Florian Ast

Florian Ast

Musician

Florian Ast (☆ 20. Juni 1975 in Solothurn) ist ein Schweizer Musiker.

Biografie

Bereits als Vierjähriger stand "Flöru" auf der Bühne eines Altenheims und bediente sein "Schwyzerörgeli". 1989 spielte er mit seiner Gruppe Generalabonnement erstmals öffentlich sein Gemisch aus Schweizer Volksmusik und Rock.

Nach erfolglosen Versuchen, in einem Lehrerseminar, an einer Wirtschaftsschule und als Verkäufer in einem Musikalienhandel eine "bürgerliche" Berufslaufbahn zu beginnen, kam der Erfolg zur rechten Zeit: Anfang 1996 erschien Daneli, die erste Single seiner Band Florenstein, die Ast und sein Ensemble zu Popstars machte. Bereits das erste Album wurde mit einer Platin-Schallplatte ausgezeichnet. Die folgenden Langspieler konnten den Erfolg wiederholen; auch veröffentlichte die Band Singles, die bis in die Top-10 der Hitparade ihres Heimatlandes vorstiessen.

2003. Noch nie lief einer seiner Songs so oft am Radio: «Schöni Meitschi» rotierte auf allen Kanälen. Mit dem Duett mit Francine Jordi produzierte er eine der erfolgreichsten Singles aller Zeiten; «Träne» verkaufte sich nahezu 70000-mal. Da folgte mit «Schöni Meitschi» bereits der nächste Streich. Aus dem Original «Lucky Lips» der legendären Elvis-Komponisten Jerry Leiber und Mike Stoller formten Florian Ast und sein Produzent Thomas Fessler einen flockigen Gassenhauer mit umwerfendem Hit -Charakter. «Lumpeliedli», hiesse das auf Berndeutsch. Ast verpasste dem Klassiker ein unerhört frisches Klangbild zwischen Jodel und Doo-Wop, garniert mit Scratches, Reggae, Rockabilly. Das ist Florian Ast, wie man ihn seit 1996 kennt und liebt.

Mit vier komponierte er seine erste Melodie auf dem Schwyzerörgeli; als Jugendlicher brach er Lehrerseminar, Wirtschaftsmittelschule und Kindergärtnerausbildung ab; stattdessen unterschrieb der Burscht aus Kräiligen, einem Nest im Niemandsland zwischen Solothurn und dem Emmental, mit 18 seinen ersten Plattenvertrag. Und mit 20 war Ast, was er hatte werden wollen: Popstar.

Sein Erstling «Florenstein» zertrümmerte Alpen-Klischees und war doch wunderbar sentimental. «Astreiner Alpingrunge, Heimatland! Ein 20-jähriger Berner schiesst mit seinem hinreissenden Debütalbum den Vogel ab», jubilierte «Facts» und stellte fest: «Man hat es, oder man hat es nicht, das gewisse Etwas. Ast hats.» Szenevater Polo Hofer frohlockte: «Er hat das gewisse Charisma, geht für seine Jugend unglaublich selbstsicher mit dem Publikum um, und die Leute kaufen es ihm my Gotts Seel ab.»

Weit über 50 000-mal kauften ihm die Leute «Florenstein» ab. 1997 gabs den Prix Walo in der Sparte Pop/Rock. Und Florian Ast blieb keine Eintagsfliege. Legte 1998 das Album «Gringo» und 2000 mit «Spitz» schon wieder einen Spitzenreiter nach, verlangte «Seeeeeex vom Morge bis am Aabe» und war in aller Leute Mund, wurde 2002 auf «Bilderbuch» nachdenklich, blieb aber zuvorderst in den Charts. «Flörus» Erfolgsgeheimnis? Er bleibt immer in Tuchfühlung mit den Fans, ist immer auf Achse, immer mit toller Live-Band unterwegs, tritt stets mit sprühender Spielfreude auf, von der Berghütte über Stadt-Hallen bis zu den grossen Openairs. Fünf Alben, fünfmal Platin. Mit 28 hat er eine erste Hitsammlung vorgelegt: «Vollträffer». 2004 erscheint das Album «Astrein» (Platin).

1996 Erstlingsalbum «Florenstein», Platin-Auszeichnung, erfolgreichstes Debüt eines Schweizer Künstlers. 1998 Album «Gringo», Platin. 2000 Album «Spitz», Platin-Auszeichnung, Hit-Single «Sex». 2001 Album «Bilderbuch», Platin. 2002 Neue Plattenfirma und neues Management. Single «Träne» im Duett mit Francine Jordi. Platin, erfolgreichste Schweizer CD-Single aller Zeiten. 2003 Single «Schöni Meitschi», Hitsammlung «Vollträffer», Platin. 2004 Single «Radio», Single «Liebeslied», Album «Astrein», Platin


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