Artikel4. Mai 2020

Star Wars – Die 11 skurrilsten Fakten zur Sternensaga

Star Wars – Die 11 skurrilsten Fakten zur Sternensaga
© 20th Century Fox

Es ist wieder so weit: Alljährlich wird am 4. Mai der Star-Wars-Tag gefeiert. Grund genug, sich die wohl 11 skurrilsten Fakten zur Filmreihe zu Gemüte zu führen. Erfahrt, welche Rolle Albert Einstein für das intergalaktische Epos spielt, wieso Chewbacca Shorts tragen sollte oder was es mit Ewan McGregors aka Obi-Wan Kenobis sprühendem Enthusiasmus auf sich hat. Möge die Macht mit euch sein!

1. Yoda ist eine Mischung aus Einstein und seinem Erschaffer

© starwars.com

Um den weisen Yoda ranken sich zahlreiche skurrile Geschichten. Bizarr aber wahr: Der Jedi-Meister hätte ursprünglich von einem Affen mit Maske gespielt werden sollen. George Lucas war anscheinend der Ansicht, dass eine Kombination aus Animatronics und Puppenspiel nicht überzeugend genug für ein Kinopublikum wäre. Dennoch wurde die Idee mit dem Affen schnell fallengelassen, als sich herausstellte, dass der Primat die meiste Zeit damit beschäftigt war, sich die Maske vom Kopf zu reissen und sie rumzuschwenken anstatt überzeugendes Schauspiel zu betreiben. Anstelle des tierischen Darstellers wurde der Puppenspieler Frank Oz damit beauftragt die Figur Yoda zum Leben zu erwecken. Das Ergebnis seiner Bemühungen sollte schliesslich in die Filmgeschichte eingehen. Die Herstellung der Puppe war ziemlich aufwendig: Der Maskenbildner Stuart Freeborn feilte wochenlang an einem Design, welches schliesslich mehr oder weniger geplant an Freeborn selbst und an das Aussehen Albert Einsteins angelehnt war.

© star-warsunion.de

2. George Lucas' hartnäckiger Husten wurde im Star Wars-Epos verewigt

Mit ausserordentlichem Einfallsreichtum bewies das Film-Team rund um George Lucas bei der Entwicklung der Figur General Grievous seinen Sinn für Humor. Als Lucas eines Tages mit einer lästigen Bronchitis zur Arbeit erschien, wurde gerade darüber diskutiert, wie der Kämpfer im Film zu tönen habe. Kurzerhand wurden die lautstarken Hustenanfälle des Regisseurs aufgenommen und in Form eines nun hustenden Grievous im Star Wars-Epos verewigt. Sehr schnell sollte dieses Detail dem Publikum vermitteln, dass es sich bei dem General nicht um einen einfachen Roboter, sondern um einen Cyborg, also einem Mischwesen aus Mensch und Maschine handelt – eine Tatsache, die ihrerseits auf eine nahende düstere Wendung hindeuten sollte.

© Lucasfilm Ltd. & TM.

3. Chewbacca hätte ursprünglich Lederhosen tragen sollen

In den 70er-Jahren bereitete das Charakterdesign von Chewbacca den Angestellten der 20th Century-Fox Film Corporation einiges Kopfzerbrechen. Sie fürchteten, dass es durch seine Nacktheit zu unsittlich wirken könnte und sendeten George Lucas aus diesem Grund mehrere Memos, in denen sie ihn darum baten, den gutherzigen Wookiee mit einem paar Lederhosen auszustatten. Zudem fertigten sie – wohl zur Überzeugung – sogar mehrere Skizzen an, welche Chewbacca in Shorts zeigen. Wie die Geschichte aber zeigt, konnte Lucas schliesslich seinen Willen durchsetzen, und die Spezies der Wookiees behielt ihr ursprüngliches Design. Wer sich fragt, woher das hundeartige Aussehen Chewbaccas stammt, muss nicht weit suchen: Die Inspirationsquelle für den zotteligen Look war George Lucas' eigener Hund: Ein Alaskan Malamute namens Indiana.

© Lucasfilm Ltd. & TM. / © starwars.wikia.com

4. Die extraterrestrischen Sprachen aus Star Wars sind irdischer als gedacht

Dass Schriftsteller und Regisseure sich zur Entwicklung fantastischer oder auch ausserirdischer Sprachen oftmals an Elementen bereits bestehender Sprachen bedienen, ist nichts Neues. Erstaunen dürfte aber so manch einen, dass auch in Star Wars einige extraterrestrische Sprachen irdischen Ursprungs ihren grossen Auftritt haben: Die Sprache der Jawas ist nichts anderes als eine beschleunigte und alterierte Version von Zulu, und der rodianische Kopfgeldjäger Greedo spricht eine Quechua-Variante, eine indigene Sprachvarietät des südamerikanischen Andenraums. Nicht zuletzt spricht Nien Nunb (Kipsang Rotich) den kenianischen Kikuyu-Dialekt. Der Auftritt des Sullustaners wurde in Kenia daher sehr positiv aufgenommen und als kleine Sensation gefeiert.

© Lucasfilm Ltd.

5. Mark Hamill ging als Luke Skywalker für die Sternensaga mit dem Kopf durch die Wand

Mehrere Schauspieler betraten für Star Wars mehr oder minder freiwillig eine Welt des Schmerzes. Allen voran Mark Hamill aka Luke Skywalker, der sich in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück den Kopf in Yodas Hütte stösst. Regisseur Irvin Kershner fand den ersten Take dieser Szene aber alles andere als überzeugend, weswegen Hamill sich den Kopf ganze 16 weitere Male anstossen musste, bevor Kershner vollends mit der Aufnahme zufrieden war und die Dreharbeiten fortgesetzt werden konnten.

