Prometheus
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Filmkritik

Im Weltall hört dich niemand schreien

Ridley Scott kehrt zu dem Genre zurück, das er massgeblich mitgeprägt hat: dem Sci-Fi-Thriller. Seit Alien war der Weltraum nicht mehr so gruselig. Und auch im Prequel tritt eine Frau den Ausserirdischen in den Hintern.

Im späten 21. Jahrhundert finden die Archäologen Elisabeth Shaw (Noomi Rapace) and Charley Holloway (Logan Marshall-Green) in mehreren Höhlen dieselben Hieroglyphen, in denen eine überdimensionale, dem Menschen ähnliche Figur auf eine bestimmte Sternen-Konstellation zeigt. Ihre Schlussfolgerung: Diese Spezies hat die Menschen erschaffen, und sie will gefunden werden. Die teure Mission in ferne Welten muss vom greisen Milliardär Peter Weyland (Guy Pearce) finanziert werden, der im Raumschiff Prometheus auch seinen Lieblingsroboter (Michael Fassbender) und seine rechte Hand (Charlize Theron) auf die Reise schickt. Als dieser zusammengewürfelte Haufen von Wissenschaftlern, Investoren und Adroiden schliesslich auf dem fernen Planeten landet, werden einige Fragen zwar beantwortet. Aber auf wessen Kosten?

Science-Fiction mit einer gehörigen Prise Horror machte Alien zum Klassiker, und dieses Rezept funktioniert auch für Prometheus. Die grossartigen 3D-Bilder machen den Film zu einem visuellen Spektakel, gehüllt in zahllose Grautöne. Als eine Art Prequel zu Ridley Scotts Klassiker Alien liefert Prometheus viele Referenzen an das Original und erinnert oft an das Schicksal der Astronautin Ellen Ripley (Sigourney Weaver), die an Bord der Nostromo vor über 30 Jahren das Fürchten lernte. Es ist erneut eine Frau, die die Menschheit vor ihrem Untergang zu retten versucht und sich dem ausserirdischen Wesen widersetzt - in einer Szene, an die wir uns noch lange erinnern werden. Dem Vergleich mit Ridley Scotts Meisterwerken Alien oder Blade Runner hält Prometheus zwar nicht stand. Aber der Film funktioniert unabhängig von seinem Vorgänger.

Ein weiteres Highlight ist Michael Fassbenders Darstellung des unheimlichen Androiden David. Auf der langen Reise macht sich David nicht nur in Sprachen und Kulturen kundig, er schaut sich auch alte Filme an und wird in Sachen Menschlichkeit vor allem von Peter O'Tooles exzentrischer Figur in Lawrence of Arabia inspiriert. Noomi Rapace ist als enthusiastische Wissenschaftlerin und taffes Mädchen glaubwürdig. Weshalb jedoch wird Guy Pearce unter Schichten von Latex begraben, die von Leonardo DiCaprios J. Edgar übrig geblieben zu sein scheinen. Sinn macht das nur, wenn der junge Weyland auch in der Fortsetzung zu sehen sein wird, über die schon eifrig spekuliert wird.

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Mein Kommentar
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63 Kommentare
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Thomas

gute Unterhaltung
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bitbuerster

Gut gemacht, aber teilweise abstruse Story.
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Manuela

war genial... okey story halt sosolala
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Dr.Tesla

Ich fand den Streifen spitze! Aus meiner Sicht ein Meisterstück seines Genres. Der Film glänzt vor moderner Technik, ist jedoch keineswegs Mainstream. Zwar waren die Kulissen mit der Zeit etwas eintön...
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Heupferd

Als begeisterter Alien-Fan war ich sehr enttäuscht. Habe vielleicht zu viel erwartet. In einem Jahr noch Mal gucken ...;)
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star_toaster

optisch der absolute kracher! storytechnisch leider weniger. spannend ist der film auch keinesfalls
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Carmen

Immer noch besser als anderer Sci-Fi Schrott. Dunkel und relativ spannend aber die "anderen" Alien-Filme waren allesamt besser. Sorry. Ansonsten schon spannend. Aber Gigers Monstergeburt im 1. Alien i...
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Petra

viel Action aber wenig Handlung
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stephelbine

Einerseits ist es nicht unbedingt mein Genre, andererseits nicht annähernd überzeugend.
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rede07

Wirre, unzusammenhängende Story. Schlechte schauspielerische Leistungen. Gute Spezialeffekte, teilweise tolle Bilder. Aber alles auch schon besser gesehen.
63 Kommentare

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