Der Vorleser Deutschland, USA 2008 – 124min.

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  • Meisterwerk
  • gut
  • Mittelmass
  • kaum sehenswert
  • miserabel

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4.0

174 User

Dein Film-Rating

Kommentare

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8martin

vor 3 Monaten

Die Unterschiede bei diesem eigenartigen Liebespaar könnten größer nicht sein in Bezug auf Alter, Bildung und Herkunft. Aber was sie wirklich trennt, ist ihre Vergangenheit. Er hat noch keine und sie, diese Hanna Schmitz, war KZ Aufseherin. Damit bekommt diese äußerst sensibel erzählte Liebesgeschichte eine weitere Dimension: die Deutschen und die Nazis. Es stellt sich die Frage nach Schuld und Verantwortung, nach dem berühmt berüchtigten ‘Schlussstrich‘ und die beantwortet der Film auf seine Weise.
Ein hervorragend besetztes Ensemble aus Deutschen und Briten überzeugt bis in kleinste Nebenrollen. Unglaublich vor allem Kate Winslet sowohl als gefühlvolle Verführerin, als auch als barsche Frau, in der immer noch die Aufseherin steckt und die der Welt der Literatur doch so hilflos und unbedarft gegenübersteht. Ebenso großartig der junge, unschuldige Vorleser David Kross. Bruno Ganz bringt als Professor den intellektuellen Überbau (Jaspers ‘Die Schuldfrage‘) ein. Erwähnenswert ist auch der Hinweis auf die hervorragende Schnittfolge. Dieser ‘Goldene Schnitt‘ ist hier handlungsdienlich, informativ und kontrastbildend. Das emotional menschliche Highlight ist das Treffen der beiden nach vielen Jahren im Gefängnis, das schmerzhafteste die Erkenntnis, dass Hanna, wie sie sagt, nichts dazugelernt hat, außer Lesen. Und doch handelt sie anders. Gelungen sind auch die zwei Teile des Epilogs, die die Handlung gekonnt kreisförmig abrunden bzw. den Gedankengang weiterspinnen.
Großes Gefühlskino mit intellektuellem Überbau anspruchsvoll umgesetzt.Mehr anzeigen


stochi

vor einem Jahr

Guter Film. Tolle k. Winslet. Das Buch war aber noch besser


1234jopy

vor 9 Jahren

Beklemmend.


Gelöschter Nutzer

vor 10 Jahren

Die Unterschiede bei diesem eigenartigen Liebespaar könnten größer nicht sein in Bezug auf Alter, Bildung und Herkunft. Aber was sie wirklich trennt, ist ihre Vergangenheit. Er hat noch keine und sie, diese Hanna Schmitz, war KZ Aufseherin. Damit bekommt diese äußerst sensibel erzählte Liebesgeschichte eine weitere Dimension: die Deutschen und die Nazis. Es stellt sich die Frage nach Schuld und Verantwortung, nach dem berühmt berüchtigten ‘Schlussstrich‘ und die beantwortet der Film auf seine Weise.
Ein hervorragend besetztes Ensemble aus Deutschen und Briten überzeugt bis in kleinste Nebenrollen. Unglaublich vor allem Kate Winslet sowohl als gefühlvolle Verführerin, als auch als barsche Frau, in der immer noch die Aufseherin steckt und die der Welt der Literatur doch so hilflos und unbedarft gegenübersteht. Ebenso großartig der junge, unschuldige Vorleser David Kross. Bruno Ganz bringt als Professor den intellektuellen Überbau (Jaspers ‘Die Schuldfrage‘) ein. Erwähnenswert ist auch der Hinweis auf die hervorragende Schnittfolge. Dieser ‘Goldene Schnitt‘ ist hier handlungsdienlich, informativ und kontrastbildend. Das emotional menschliche Highlight ist das Treffen der beiden nach vielen Jahren im Gefängnis, das schmerzhafteste die Erkenntnis, dass Hanna, wie sie sagt, nichts dazugelernt hat, außer Lesen. Und doch handelt sie anders. Gelungen sind auch die zwei Teile des Epilogs, die die Handlung gekonnt kreisförmig abrunden bzw. den Gedankengang weiterspinnen.
Großes Gefühlskino mit intellektuellem Überbau anspruchsvoll umgesetzt.Mehr anzeigen


