Artikel5. Februar 2020

Das Rennen um die Goldmännchen: 11 Fun Facts zum Filmereignis des Jahres

Das Rennen um die Goldmännchen: 11 Fun Facts zum Filmereignis des Jahres
© Pixabay

Jährlich werden wir Zeugen von Herzklopfen, Nervenkitzel und grossen Emotionen, wenn in Hollywood die Oscar-Verleihung über die Bühne geht. Was ein Oscar wert ist, wer die meisten dieser goldenen Männchen sammelt und wer gewinnt, wenn zwei Nominierte gleichauf liegen, erfahrt ihr hier.

1. Es ist nicht alles Gold was glänzt.

Der Materialwert der Statue beläuft sich auf umgerechnet ca. 300 CHF, wobei früheren zu Kriegszeiten auf die Überziehung des Oscars mit Gold, verzichtet wurde. Zudem besagt eine seit 1950 festgeschriebene Regel, dass kein Oscar verkauft oder versteigert werden darf, ohne ihn nicht zuvor der Academy für einen US-Dollar angeboten zu haben.

2. Das Leben dauert eine Generation lang: ein guter Name dauert fort.

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Die Sockel des Oscars werden seit 1940 erst nach der Preisverleihung graviert, da ein Jahr zuvor ein falsch beschrifteter Oscar mit der Inschrift "Dick Tracy" an Spencer Tracy vergeben wurde. Immerhin wurde sein Stern später auf dem Hollywood Walk of Fame richtig benannt.

3. Ein Oscar für jeden Gewinner.

Für den ungewöhnlichen Fall, dass zwei Nominierte dieselbe Anzahl Stimmen erhalten, hat sich die Akademie für eine faire Lösung entschieden: Beide erhalten einen Oscar.

4. Und der Oscar geht an...

Während der Oscar für den besten Film an den oder die Produzenten geht, wird der Oscar für den besten fremdsprachigen Film an den Film selbst verliehen. Dieser wird zwar auch von den beteiligten Produzenten entgegengenommen, gehört diesen aber eigentlich nicht.

5. Eine Erfolgsquote von mehr als 50% für Frodo und Co.

Mit 17 Auszeichnungen bei 30 Nominierungen ist die «Herr der Ringe»-Trilogie die bis heute erfolgreichste Filmserie.

6. Rekordhalter ist Walt Disney.

© Academy of Motion Picture Arts and Sciences

Der am häufigsten ausgezeichnete Mann in der Filmbranche ist Walt Disney mit insgesamt 22 Oscars, 4 Ehrenoscars und 37 weiteren Nominierungen. Für seinen ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm «Schneewittchen und die sieben Zwerge» wurde ihm 1939 ein Ehrenoscar verliehen: Dieser bestand aus einer regulären Statue und 7 symbolischen Miniaturausgaben derer.

All unsere Träume können in Erfüllung gehen, wenn wir den Mut haben, sie zu verfolgen.– Walt Disney

7. Auch hinter der Kamera kann man abräumen.

Die Kostümbildnerin Edith Head ist mit 8 Oscars und 27 weiteren Nominierungen die am häufigsten ausgezeichnete Frau.

8. Meryl Streep ist die Überfliegerin schlechthin.

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Meryl Streep erhielt mit 21 Nominierungen und 3 Oscars die meisten Nominierungen für die Leistung als Darstellerin. Ihr männlicher Konkurrent Jack Nicholson führt das Rennen mit 12 Nominierungen an. Zudem gewann auch er bereits 3 Oscars für seine schauspielerischen Leistungen.

9. Die Länge ist bei den Oscars relativ.

Die 1. Oscar-Verleihung 1929 war nach rund 15 Minuten bereits zu Ende. Die 3. Oscar-Verleihung zwei Jahre später dauerte sogar nur rund 7 Minuten und 38 Sekunden. Den Rekord für die längste Verleihung hält die 74. Durchführung mit einer Dauer von rund 4 Stunden und 16 Minuten.

10. Abseits vom Rampenlicht gibt es noch mehr Gewinner.

Vor den eigentlichen Oscarverleihungen wird ein Oscar für technische Verdienste ohne vorherige Nominierung von einem eigens dafür zusammengestellten Auswahlkomitee verliehen.

11. Die Mitgliederanzahl der Academy hat sich um den Faktor 222 vervielfacht.

Die Academy wählt die Gewinner der begehrten Goldmännchen. Zu Gründungszeiten der Oscar-Academy 1927 bestand diese aus rund 36 Mitgliedern. Seither hat sich die Zahl auf über 8000 Mitglieder vervielfacht.

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