FDR (Chris Pine) und Tuck (Tom Hardy) sind zwei der besten Agenten, die die CIA hat. Bei ihrem jüngsten Einsatz geht jedoch einiges schief, so dass sie in den Innendienst versetzt werden. Trifft sich gut, denn die beiden haben einen Privatkrieg auszutragen: Sie gehen beide mit derselben Frau aus und versuchen nun, deren Herz für sich zu erobern. Dabei schrecken die zwei auch nicht davor zurück, die Angebetete unter High-Tech-Überwachung zu stellen. Die Freunde ahnen jedoch nicht, dass sie in tödlicher Gefahr sind: ihnen ist ein Top-Terrorist auf den Fersen, dessen Bruder von den Agenten getötet wurde.
Es gibt Action, allerdings nur am Anfang und Ende. Im Grunde ist dieser Teil der Geschichte um den rachsüchtigen Terroristen (unglaublich eindimensional und klischiert: Til Schweiger) nur eine Rahmenhandlung, die mit dem eigentlichen Plot nichts zu tun hat. Man hätte auch darauf verzichten können. Die Hauptgeschichte um zwei Agenten, die alle Ressourcen der CIA einsetzen, um das Herz einer Frau zu gewinnen und den Gegner zu übertrumpfen, wäre auch ohne den Rahmen stark genug gewesen. Zumindest, wenn man den Standard von Romcoms anlegt.
Das Sujet der romantischen Komödie wird mit This Means War aufgebrochen, indem die Liebeswerber einen etwas ungewöhnlicheren Job haben. Daraus ergibt sich Potenzial für zahlreiche Gags, die teilweise sehr gut sind und auch darüber hinwegtäuschen, dass der Film im Mittelteil etwas zur Nummernrevue verkommt. Die episodische Struktur der Dates mit den zwei Boyfriends-in-spe könnte ermüdend wirken, aber die Chemie zwischen den Darstellern tröstet über vieles hinweg. Sogar darüber, dass von Anfang an klar ist, wer hier am Ende zusammenkommen wird, denn dem Verlierer wird schon frühzeitig die Option des «Trostpreises» in Aussicht gestellt, so dass dem Happyend für alle Beteiligten nichts im Weg steht.
This Means War ist nicht besonders originell, aber durch und durch sympathisch. Da es anders als bei üblichen Romcoms auch ein wenig Action gibt, erweist er sich als perfekter Date-Film, kommen hier doch Männlein und Weiblein auf ihre Kosten. Sind die dann noch Trekkies, können sie erst recht mitfiebern, welcher der beiden Star Trek-Darsteller am Ende die Frau bekommt: der junge Kirk (Chris Pine) oder der junge (geklonte) Picard (Tom Hardy).