hergie

vor 12 Jahren

So problematisch wie das Buch ist der Film, eigentlich noch viel mehr, weil Kate Winslet so eine attraktive und mitleiderregende KZ-Wächterin ist. Irgendwie schaffen es die Deutschen immer, dass sie am Schluss als die Opfer dastehen. Aber wie gesagt, fand ich schon im Buch nicht so gut.


oktopus

vor 14 Jahren

Ich fand die alle Schauspieler hervoragend. Die Geschichte macht einen ziemlich betroffen. Ich denke es gibt immer noch sehr viele Personen in der Schweiz und in Europa die sich ähnlich durchs Leben schlagen.


saluti

vor 14 Jahren

geili sach!


blanche10

vor 14 Jahren

Sehr guter Film mit genialer Besezung und Gefèhlen


reike

vor 14 Jahren

Habe den Film an einem sonnigen Sonntag Nachmittag in einem fast leeren Kino gesehen und war echt sehr begeistert! Allerdings habe ich schon im Vorfeld überlegt, ob ich ihn in der Originalversion oder synchronisiert sehen möchte - und hab mich dann für Original mit Untertitel entschieden, was für mich nicht ganz aufging... Einen Film, der grösstenteils in Deutschland spielt, auf englisch zu sehen, war komisch, ebenso die Tatsache, dass Bruno Ganz und andere dermassen starke Akzente hatten... Andererseits: Kate Winselet und Ralph Fiennes synchronisiert?! Auch eher zweite Wahl... Da ging für mich was nicht ganz auf... Ansonsten: toll gemachte Literatur-Adaption und schöne Bilder, sehr stimmungsvoll und "hautnah"... Zu empfehlen...!Mehr anzeigen


lyza

vor 14 Jahren

Der Film war interessant und emotional, doch nicht unbedingt jedermanns Typ. Kate Winslet hat ihren Oscar aber trotzdem mehr als verdient - sie spielt einfach fabelhaft. Manchmal zieht sich das Ganze ein Bisschen in die Länge und die Spannung lässt ziemlich nach, doch ansonsten ist er gut.


hugoboss82

vor 14 Jahren

An einigen Stellen sehr in die Länge gezogen. Kein wirkliches Highlight.
Aus dem Treffen im Gefängnis/Anstalt zuwenig Emotionen und zu angestaubte Texte/Gespräche zwischen der alten Dame und dem reifen Mann.


