Artikel21. Mai 2019

3 Gründe, wieso «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» ganz grosses Kino ist

3 Gründe, wieso «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» ganz grosses Kino ist
© Ascot Elite

Die ersten beiden «John Wick»-Streifen zählen zu den beliebtesten Actionfilmen aller Zeiten. Ein spektakuläres Startwochenende, das «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» an die Spitze der US-Kinocharts katapultiert hat, setzt diesem Erfolg nun die Krone auf. 3 Gründe, wieso der neueste Streifen von Chad Stahelski voll ins Schwarze trifft.

Darum geht's:

Nachdem John Wick ein Mitglied des internationalen Killer-Geheimbundes namens High Table aus dem Verkehr gezogen hat, heften sich die brutalsten Profikiller der Welt an seine Fersen. Ihr Ziel: Die 14 Millionen Dollar Belohnung, die auf seinen Kopf ausgesetzt sind.

1. Originelle Actionszenen toppen selbst die Kampfsequenzen aus den ersten beiden «John Wick»-Streifen.

«John Wick: Capter 3 - Parabellum» ist eine gelungene Mischung aus beinharter Action und grenzenloser Originalität. © Ascot Elite

Vor rund fünf Jahren setzte der erste Teil der «John Wick»-Filmreihe mit schnittarmen, minutiös choreografierten Kampfsequenzen neue Massstäbe im Action-Genre. «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» führt diese Tradition nun origineller und spektakulärer als je zuvor fort und dürfte damit zahlreiche zeitgenössische Genre-Filme, die sich auf rasche Abfolgen von Schnittsequenzen verlassen, in ihre Schranken weisen.

Von den ersten Minuten an serviert der Actionkracher eine innovative Kampfszene nach der anderen. Der Streifen beweist mit Bravour, dass sich das Rad nicht neu erfinden, dafür aber gewaltig aufpeppen lässt: Anstelle der immer gleichen Schiessereien liefert Chad Stahelskis Film unter anderem einen pragmatischen, Alltagsgegenstände zu perfekten Mordwaffen umfunktionierenden Protagonisten, rasante Verfolgungsjagden mit unerwarteten Fortbewegungsmitteln und wakizashischwingenden Ninjas oder einen adrenalingeladenen Kampf mit Wurfmessern und anderen rasierscharfen Klingen.

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2. Halle Berry bringt frischen Wind in die Action-Filmreihe.

Scheinen dem zielsicheren Hundefreund Wick in nichts nachzustehen: Sofia und ihre beiden Malinois. © Ascot Elite

In einer Zeit, in der bezüglich der Besetzung von Hollywood-Streifen immer öfter auf Diversität gepocht wird, mag es nicht verwundern, dass Keanu Reeves das Spotlight als verfolgter Killer in seinem neuesten Abenteuer erstmals mit einer Frau teilt. Filmstars wie Uma Thurman, Penélope Cruz oder Salma Hayek kamen für das weibliche Pendant von John Wick in Frage. Das Rennen machte letzten Endes aber niemand Geringeres als Halle Berry, die ihren Kontrahenten als Auftragskillerin Sofia zusammen mit ihren vierbeinigen Mitstreitern die Hölle heiss macht.

Um als ebenbürtige Wegbestreiterin von John Wick eine gute Figur zu machen, erlernte Halle Berry Judo, Ju-Jitsu sowie eine in «John Wick» etablierte fiktive Kampfsportart namens Gun-Fu. Darüber hinaus war die Oscarpreisträgerin massgeblich am Training von fünf belgischen Schäfern beteiligt, die im Film als die zwei Hunde an Sofias Seite zu sehen sind. Das eindrückliche Ergebnis der intensiven Dreharbeiten, bei denen sich Berry gar drei Rippen gebrochen hat, zeigt, dass sich die harte Arbeit allemal gelohnt hat. Ob vielleicht sogar ein Spin-Off rund um die alte Bekanntschaft von John Wick folgen könnte, bleibt abzuwarten.

3. Die vielseitigen Schauplätze machen aus «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» ein optisches Meisterwerk.

«John Wick: Chapter 3 - Parabellum» zieht in den Kategorien Optik und Style alle Register. © Ascot Elite

Dass «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» in Sachen Diversität auch im Falle von Schauplätzen keine Ausnahme macht, wird bereits früh deutlich. Während der erste Teil der Action-Reihe sich auf mehr oder weniger konventionelle Settings beschränkte, brachte bereits die 2017 erschienene Fortsetzung deutlich mehr Farbe und Abwechslungsreichtum ins Spiel – ein Trend, der sich nun auch in «John Wick: Chapter 3 - Parabellum» fortsetzt.

Von den in Neonlicht getauchten Strassen New Yorks über einen gläsernen Raum des Continental Hotels, dessen Konstruktion sage und schreibe 4 Millionen Dollar gekostet haben soll, bis hin zu unvergesslichen, orientalischen Räumlichkeiten in Marokko: Faszinierende Schauplätze und ein ausgeklügeltes Licht- und Farbspiel machen aus dem dritten Kapitel der John Wick Saga ein optisches Meisterwerk und dienen Assassinen aus aller Welt als extravagante und stilvolle Bühnen für einen tödlichen Tanz.

«John Wick: Chapter 3 - Parabellum» ist ab dem 23. Mai in den Deutschschweizer Kinos zu sehen.

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Kommentare 1

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Maratonna

vor 20 Tagen

Da fehlen einem glatt die Worte. Die Dekoration und das Licht- und Farbspiel scheinen wohl wichtiger zu sein als eine sinnvolle Story oder ein guter Schauspieler. Was kommt als nächstes? Ein Loblied auf GNTM?


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