Godzilla x Kong: The New Empire USA 2024 – 115min.

Filmkritik

Im wahrsten Wortsinne lachhaft

Peter Osteried
Filmkritik: Peter Osteried

«Godzilla x Kong: Das neue Imperium» ist der fünfte Film des Franchise und macht aus den beiden bisherigen Gegnern Partner, die gegen einen bösen Affenkönig und seine Affenbande in der Hohlerde kämpfen müssen. Viel Spektakel, wenig Herz, dafür aber viel zu lachen – wenn auch unfreiwillig.

Kong lebt in der Hohlerde, aber was niemandem bewusst war: Unterhalb der Hohlerde, in einem unterirdischen Reich, herrscht der Scar King, der mit seinen Affen an die Oberflächenwelt will. Kong allein kann gegen den Scar King nicht bestehen. Er braucht Hilfe, und zwar ausgerechnet von Godzilla, gegen den er zuletzt noch gekämpft hatte. Jedoch steht das Schicksal der Welt auf dem Spiel. Gerettet werden kann sie nur, wenn Godzilla und Kong zu Partnern werden!

«Godzilla x Kong: Das neue Imperium» ist eine 135 Millionen Dollar teure Parodie auf sich selbst. Ja, das ist kaum zu glauben, aber im Grunde verspottet sich der Film noch, während er gar nicht zu Ende erzählt ist. Waren die bisherigen Filme recht humorbefreit, so ist dies eine Lachplatte – jedoch unfreiwillig.

Der Film wartet mit reichlich unfreiwilligem Humor auf. Das ist unterhaltsam, auch wenn wohl nicht davon auszugehen ist, dass es die Macher so beabsichtigt haben. Vielmehr ist dem Film anzumerken, dass er eher cool sein soll – nur ist er es nicht.

Das ist auch schwierig, wenn der Film Zahnoperationen an Riesenaffen, Bodyshaming unter Affen und einen Baby-Gorilla aufbietet, der am Bein gepackt wird und mit dem dann andere Affen verprügelt werden. Und das ist nur die Spitze der Absurditäten, die dieser fünfte Film des Franchise vorweist.

«Godzilla x Kong: Das neue Imperium» sollte der Höhepunkt der bisherigen MonsterVerse-Filme werden, ist aber nur ein Triumph in der Kategorie trashiger Unterhaltung. Sündhaft teurer Unterhaltung. Vor wenigen Monaten zeigte der japanische «Godzilla Minus One», wie einen Monsterfilm mitreissend und dramatisch erzählt werden kann. Die Amerikaner wiederum setzen auf viel Getöse, das noch dazu zehnmal mehr gekostet hat und dann nur aufgrund seiner nicht gewollten Komik unterhält.

03.04.2024

3

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Kommentare

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Cinexpert

vor 8 Tagen

Was für ein dummer dummer Film!!! Von Hohlbirnen für Hohlbirnen gemacht!!!

Filmenthusiast

vor 3 Tagen

Dann wird TravelMichi seine Freude daran haben. Ein Film für Popcorn-Kino Schwachköpfe.


Taz

vor 8 Tagen

Monstergekloppe, überflüssige Menschen, lachhafte Action und ein Finale, das Kopfweh verursacht. Und trotzdem macht der Film über grosse Teile Spass, weil man genau das bekommt, was erwartet wird. Für Freunde der Filmfehlersuche sicher ein Leckerbissen. Wer den Anspruch runterschraubt und sich mit dieser Art von Monsterumsetzung abfinden kann (kein Vergleich zu Godzilla Minus One), der kriegt hier fast 2 Stunden Chilbi geboten.Mehr anzeigen


Kellerkino

vor 13 Tagen

Danke für die Trashige Filmkritik


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