robertoho

vor 14 Jahren


sniper8

vor 14 Jahren

war zwar nicht der film, den ich unbedingt noch kino sehen wollte, aber interessiert hat er mich schon ein wenig.
ich weiss nicht wie viel aus "the reader" geworden wäre, wenn mannicht im vorfeld gemurmelt hätte, kate winselt soll doch endlich den oscar erhalten.
zu beginn gehts im film eigentlich ziemlich schnell und sehr direkt detailliert zum thema, wobei ich sehr von der leistung von david kross angetan war. der hat ja noch nicht sehr viele filme gemacht, aber schon jetzt ist er ein seriöser und guter schauspieler, der sich durchaus mit kate winslet und ralph fiennes zeigen lassen kann.
ja die schauspieler generell sind es die den film tragen. auf jeden fall fand ich die perspektive des filmes gut, nähmlich aus der sicht des jungen.
kate winslet's leistung war berührend und auf jeden fall gut vorbereitet. zwar wäre angelina jolie immer noch mein favorit gewesen, aber sie ist eine wohl verdiente oscarpreisträgerin.
was mir noch gefiel ist, dass man gegen ende des filmes ralph fiennes noch genung auslauf gab um sich zu entfalten, so blieb kate winslet nicht die trägerin des filmes und bruno ganz, welcher bloss einen klischeehaften lehrer spielte, der aalglatte sätze aufsagte es nicht wirklich gebracht hätte.
der film selber schafft ein wenig eine seltsame atmosphäre. die ganzen sexszenen, welche bei mir die selben mulmigen gefühle erweckten, wie einst in "brokeback moutain" machten permanent unbehagen und der film war nicht unterhaltsam. hingegen möchte ich den mittleren teil hervorheben, er zeigt gut die facettenreichen seiten eines gerichts. zwar sind die angeklagten schuldig, was keiner bestreitet, aber dann sieht man wieder, die leute im publikum (zum teil älter als die angeklagten) und rufen "nazi! ", wie wenn sie nicht selbst das regime unterstützt hätten. auch danach der briefverkehr zwischen den beiden hauptdarstellern war spannend und interessant, hingegen danach wurde es wieder langfädig und der film fiel wieder zurück in den alten pesimismus.
fazit: die schauspieler top, der film gut, aber etwas langatmig erzählt.Mehr anzeigen


güx

vor 14 Jahren

Ich fand den ersten Teil des Films ehrlich gesagt etwas langatmig und konstruiert; die Handlung kommt einfach nicht so richtig in Fahrt.
Nach der Pause bietet "The Reader" zum Glück eine temporeichere, bessere Storyline. Stephen Daldry bleibt seiner Handschrift von "The Hours" treu; sehr gute Schauspieler und eine eindrückliche Storyline komplettieren das Ganze.
Gestört haben mich - obwohl ich nicht prüde bin - die vielen Nacktszenen im ersten Teil des Films. Ich sah einfach den Sinn hinter diesen sehr intimen Aufnahmen nicht ganz. Zur Geschichte tragen sie jedenfalls nichts bei - dies hinterlässt den schalen Beigeschmack des Voyeurismus.
Ich hatte Befürchtungen, dass "The Reader" ein sehr schwerer Film ist, bei dem man das Kino nach dem Abspann mit hängendem Kopf und "down" verlässt.
Natürlich ist der Film keine leichte Unterhaltung, aber alle, die ähnliche Befürchtungen haben wie ich, kann ich beruhigen. Der Film ist eindrücklich und regt zum Nachdenken an, ist aber nicht besonders schwer verdaulich.
Ich kann ihn wirklich empfehlen.Mehr anzeigen


Patrick

vor 14 Jahren

Ein fesselnder, philosophisch eleganter und moralisch komplexer Film.
Kate Winslet ist in Topform, deswegen auch den Oscar. 09 zu recht für sie, ebenfalls in Topform ist unser Schweizer Alt-Star Bruno Gans!
Dass Buch Der Vorleser wurde durch Oprah Winfrey bekannt die den Deutschen Roman in ihrer Sendung empfahl, danach war dass Buch in der USA ein Bestseller!
Der Film ist den 2008 verstorbnen Produzenten Anthony Minghella und Sydney Pollack gewidmet.
Einziger Minus-Punkt der Film kommt erst nach der Pause in Fahrt, davor ist er etwas langweilligMehr anzeigen


inovapoter

vor 14 Jahren

Im ersten Teil des Filmes kommt für mich die Intensität der Geschichte zu wenig rüber. Im zweiten Teil steigert sich der Film jedoch stark. Die Szenen im Gerichtssaal vermögen einem zu fesseln und der Dozent der jungen Studenten als auch Hanna wirken sehr nah. Zudem besticht Ralph Fiennes in der Rolle des erwachsenen Michaels.