© 20th Century Fox

6. Ein Schauspieler hatte eine besonders schmerzhafte Begegnung mit Prinzessin Leia

Weniger vorhersehbar war die Verletzung Jabba des Hutten - oder zumindest eines Teils des Kolosses. Ganze sechs Leute wurden benötigt, um den riesigen Jabba zu spielen. Darunter waren mehrere klein gewachsene Menschen, welche sich im Inneren des Kostüms befanden. Einer von ihnen steckte in Jabbas Schwanz. Seine Aufgabe bestand einzig und allein darin, diesen hin und her zu bewegen. Zu seinem Unglück trat Carrie Fisher aka Prinzessin Leia während den Dreharbeiten versehentlich auf den Schwanz des Hutten und verpasste dem Schauspieler damit einen schmerzhaften Tritt.

© jedipedia.net

7. Ewan McGregor aka Obi-Wan Kenobi nahm den Kampf mit dem Laser-Schwert einen Tick zu ernst

Zwei Schauspieler dürften die Dreharbeiten durch ihre Marotten auf eine ziemlich amüsante Art und Weise erschwert haben. Ewan McGregor aka Obi-Wan Kenobi, Jedi-Meister und ehemaliger Mentor Anakin Skywalkers, ging in seiner Rolle beinahe zu sehr auf: Während der Laser-Schwert-Kämpfe ahmte er regelmässig die Geräusche der Waffen nach. In der Nachproduktion mussten diese zusätzlichen 'Soundeffekte' schliesslich herausgeschnitten werden.

8. Peter Cushing ist ein Pantoffelheld im wortwörtlichen Sinn

Nicht nur Ewan McGregor, sondern auch Peter Cushing sticht mit einer speziellen Eigenheit, respektive einem Extrawunsch aus der Schar der Star Wars-Schauspieler heraus. In der Rolle des Wilhuff Tarkin dürfte er während dem Dreh nicht im übertragenen, aber dafür im wortwörtlichen Sinn als Pantoffelheld von sich reden gemacht haben: Da er Tarkins Stiefel als zu umbequem empfand, bestand er in einem Grossteil seiner Szenen darauf, Pantoffeln zu tragen. Damit der Schwindel nicht aufflog, wurden seine Füsse in den allermeisten Einstellungen nicht gezeigt.

© 20th Century Fox

9. Episode VI sollte ursprünglich nicht «Die Rückkehr der Jedi-Ritter» heissen

Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter trug von Anfang an den Titel Die Rückkehr der Jedi-Ritter. Howard Kazanjian, der Produzent des Films, fand den Titel aber nur mässig gut und war der Ansicht, dass "Rückkehr" ein langweiliges Wort sei, welches niemanden ins Kino locken würde. Wie sich nicht nur bei Die Rückkehr der Jedi-Ritter sondern auch bei Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs zeigen sollte, lag der gute Freund von George Lucas mit seiner Einschätzung sehr weit weg von der Realität. Die Geschichte um den Titel der sechsten Episode der Sternensaga nahm auf jeden Fall eine sehr überraschende Wendung: Lucas berücksichtigte Kazajians Input zunächst und benannte den Film in Die Rache der Jedi-Ritter um. Kurz vor der Fertigstellung des Films änderte er den Titel aber erneut, da er der Ansicht war, dass das Konzept der Rache nicht zu einem Jedi-Ritter passen würde.

© 20th Century Fox

10. Keira Knightley und Natalie Portman sind sich wie aus dem Gesicht geschnitten

Zwei Schauspielerinnen weisen in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung eine erstaunliche Ähnlichkeit zueinander auf. Natalie Portman in der Rolle als Königin Padmé Amidala und die damals zwölf-jährige Keira Knightley, welche im Film Sabé, die Dienerin und das Double Amidalas spielt. Die beiden waren in voller königlicher Montur nicht nur in der Sternensaga selbst, sondern auch auf dem Set anscheinend so schwer auseinanderzuhalten, dass selbst ihre eigenen Mütter Schwierigkeiten hatten, sie voneinander zu unterscheiden. Wie es scheint, war dieser Cast in jeder Hinsicht gelungen.

© Lucasfilm Ltd. & TM.

11. Die Gebäude des Planeten Tattooine stehen heute noch in Tunesien

Mehrere Szenen von Lukes Heimatplanet Tattooine wurden in Tunesien ganz in der Nähe einer Stadt namens Tataouine gedreht. Da George Lucas grossen Gefallen an diesem Namen gefunden hatte, wurde der einst als Utapau bezeichnete Wüstenplanet in Tattooine umbenannt. Ein anderer Planet im Star Wars-Universum erhielt dafür Tattooines ursprünglichen Namen Utapau. Erstaunlicherweise stehen auch heute noch viele der für den Planeten errichteten Gebäude in Tunesien – und Tataouine wurde somit zeitweise zu einer beliebten Pilgerstätte der Star Wars-Fans.

© losapos.com

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Kommentare 1

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starwarsnewsyt

vor 2 Jahren

Interessanter Beitrag, man merkt dass sich der Verfasser des Beitrages mit Star Wars auskennt. Gefällt mir!

MfG Star Wars News (YouTube)


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