CH.FILM

Sieben Mulden und eine Leiche Schweiz 2007 – 81min.

Kurzbeschreibung

Sieben Mulden und eine Leiche

Genre
Dokumentation

Sieben Baumulden füllen Thomas Hämmerli und sein Bruder Erik während den vierwöchigen Räumungsarbeiten der Dreizimmerwohnung ihrer verstorbenen Mutter. Nachdem ein Mitarbeiter von Rentokill die Leichenspuren vom Boden gekratzt hat, machen sich die Brüder mit zugehaltener Nase auf, die Berge von Papier, Fotos, Haushaltsgeräten, Kleider, Katzenkacke - und was man sich sonst alles lieber nicht vorstellen will - aufzuräumen. Denn Hämmerlis Mutter war ein Messie.

Kinostart

Deutschschweiz: 5. April 2007

Romandie: 23. Januar 2008

Regie

Darsteller

Details zum Film

Trailer, Videos & Bilder

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Kommentare

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raffi44

vor 11 Jahren

ich fand den Film genügend.


filmemieter

vor 11 Jahren

Leider bin ich stark hingerissen dazu, zu Rolands Beitrag ein Troll-Posting zu hinterlassen. Ich finde seinen Beitrag elitär und Möchtegern-Journi-mässig. Und dazu noch unüberlegt. Es geht wohl beim Thema Messies nicht wirklich um Materialismus. Und ob er dem Film jetzt dies und jenes gönnen mag, ist mir eigentlich Wurst. Auch Cornelia sollte wohl noch ein bisschen das Schreiben üben, da ich ihrem Beitrag nicht entnehmen kann, was denn jetzt so schlimm ist an dem Film. Ich fände es toll, wenn wir drei unsere Empörung beim wirklichen Hollywood-Schrott loswerden könnten.Mehr anzeigen


rolandmanfred

vor 11 Jahren

Ein Film über eine Welt, in der alles materialistisch ist und auf dem Müll landet: Im übertragenen Sinne sogar menschliche Gefühle. Vor allem die der Protagonisten. Schlussendlich der Film selbst. Man weiss nie recht, ob dieser Dok-Film ein ehrliches Zeugnis liefert oder eine Anleitung zum Zynischsein. Denn Unglücklichsein will der Macher Thomas Hämmerli sicher nicht. Das offenbart er mit seiner Anleitung zum Filme machen. Wie er das Unglück umschifft, kann ist nur im Sarkasmus zu erahnen, mit dem er das grossbürgerliche Familienalbum aufarbeitet. Doch der bourgeoise Teufel lässt sich nicht mit dem Beelzebub Sarkasmus austreiben. Denn übrig bleiben zwei Brüder, die sich zu medialen Selbstdarstellern gewandelt haben, die nicht überzeugen, aber auch nicht unterzugehen scheinen. Ein Fortsetzungsroman also. Vielleicht ist dies Aufschlussreich als gesellschaftliche Metapher. Man fühlt sich an das Buch „ Mars“ vom Pseudonym Fritz Zorn erinnert. Ein anderer Zürichbergsohn, der seine Krebserkrankung seinem sozialen Umfeld anlastete in den 70-er Jahren. Gemeinsam ist die Offenbarung des unangenehm Unmenschlichen durch Beziehungsinvalidität. Das widerspiegelt sich übrigens auch formell in der filmisch armseeligen Machart, die zugemutet wird. Hingegen gelingt der Sarkasmus hervorragend, der (andere Zuschauer) sogar zum Lachen bewegt. Er wirkt authentischer als die Aufklärungsansprüche an das Thema ‚ Messiekrankheit“. Immerhin scheint es nicht, dass der Film T. Hämmerli fernsehgerechte Nachfolgeinszenierungen einbringen könnte, die er sich offensichtlich erhofft. Die Blogeinträge auf www. messiemutter. de jedenfalls stammen alle aus dem engsten Freundeskreis, der nicht allzugross zu sein scheint, und was nicht auf einen deutschsprachigen Grosserfolg hindeutet. Auch am kanadischen Filmfestival wird der Streifen nicht weiter erwähnt. Zurecht. Die Welt ist schon unglücklich genug, und das Mitleid fällt einem schwer.Mehr anzeigen


Watchlist

Kinoprogramm Sieben Mulden und eine Leiche

Leider ist uns das Kinoprogramm für diesen Tag noch nicht bekannt. Bitte schauen Sie wieder zu einem späteren Zeitpunkt vorbei.

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