Alles in allem ist der Film sehenswert, kann das Buch aber nur teilweise umsetzen. Daher: unbedingt das Buch lesen!Mehr anzeigen


tuvock

vor 14 Jahren

Die Handlung vom Film:

Der Film beginnt mit einem Anwalt im Jahr 1995. Und was geschieht als wichtige Rahmenhandlung?. MICHAEL BERG (Ralph Fiennes) trifft sich mit seiner Tochter JULIA (Hannah Herzsprung), fährt mit ihr zum Grab seiner ersten Liebe Hanna Schmitz und erzählt ihr, zum ersten Mal überhaupt, von sich und Hanna.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1958 in Neustadt. Der fünfzehnjährige MICHAEL BERG (David Kross) muss kotzen als er nach Hause geht. Die 36-jährige Straßenbahnschaffnerin HANNA SCHMITZ (Kate Winslet), eine Fremde, hilft MICHAE, und kümmert sich um ihn, sie badet ihn sogar einmal. Drei Monate später, nachdem MICHAEL sich vom Scharlach erholt hat, beschließt er, die fremde Frau aufzusuchen und sich mit einem Strauß Blumen bei ihr zu bedanken. Was kommen muss, die beiden verlieben sich ineinander. Sie Baujahr 1922, er Baujahr 1943. Es entwickelt sich das Ritual, dass MICHAEL HANNA vor dem Sex aus Büchern vorliest. Doch eines Tages verschwindet HANNA plötzlich ohne ein Wort der Erklärung. MICHAEL beginnt ein Jura Studium und ist 1966 fast schon fertig als er HANNAH in einem Gerichtssaal wieder trifft.

Die Besetzung:
• Kate Winslet: Hanna Schmitz
• David Kross: junger Michael Berg
• Ralph Fiennes: Michael Berg
• Bruno Ganz: Professor Rohl
• Hannah Herzsprung: Julia
• Karoline Herfurth: Marthe
• Volker Bruch: Dieter Spenz
• Susanne Lothar: Carla Berg
• Matthias Habich: Peter Berg
• Alissa Wilms: Emily Berg
• Florian Bartholomäi: Thomas Berg
• Lena Olin: Ilana Mather / Rose Mather
• Alexandra Maria Lara: junge Ilana Mather

Definitiv einer der wirklichen Lichtblicke die 90 von 100 verdient haben.Mehr anzeigen


tuvock

vor 14 Jahren

Was mir an dem Film gefallen hat, er ist mystisch irgendwie, er ist geheimnisvoll wirkt aber nicht wie ein Akte x Roman, er ist nicht so übertrieben. Nie ist er nicht vorstellbar oder von der Realität weit entfernt. In dem Film geht es viel im Schuld, um Zuweisung, und der Film vermeidet es aber zu verurteilen, viel mehr stellt er die Tat nicht beschönigend dar, sondern versucht sie mit Hilfe einer Vorgeschichte die durchaus plausibel ist zu erklären, so dass man als Zuseher Mitleid und Verständnis für das Opfer bekommt. Da sind dann die Worte von Bruno Ganz, die Erklärungen durchaus verständlich die er zu David Kross im Film sagt. Der spielt ja den Professor ROHL.

Was kann man wichtiges über den Film wissen?:

Obwohl der Roman den Namen der Heimatstadt des Beteiligten nicht nennt, gibt es einige wenige Details (Heiligenberg, Philosophenweg, Neuenheimer Feld usw.) und man hat bald draußen dass es sich um Heidelberg und den Rhein-Neckar-Raum als Schauplatz handelt und zwar im ersten Teil des Romanes, wo sich die 2 näher kommen und lieben. Die Beschreibungen am Anfang des Romans lassen ebenfalls eindeutig auf Heidelberg schließen. Die dort beschriebenen Straßen und Häuser existieren genau so im Stadtteil Heidelberg-Weststadt, in dem der Autor Bernhard Schlink tatsächlich aufwuchs. So kommen wir zum Gericht, im 2. Filmteil er spielt sich in einer anderen Stadt ab, laut Roman ca. 1 Std. vom Anfang entfernt, also von der Stadt am Anfang des Romanes. Und die Prozesse im Roman, ja die hat es damals wirklich gegeben. Welche, ja selber lesen.

