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The Help - Filmkritik

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Leichte Unterhaltung über schwere Zeiten

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Es ist noch keine 50 Jahre her, dass Schwarze in der Hälfte der USA in den Bussen hinten sitzen mussten, gesonderte Schulen besuchten und überhaupt wie Menschen zweiter Klasse behandelt wurden. Die Wucht dieses Themas ist es, der die Bestseller-Verfilmung The Help nun ihre Wirkung verdankt. Allerdings ist sie auch ihre Achillesferse.

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Der auf dem gleichnamigen Roman von Kathryn Stockett basierende Film erzählt von Aibileen (Viola Davis) und all den unzähligen schwarzen Frauen, denen es Anfang der 1960er Jahre geht wie ihr. Sie arbeiten als Hausmädchen in wohlhabenden Familien und kümmern sich ums Abendessen genauso wie um die Kindererziehung. Ganz zu schweigen davon, dass viele von ihnen noch nicht einmal die gleiche Toilette benutzen dürfen wie ihre Arbeitgeber. Doch The Help erzählt auch von Skeeter (Emma Stone), selbst Tochter aus gutem weißem Hause und großgezogen von einem schwarzen Kindermädchen. Die aufgeweckte junge Frau mit den liberalen Ansichten träumt statt von Heim und Herd von einer Karriere als Autorin. Als sie irgendwann die Idee hat, Aibileen für ein Buch über ihre Erfahrungen zu interviewen, löst sie damit eine unaufhaltsame Lawine der Veränderungen aus.

The Help ist einerseits ein Film über die Anfangstage der Bürgerrechtsbewegung. Andererseits aber hat er nicht den Mumm, sich vollständig auf die afro-amerikanische Perspektive einzulassen. Es hat etwas Bevormundendes, wie hier ein weißes Fräulein als wackere Kämpferin für Gleichberechtigung und alleinige treibende Kraft etabliert wird, während an anderer Stelle Aibeleens ansonsten eigentlich sehr resolute beste Freundin Minny (Octavia Spencer) erst dann die Kraft entwickelt, ihrer Ehehölle zu entkommt, als ihr die gönnerhafte Güte einer neuen Dienstherrin widerfährt. Überhaupt geht Regisseur Tate Taylor wenig subtil vor. Kaum eine der Figuren wird ohne mitunter verschwenderisch eingesetzte Klischees gezeichnet, das Drehbuch setzt auf Pointen und Stimulation der Tränendrüsen. Doch gerade in diesen manipulativen Mustern zeigt The Help seine erstaunliche Stärke: So sehr man sie auch durchschaut, erwehren kann man sich ihrer nicht.

Dass dieses Feelgood-Movie perfekt unterhält und zu Herzen, ja mitunter sogar echte emotionale Tiefe gewinnt, liegt dabei vor allem an seinem herausragenden Ensemble. Neben Stone und Spencer glänzen auch Sissy Spacek, Jessica Chastain, Bryce Dallas Howard oder Allison Janney. Das Zentrum des Films ist allerdings Viola Davis. Ein Blick ins Gesicht dieser Ausnahmeschauspielerin reicht aus, um nicht nur die Seele ihrer Figur, sondern sogar einige der tiefsten Abgründe der amerikanischen Geschichte sichtbar zu machen. [Patrick Heidmann]

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m&m's monsoleil: Grandiose. So muss Kino sein...
m&m's Starla: Absolut genialer Film. Hervorragende Schauspieler....
m&m's Tuvok: Sicher hat der Film etwas Längen, übrigens die alt...
m&m's Tuvok: Sie hat ja Angst Ihrem Mann zu sagen dass sie 'ne ...
m&m's Tuvok: Meine Meinung in langen Worten oder in kurzen? Ich...