Woche für Woche erscheinen auf Netflix unzählige Streifen, welche die Lachmuskeln auf die Probe stellen. Kein Wunder, dass man bei dieser riesigen Auswahl schnell die Übersicht verliert. Wir präsentieren euch die 13 schrägsten, originellsten und witzigsten – kurz: die besten Komödien, die der Streaming-Gigant aktuell zu bieten hat.

<font size="6"><strong>1. Eddie the Eagle (2015)</strong></font><br><br> 1988 führte an den olympischen Winterspielen in Calgary kein Weg an ihm vorbei. Er war der erste Skispringer, der für Grossbritannien antrat, und derjenige, der das olympische Motto «Dabei sein ist alles» verkörperte wie wie kaum ein anderer. Die Rede ist von Eddie the Eagle, der als schlechtester Skispringer aller Zeiten in die Geschichtsbücher einging, mit seinem sagenhaften Sportsgeist aber nichtsdestotrotz Zuschauer auf der ganzen Welt begeisterte.   <br><br>«Eddie the Eagle» erzählt die Geschichte des sympathischen Siegers der Herzen, der von Taron Egerton verkörpert und auf Grossleinwand von einem Pistenwart mit Alkohol-Problemen (Hugh Jackman) gecoacht wird. Bruchlandungen sind in diesem komödiantischen Biopic unumgänglich – eine herzerwärmende Story und viele Lacher aber ebenso. <font size="6"><strong>2. Die Ritter der Kokosnuss (1975)</strong></font><br><br> Monty Python polarisiert deutlich stärker als die handelsübliche Komikergruppe. So scheint man deren Humor entweder zu lieben, oder mit ihm genauso viel anfangen zu können wie ein arm- und beinloser Ritter mit einem Schwert. So viel vorweg: Auf unserer Liste der sehenswerten Komödien auf Netflix sich gleich zwei Werke der kultigen Gruppe zu finden.  <br><br>In «Die Ritter der Kokosnuss» schrieb die Comedy-Gruppe die Sage von König Artus und der Suche nach dem heiligen Gral neu und überzeugte dabei sowohl Kritik als auch Zuschauer mit ihrem rabenschwarzen Humor und ziemlich verrückten, aber auch einzigartigen Einfällen. <font size="6"><strong>3. Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis (2007)</strong></font><br><br> Wer auf schrägen, schwarzen britischen Humor steht, kommt an der sogenannten Cornetto-Trilogie der Macher von «Shaun of the Dead» nicht vorbei. Das hat auch Netflix eingesehen, weshalb gleich 2 der 3 verrückten Streifen aktuell auf der Streaming-Plattform zu sehen sind. <br><br>In «Hot Fuzz», dem zweiten Teil der Filmreihe, wird Nicholas Angel, der beste Polizist von ganz Scotland Yard, in das Provinzkaff Sandford abgeschoben, wo man auf die Verbrecherrate von “0” ziemlich stolz ist. So ist der Profi notgedrungenerweise dazu gezwungen, auf Partys für Recht und Ordnung zu sorgen. Bald wird Angel aber stutzig: Wird das Verbrechen in Sandfort lediglich unter den Teppich gekehrt? Diese Frage gilt es in in der mit zahlreichen Filmzitaten gespickten Parodie auf das Actionfilm-Genre zu beantworten. <font size="6"><strong>4. The Big Lebowski (1998)</strong></font><br><br> Als Jeff “der Dude” Lebowski eines Tages von zwei Geldeintreibern heimgesucht wird, die ihn mit einem gleichnamigen, reichen Geschäftsmann verwechseln, eine beachtliche Stange Geld von ihm fordern, und zu allem Übel auch noch auf seinen Lieblingsteppich urinieren, macht er sich auf die Suche nach dem anderen Lebowski, um Schadensersatz zu verlangen. Doch damit werden die Probleme des Alt-Hippies mit einer Vorliebe für White Russians, Bowlingtourniere und das Baden bei Kerzenschein und Walgesängen nur noch grösser. <br><br>Der Streifen der Coen-Brüder, der erst nur mässig erfolgreich war, wurde im Verlauf der Jahre zum Kultfilm sondergleichen, bei dem mehrfaches Anschauen immer wieder neue amüsante Details zutage fördert. Fanveranstaltungen, eine durch die Hauptfigur geprägte Philosophie sowie Merchandise in Hülle und Fülle sprechen für sich. <font size="6"><strong>5. Das Leben des Brian (1979)</strong></font><br><br> Als etwas älterer, aber nicht weniger unterhaltsamer Streifen präsentiert sich die Jesus-Satire «Das Leben des Brian», in der Protagonist Brian schon sehr früh im Leben mit seinem Latein am Ende ist. In Judäa im Jahre 0 wird er als Säugling erstmal mit dem Messias verwechselt, worauf die drei Könige diesen Irrtum aber erkennen und sich schleunigst aus dem Staub machen.   <br><br>33 Jahre später gerät Brian in die Wirren des jüdischen Widerstandskampfes, gibt sich auf der Flucht vor einer römischen Patrouille zur Tarnung als Prophet aus und wird infolgedessen von einer fanatischen Menge zum Heilsbringer verklärt. Das Chaos ist perfekt – und wird von der Komikertruppe Monty Python seit 1979 mit einer gehörigen Portion Humor unter der Gürtellinie, bissigen Dialogen, und einem halb gesungenen, halb gepfiffenen Ohrwurm serviert. <font size="6"><strong>6. Schräger als Fiktion (2006)</strong></font><br><br> Man stelle sich vor, das eigene Leben würde von einer Person gelenkt, die einen noch nie zuvor gesehen hat. So geschehen in Marc Forsters originellen Komödie «Schräger als Fiktion», in der Komiker Will Ferrell unfreiwillig zur Romanfigur einer bekannten Autorin wird. In der Rolle als ganz gewöhnlicher Steuerbeamter Harold Crick beginnt er eines Tages Stimmen zu hören. Genauer gesagt: Eine einzige Stimme. Jene der Schriftstellerin Karen Eiffel. <br><br>Das Fortschreiten seiner eigenen Lebensgeschichte kann er nun praktischerweise in seinem Kopf mithören. Crick hat keine Ahnung, wer dort das Sagen hat, und auch Eiffel scheint nicht zu ahnen, dass ihr Protagonist im wahren Leben existiert. An sich – noch – keine allzu beunruhigende Situation, wäre da nicht die Tatsache, dass die Autorin die Figuren ihrer Romane ganz gerne sterben lässt... <font size="6"><strong>7. The World’s End (2013)</strong></font><br><br> Mit der irrwitzigen, originellen und anspielungsreichen Sci-Fi-Komödie «The World’s End» fand die «Cornetto»-Trilogie im Jahr 2013 ihre Krönung: 5 Kumpels versuchen alte Zeiten wieder aufleben zu lassen, indem sie planen, in ihrem gemeinsamen Heimatort von einem Pub zum nächsten zu pilgern und dabei in jeder der 12 angepeilten Kneipen ein Bier zu kippen. Doch das ist leichter gesagt als getan. <br><br>Die Truppe vermutet, dass in der englischen Kleinstadt etwas im Busch ist, worauf sich auch schon bald eine Alien-Invasion ankündigt, die kaum verrückter hätte ausfallen können. Ausserirdische hin oder her: Das Ziel, es bis zum letzten Pub zu schaffen, steht noch immer, und der Weg dorthin hat es in sich. <font size="6"><strong>8. Hangover (2009)</strong></font><br><br> Bei «Hangover» handelt es sich um eine jener Komödien, welche einen Gag nach dem anderen liefern, sich dabei aber auch auf die grossartige Chemie zwischen ihren Hauptfiguren verlassen können. Wer auf der Suche nach einem tiefgründigen Werk ist, der ist mit Tedd Phillips Männer-Komödie falsch beraten, allen, die nach einem langem Arbeitstag hingegen wieder einmal herzhaft lachen wollen, ohne dabei gross nachdenken zu müssen, denen kann der Streifen wärmstens empfohlen werden. <br><br>In «Hangover» reist ein angehender Bräutigam mit drei Kumpels für seinen Junggesellenabschied nach Las Vegas, um eine Nacht lang durchzufeiern – doch als seine drei Freunde am nächsten Morgen mit einem riesen Kater erwachen, ist vom Bräutigam keine Spur. Dem Trio steht somit eine ziemlich verrückte Suche bevor... <font size="6"><strong>9. Catch me if you can (2002)</strong></font><br><br> Steven Spielberg lieferte 2002 mit der auf wahren Begebenheiten aus dem Leben von Frank Abagnale basierenden Gaunerkomödie «Catch me if you can» ein vergnügliches, aber auch spannendes Katz-und-Maus-Spiel, in dem Tom Hanks als FBI-Agent den Minderjährigen Millionenschwindler Frank (Leonardo DiCaprio) jagt. <br><br>Der