Nun wie gesagt ich bin kein Berliner, aber ich denke man kann als Berliner oder als Deutscher schon einige Stadtteile wieder erkennen und da macht dann ein Film schon Freude wenn man sich da wiederfindet, vielleicht in der Nähe eines Schau und Drehortes gewesen ist.

Der ROMAN hat einige Preise gewonnen
• Hans-Fallada-Preis (1997)
• Prix Laure Bataillon (bestdotierter Preis für übersetzte Literatur) (1997)
• WELT-Literaturpreis der Zeitschrift Die Welt (1999)
• Evangelischer Buchpreis 2000
• Eeva-Joenpelto-Preis, Finnland 2001
• Platz 14 auf der Liste der ZDF-Lieblingsbücher 2004
Und die hat er verdient.

Und ich bin froh dass der Theater Regisseur Stephen Daldry den Film machte, während sein Landsmann David Hare die Romanvorlage für die Kinoleinwand adaptierte. Die 2 hatten den Film „Tue Hours“ gemacht der mir aber 0 gefallen hat. Daldry war auch in Berlin und nahm an einem Mordprozess am dortigen Kriminalgericht teil. Gedreht wurde in Görlitz und man wollt damals Nicole Kidman. Doch die Schöne war Schwanger. Und so kam man auf Kate Winslet. Die war eh anfangs die richtige Wahl aber hatte Stress wegen dem Film „Zeiten des Aufruhrs“ hatte dann aber eh Zeit. Anfang Für ihre Rolle in dieser Verfilmung erhielt die Schauspielerin Kate Winslet am 11. Januar 2009 einen Golden Globe und am 22. Februar 2009 den Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“. Und den hat sie sich verdient meiner Meinung wie keine andere, obwohl ja dieses Mal wenig Filme waren wo Frauen so stark spielten außer Meryl Streep. Übrigens Anthony Minghella starb am 18. 3. 2008 in London. Und der hat sich dann entschieden im Herbst 2006, das Projekt an David Hare und Stephen Daldry abzugeben. Die Deutsche Filmförderung schoss 4 Millionen € bei. Ach, ja und weil mir die Musik so imponiert hat bei dem Film der die ganze Geschichte mit getragen hat, muss ich sagen, dass sie aus der Feder des slowenischen Komponisten Ozren K. Glaser, doch die weitere Kompositionsarbeit wurde von Alberto Iglesias und Nico Muhly übernommen.

Ach ja, was sagt der jüdische Journalist Ron Rosenbaum über den Film? Den ich nicht kenne aber den viele andere kennen? Es ist der schlechteste Film über das Hauptthema im 2. Teil des Filmes der je gedreht wurde. Aber ich sage nicht was. Übrigens am 4. 7. 2008 wurde Kross 18 Jahre alt, vorher würde der Film nicht gemacht, weil er eben nicht 18 ist. 32 Mille hat der Film gekostet, 27 Mille in den USA eingespielt, gedreht in Berlin, Charlottenburg, Köln, Lublin, Luckau und Brandenburg. 1, 69 Meter ist Kate klein, und hat für „Titanic“ 2 Mille verdient, aber hier bei dem Film sicher nicht so viel weniger.

Und welche Auszeichnungen bekam jetzt der Film?:

• Golden Globe: Beste Nebendarstellerin (Kate Winslet)
• Oscar – Beste Hauptdarstellerin: Kate Winslet
Des Weiteren erhielt der Film Golden Globe Nominierungen in den Kategorien Bester Film/Drama, Beste Regie, Bestes Drehbuch.

