten Mann Halt gibt. Das könnte für immer so weitergehen, wenn der Tod nicht wäre. Lange verdrängt, wird sich Lucky aufs Mal der Sterblichkeit bewusst. Es folgt eine Auseinandersetzung mit dem Unausweichlichen. Lucky ist ein ruhiger Indiefilm mit skurrilen und tiefsinnigen Momenten, in dem Harry Dean Stanton quasi als sich selbst nochmals eine seiner seltenen Hauptrollen spielen darf.

Zur ausführlichen Kritik von Urs Arnold

3. Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft

Für den skurrilen Familienausflug

© Sony Pictures

Nachdem er im ersten Teil seine Lehrerin geschrumpft hat, macht der vorlaute, aber liebenswürdige Felix dasselbe nun mit seinen Eltern – wenn auch nicht ganz absichtlich. Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft funktioniert nach ähnlichem Muster wie der Vorgänger von 2015: Tolle Effekte und eine bunte, schrille Optik paaren sich mit einer unterhaltsamen, familiengerechten Story. Tiefgründige Charaktere und viel Feingefühl darf man hier zwar nicht erwarten, für 90 kurzweilige Minuten und amüsantes Familien-Entertainment aber reicht es durchaus.

Zur ausführlichen Kritik von Björn Schneider

Welche Filme sonst noch ab sofort neu im Kino zu sehen sind, erfährst du hier.


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