von Zuhause ausgerissene Teenager macht sich erst als Pilot und Scheckfälscher einen Namen und kassiert später als angeblicher Arzt und Anwalt Millionen ein, ohne dass er geschnappt werden kann. Schliesslich wird dem Jungspund aber bewusst, dass ihm bei allem Geld der Welt etwas Entscheidendes in seinem Leben fehlt. «Catch me if you can» brachte Leonardo DiCaprio zwar keinen Golden Globe ein, sehenswert ist seine Performance als gewiefter Hochstapler aber allemal. <font size="6"><strong>10. Zombieland (2009)</strong></font><br><br> Ihr seid auf der Suche nach einer Komödie mit Kultstatus, die bereits in diesem Jahr eine Fortsetzung auf Grossleinwand erhält? Dann könnte «Zombieland» genau das Richtige für euch sein. Beim gelungenen Mix aus Action, schrägem Humor und – wie könnte es anders sein – massenweise Zombies wird mit einem Mordscast, bestehend aus Woody Harrelson, Emma Stone und Jesse Eisenberg, so richtig auf den Putz gehauen. <br><br>Als einige der wenigen Überlebenden einer Zombie-Epidemie müssen sie alles daran setzen, um nicht selbst infiziert zu werden. Während Columbus (Jesse Eisenberg) sich als ziemliches Weichei erweist, ist Tallahassee (Woody Harrelson) leicht psychopathisch veranlagt und auch nicht gerade der Hellste – dafür aber zumindest furchtlos. Was kann da schon schiefgehen...? <font size="6"><strong>11. Codename U.N.C.L.E. (2015)</strong></font><br><br> Als der CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) und der KGB-Spion Illya Kuryakin (Armie Hammer) einen gemeinsamen Auftrag erhalten, müssen sie ihre Feindseligkeiten ausnahmsweise beiseitelegen. Zusammen mit der Tochter eines Deutschen Atomphysikers (Alicia Vikander) ist es an ihnen, die dunklen Pläne einer kriminellen Organisation zu durchkreuzen, die in der Verbreitung von Nuklearwaffen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. <br><br>Guy Ritchies spannungsreiche Kinoadaption der Agenten-Serie «Solo für O.N.C.E.L» aus den 1960er-Jahren punktet nicht nur mit seinen Gags, sondern auch mit den wunderbar in Szene gesetzten Schauplätzen sowie einem mitreissenden Score. <font size="6"><strong>12. Brügge sehen … und sterben (2008)</strong></font><br><br> Jeder braucht mal Ferien – auch Profikiller. Insbesondere dann, wenn sie ihren letzten Auftrag in den Sand gesetzt haben. Das denkt sich auch Harry (Ralph Fiennes), der den zwei Auftragsmördern Ray (Colin Farrell) und Ken (Brendan Gleeson) kurzerhand Zwangsurlaub in Belgien aufdrückt. Während Letzterer sich erst mit Freuden ins Touristen-Dasein stürzt, kann sich sein Kollege allerhöchstens für das belgische Bier erwärmen. Doch der Arbeitsalltag holt das ungleiche Duo schneller ein, als ihnen lieb ist. <br><br>Spätestens als ein skrupelloser Obergangster in Brügge auftaucht, wird ihr Urlaub zu einer unerwartet abenteuerlichen Angelegenheit. Mit pointierten Dialogen, einer malerischen Kulisse und vielschichtigen Figuren zählt in «Brügge sehen … und sterben» zu den Komödien, die man auf Netflix nicht verpassen sollte. <font size="6"><strong>13. Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (2013)</strong></font><br><br> Basierend auf dem Bestseller von Jonas Jonasson erzählt der Film die Geschichte eines fast Hundertjährigen namens Allan Karlsson, der aus dem Altersheim entwischt, um der immergleichen Seniorenunterhaltung zu entkommen. Sein Ausflug ist alles – nur nicht gewöhnlich. So liest der rüstige Rentner nicht weniger als einen Koffer mit 50 Millionen Kronen, drei Kumpane und eine Frau mit einem Elefanten auf. <br><br>Versehen mit historischen Episoden, in welchen Einstein, Stalin, Franco und andere auftauchen, beweist Regisseur Felix Herngren mit seiner Romanverfilmung, dass aus schwedischen Produktionen nebst unvergleichlich spannungsgeladenen Thrillern auch einzigartige Komödien hervorgehen können.