Vier weitere Oscar Nominierungen folgten in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera.Mehr anzeigen


tuvock

vor 14 Jahren

Uff was für ein Film, bin noch ganz gebannt von der Geschichte. So schön ist die, 120 Minuten die wie im Flug vergehen mit Abspann, produziert von den Weinstein Brüdern, Sydney Pollack und Anthony Minghella vom Englischen Patienten hat auch produziert, Ralph Fiennes in einer guten Rolle, eine hervorragende sehr authentisch wirkende wirklich gut aussehende Kate Winslet. Nun gut aussehende mit Anführungsstrichen weil Frauen in den 50 er Jahren sofern sie kein Pin Up Girl waren nicht unbedingt gut aussahen. Ein hervorragender David Kross, der echt super spielt, sehr authentisch und echt gut in die Rolle passt. Ein Film der einen Gewissen Anspruch vertritt, und zwar einen von denen die dann während des Filmes erst aufkommen.

Anfangs ist der Film sexy, dann wirkt er traurig, dann wirkt er interessant, dazwischen etwas kleine Längen, dann wiederum mit den Gerichtsszenen interessant. Die Zeitspanne geht von 1958 über 1966, zu 1976, 1978, 1980 glaube ich, 1992, und 1995 oder so, ja eine Menge Zeiträume die ich jetzt grad vergessen habe. Sicher ist es nicht jedermanns Sache eine nackte Kate Winslet zu sehen, die Ihre nicht Schönheitsoperierten Titten in Großaufnahme zeigt, einen David Kross der einen 12 cm Bimmel hat, im ausgerastetem Zustand, kurz nackt zu sehen, alles wirkt aber nie schmutzig sondern oh Wunder ästhetisch natürlich, obwohl diese Szenen wirklich schon hart an der Grenze zu Hardcore waren. Na Ja ist man im Kino eben nicht gewohnt, schließlich will man ja Mainstreamähnliche Filme sehen. Dann David wie er auf Kate liegt, Ihr linkes Bein auf seiner rechten Schulter, oh Schmatz, also da kriegt man Hunger und ja eine Ohrfeige wenn man sich am BH der Freundin vergreift, jedenfalls kann man sich an der behaarten Schulter gut auseinen, blöd nur wenn man vergisst vorher im dunklen Saal zu schauen ob dass deine Freundin ist oder ein ungewaschener Penner der 2 Meter groß ist und sich als Gorilla verkleidet hat, weil seine Freundin ihn ausgesperrt hat.

Nein der Film ist definitiv zu empfehlen, auch wenn ich ehrlich gesagt die Sexszenen weggelassen hätte und das ganze ein bisschen ästhetischer gezeigt hätte, mit Andeutungen, so wie eben früher, für mich hat das, ich bin nicht prüde, doch etwas zu heftig gewirkt, denn es hat dem Film einen Gewissen Reiz genommen. Den Reiz sich mehr vorzustellen als zu sehen. Der Film ist auch bei den Gerichtsszenen und bei dem was dann Ihr Geheimnis so aufgebaut gewesen dass man sich eher vorstellt als was sieht. Man hat nie Rückblenden gesehen, ich verstehe nicht wieso Ralph Fiennes, der die Rolle von Michael Berg sehr gut gespielt hat, so reagiert hat wie er reagiert hat in dem Film. Ja mehr erkläre ich jetzt nicht, sonst wäre es ein Spoiler Wert und das mache ich sonst nie in meinen Beschreibungen.

