Critique30. Oktober 2020

DisneyPlus-Kritik «The Mandalorian» Staffel 2: Zwei wie Pech und Schwefel

DisneyPlus-Kritik «The Mandalorian» Staffel 2: Zwei wie Pech und Schwefel
© Disney+

Ein ungleiches Paar, bestehend aus dem Mandalorianer und dem Kind, besser bekannt als Baby Yoda, macht in der zweiten Staffel von «The Mandalorian» auf der Suche nach Yodas Familie die Star Wars-Galaxie unsicher.

Filmkritik von Gaby Tscharner

Nach dem Absturz seines Tie-Fighters, den der Bösewicht Moff Gideon (Giancarlo Esposito) dank der Kraft seines Darksabers überlebt hat, befindet sich Mando (Pedro Pascal), wie der Mandalorianer liebevoll genannt wird, auf der Flucht und macht sich auf, die Seinesgleichen des Kindes, auch als Baby Yoda bekannt, zu suchen. Er ist beauftragt, diese mysteriöse kleine, grüne Figur zu beschützen und in der zweiten Staffel erfahren wir nun, dass die Reise dieses ungleichen Duos zu den Jedi Rittern führt, den Erzfeinden der Mandalorianer.

Disney hütet die Details der zweite Staffel besser als Donald Trump seine Steuererklärungen.– Cineman-Filmkritikerin Gaby Tscharnen

Disney hütet die Details der zweite Staffel besser als Donald Trump seine Steuererklärungen. Die Presse hat vorab keine Folgen zu sehen bekommen und deshalb basiert diese Besprechung nur auf der ersten Folge der zweiten Staffel, die soeben auf den Streaming Service gestellt wurde. Unter der Regie von Jon Favreau trägt sie den Namen «The Marshall» und erinnert stark an einen guten alten Western.

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Die Suche nach Yodas Volk führt Mando und das Kind an Orte, wo kein Kind hingehört. Mit Graffiti verzierte dunkle Gassen, abgetakelte Bars und Spielhöllen, wo sie von einem Extremkampfsport-Veranstalter (John Leguizamo) einen Hinweis erhalten, der das Duo auf den Wüstenplaneten Tatooine schickt.

Dort, in einem gottverlassenen Kaff am Rande der Kristallminen, treffen sie einen Marshall (Timothy Olyphant), der dort in einer sehr vertrauten Rüstung für Ruhe und Ordnung sorgt. Der Marshall ist aber kein Mandalorianer und Mando will Boba Fetts Rüstung zurückhaben. Der Marshall willigt nur unter der Bedingung ein, dass Mando ihm hilft, sein Dorf von einem Ungeheuer zu befreien, das der Drache genannt wird.

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Seit die Fans in der ersten Staffel seltsame Geräusche hörten, die sich wie die Sporen von Boba Fetts Rüstung anhörten, wird die Rückkehr des beliebten Bountyhunters erwartet. Was als ziemlicher Schock kommt, da diese Figur in «Return of the Jedi» in der Wüste von Tatooine in ein Loch fiel, dort von einem Sarlacc verschlungen und seither landläufig für tot gehalten wurde. Gemunkelt wird, dass Boba Fett in «The Mandalorian» von Temuera Morrison gespielt wird, was bedeutet, dass der neuseeländische Schauspieler in den Star Wars Prequels seinen eigenen Vater Jango Fett verkörpert hat.

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Disney hat verlauten lassen, dass das Duo in der zweiten Staffel auch wieder Hilfe von der fähigen Söldnerin Carla Dune (Gina Carano) und Greef Karga (Carl Weathers), dem ehemaligen Führer der Bounty Hunter Gilde, kriegen wird. Und wir werden mehr über die mysteriöse Vergangenheit von Moff Gideon erfahren, der nach Werner Herzogs Ableben die Rolle des Bösewichts der Serie übernommen hat und der mit seinem Darksaber auf epische Lightsaber-Duelle hoffen lässt. Es wird auch gemunkelt, dass Rosario Dawson als Ahsoka Tano, eine beliebte Figur aus der «Clone Wars» Serie, zu sehen sein wird. Tano ist Anakin Skywalkers Schützling und könnte die Jedi Ritterin sein, die Mando und Baby Yoda suchen.

4 von 5 ★

Die zweite Staffel von «The Mandalorian» läuft mit acht neuen Folgen jeden Freitag auf Disney Plus.

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