Was mir auch gut gefallen hat ist die kühle einfache Art des Make Up das nie aufgesetzt gewirkt hat, der Film kommt eigentlich meiner Meinung nach ohne Effekte aus, er lebt von der Schauspielerischen Leistung der Beteiligten auch wenn das Drehbuch jetzt auf eine Münze passt. Geheimnisvolle Frau hat nen Sommerflirt mit einem Jungen der 21 Jahre jünger ist als sie. Was mir sehr gut gefallen hat ist dass sie immer Jungchen zu ihm gesagt hat, was mir nicht so gut gefiel ist dass es in Deutschland spielte und die Bücher in Englisch waren die er ausgesucht hat Ihr vorzulesen. Dann die Aufdeckung der Geheimnisse um Ihre Person wieso sie verschwunden ist, wieso sie so reagierte immer, was sie eigentlich verbarg, ja leider war das ein bisschen zu wenig, mir hat das CSI ähnliche gefehlt was man im TV sieht, die Aufdeckungen a la Bild Zeitung, der Sensations- Journalismus, dafür war sehr viel an Ehrlichkeit zu sehen, viel an Problemen der damaligen Zeit.

Obwohl ich ehrlich gesagt gerne David Kross und seine Familie bei der Bewältigung der Alltagsprobleme gesehen hätte. Was mir leider gefehlt hat denn so konnte man sich zwar auf den Jungen einspielen der den halben Film getragen hat, dafür sein ganzes Umfeld ging wegen der Handlung drauf, und das finde ich wiederum schade. Bei so alten Filmen sehe ich gerne die ganze Umgebung, höre gerne und sehe gerne Erzählungen vom Krieg, habe mich gefreut auch wie Bruno Ganz im Film kurz auftrat der ja damals den Hitler verkörpert hat. Ein auch guter Schauspieler der aber leider zu wenig Drehbuch zugeschrieben bekommen hat, was ich schon ein bisschen bedauert habe. Dann im Gericht, da waren noch einige andere wichtige Beteiligte zu sehen von denen ich auch gerne mehr erfahren hätte, und das wiederum ist meiner Meinung nach ein Manko.

Hut ab aber vor der guten Regier die so fein das ganze geführt hat, die nie aufdringlich war, nie einen Moralischen Fingerzeig entwickelt hat der dann den ganzen Film trägt, Hochachtung davor wie man die Sexszenen drehte, zu viel der Geschlechtsteile waren zu sehen. Was ich gerne gewusst hätte, hat David Kate wirklich gevögelt oder hat er einen Lendenschurz gehabt. Also ich könnte mir vorstellen als Junger Mann vor dir ne nackte Frau, ab in die gute Stube, andererseits wiederum mit den ganzen Beleuchtern, den heißen Lampen, rundherum die Leute die dir zusehen, ja da kriegst du keinen hoch.

Zu wenig Handlung am Anfang, weil mir das La Boum mäßige gefehlt hat, die richtige Liebe, der Funke ist nicht so ganz übergesprungen. Ich glaube dass der Film einfach so eintönig wirkt weil es beabsichtigt ist. Die Handlung des Buches ist deutlich auf die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Michael Berg und Hanna Schmitz zugeschnitten. Sowohl die Haltung beider Personen zueinander als auch ihre Charaktere werden dabei als ambivalent und unentschieden gekennzeichnet. Über Hanna und die restlichen Charaktere erfährt man allerdings nur über den Erzähler, also recht gefiltert.Mehr anzeigen


weltsjunge

vor 14 Jahren

für all die lesefreudigen eine weitere entäuschung.


zuckerwättli

vor 14 Jahren

Der Anfang holpert etwas, der Schluss ist zu lange, ein paar Mal wird sinnlos auf die Tränendrüsen gedrückt. Die Mischung aus vielen deutschen Darsteller die nicht so gut Englisch sprechen und wenige englische Schauspieler die "komisches Englisch" sprechen sowie deutschen Zwischenrufen und Hintergrundgemurmel - wirkt eher verwirrend als authentisch... Aber Kate Winselt und Ralph Fiennes sind wie immer eine Wucht.Mehr anzeigen


rgrieder

vor 14 Jahren

IDENTISCHES KINO AUF HOHEM NIVEAU. Eine sehr besinnliche aber teilweise nicht nachvollziehbare Auseinandersetzung der Holoc-Vergangenheit. Kate Winslet's Darstellung ist nicht überzeugend, jedoch die des Michaels gespielt von David Kross. Trotzdem - grosse Schauspielkunst und Verfilmung eines komplexen Buches. Die Szene in der Upper East Side in NYC zum Schluss mit einem jüdischen Opfer ist unübertreffbar!Mehr anzeigen


colette

vor 14 Jahren

der mit abstand beste film seit the hours und brokeback mountain! dieser film hat mich echt umgehauen! und was kate winslet hier zeigt ist auch eine der besten leistungen aller zeiten! dieser film wäre der wahre oscargewinner gewesen! echt unglaublich!


Taz

vor 14 Jahren

hatte mehr erwartet. Winslet ist toll, der rest durchschnitt.


fungusamongus

vor 15 Jahren

Ich bin ueberrascht... jetzt hast Du die Geschichte in solch einer wunderbaren Hollywood-Blockbuster-Trailer-Manier zusammengefasst und dabei ganz vergessen zu erwaehnen, dass Hanna selbstmord in Ihrer Zelle begeht. Wenn schon plappern, dann wenigstens von A bis Z... auch wenn's schon jahrzehntelang das gleichnamige Buch gibt.

Ach ja: Hervorragender Film. Aber auch wenn Kate Winslet ihre Pflicht einmal mehr grandios erfuellt, waere eine alleinige deutsche Produktion erfreulicher gewesen.. all die deutschen Schauspieler und unser Bruno auf englisch... etwas irritierend und gewoehnungsbeduerftig.Mehr anzeigen


cineast2001

vor 15 Jahren

Im Deutschland des Wiederaufbaus nach dem zweiten Weltkrieg wird ein 15. jähriger Junge(David Kross) von einer enddreißigerin(Kate Winslet) in die hohe Kunst der Liebe eingewiesen und muss ihr als "Gegenleistung" dafür vorlesen. Herausgelöst aus seiner spießigen Mittelstandsfamilie reift er schnell zum Mann heran, bis die Romanze, die nur einen Sommer dauerte, abrupt endet und seine "Geliebte" spurlos verschwindet.
Als Jura Student trifft er sie als Zuschauer bei einem Prozess gegen Aufseherinnen des KZs Auschwitz wieder und muss erfahren, das Sie für den hundertfachen Tod von Menschen verantwortlich ist. Plötzlich erkennt er auch, dass Sie eine Analphabetin ist und er ihr deshalb vorlesen musste, wie damals die Häftlinge, die sie umgebracht hatte.
Da Sie vor Gericht nicht zugeben will, das sie Analphabetin ist nimmt sie die Alleinschuld für die ihr vorgeworfenen Greultaten auf sich. Er, der sie entlasten könnte, schweigt.
Nach dem er Jahre Später, nun als ausgebildeter Jurist in seine Heimatstadt zurück kommt, holt ihn die Vergangenheit ein.
Wie auch früher, liest er ihr vor, nur das er ihr die Bücher auf Band spricht. Im Gefängnis bringt sich seine damalige Geliebte das Lesen und Schreiben bei und nimmt ihrerseits Kontakt zu ihm auf.
Kurz vor ihrer Entlassung stellt er sich ein letztes Mal seiner Vergangenheit und seiner damaligen Geliebten.

In einer Nebenhandlung wird der Zuschauer in einen akademischen Diskurs über Schuld und Sühne mit einbezogen. Der „Vorleser“ muss sich seinem Gewissen stellen und schwankt zwischen Abscheu, weil er psychisch von seiner Geliebten ausgenutzt und manipuliert wurde, und seiner noch immer währenden Sympathie zu ihr.

Fazit: Dieser Film weis mit subtiler Schauspielerei, großartiger Charakterstudien und einem einzigartigen Schauspielensemble zu überzeugen!

A MUST SEE



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