Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides
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Filmkritik

Das Beste kommt zum Schluss

Johnny Depp sticht zum vierten Mal als Captain Jack Sparrow in See. In Pirates of the Carribean: On Stranger Tides macht er sich auf die Suche nach einem sagenumwobenen Jungbrunnen.

Acht Jahre ist es her, seit das Phänomen «Pirates» seinen Anfang nahm. Ohne das Mitwirken von Johnny Depp hätte es wohl keinen neuen Film zu geben, und tatsächlich geht er seine Paraderolle als «Kreuzung aus einem Rock'n'Roll-Star des 18. Jahrhunderts und einem romantischen Stinktier», wie er Sparrow gerade in Cannes selbst beschrieb, wieder mit jener Spielfreude an, die man im letzten Film etwas vermisst hatte. Nicht mehr mit von der Partie sind dagegen Keira Knightley und Orlando Bloom sowie Regisseur Gore Verbinski. Doch nicht zuletzt deswegen gewinnt die Reihe wieder an Fahrt.

Am Anfang sitzt Jack Sparrow auf dem Festland fest. In London soll ihm der Prozess gemacht werden, außerdem ist ihm das britische Königshaus, das sich mit seinem Rivalen Barbarossa (Geoffrey Rush) zusammengetan hat, auf den Fersen. Denn der Pirat sitzt auf Wissen, dass man im Wettlauf mit den Spaniern nur zu gerne nutzen würde: Er kennt den Weg zum sagenumwobenen Quell der ewigen Jugend. Allerdings gibt es auch noch andere, die es dorthin zieht. Seine Verflossene, die temperamentvolle Piratenbraut Angelica (Penélope Cruz), würde ihm gerne zuvorkommen, ganz zu schweigen von dem legendären Piraten Blackbeard (Ian McShane) und seinen gefährlichen Zombies. Und dann sind da noch die alles andere als freundlich gestimmten Meerjungfrau-Sirenen.

Das liest sich nicht nur nach viel Spektakel, sondern ist es auch. So viel sogar, dass es manchen Moment in den insgesamt 136 Minuten von Pirates of the Carribean: Fremde Gezeiten gibt, in denen man sich wünscht, der Film würde sich weniger auf immer neue Charaktere und ständig wechselnde Allianzen, als etwas mehr auf Sparrow selbst und seine eigenwillig-flamboyante Persönlichkeit konzentrieren. Dem Spaß allerdings, den das Ganze macht, tun solche Einwände - oder auch die etwas überflüssige Figur eines bübchenhaften Missionars und Bloom-Ersatz - kaum Abbruch.

Der neu engagierte Regisseur Rob Marshall weiß mit Action und Abenteuer jedenfalls bestens umzugehen. Vielleicht hätten neben Schwertkämpfen und Klippensprüngen noch ein paar mehr originelle, den ersten beiden Filmen vergleichbare Einfälle nicht geschadet. Das Tempo lässt jedoch nicht zu wünschen übrig, die Meerjungfrauen sind großartig anzusehen, und überhaupt hat sich der Film in Sachen Spezialeffekten rein gar nichts vorzuwerfen. Nur das 3D erweist sich einmal mehr als unnötig und führt die meiste Zeit vor allem zu etwas zu dunklen Bildern und Guckkasten-Distanz.

Am Ende bleibt natürlich trotz allem die Frage, wie viel Jugend und Zukunft Jack Sparrow noch vor sich hat. An der Antwort wird dem Vernehmen nach gearbeitet: Nach dem Abspann wird in der letzten Szene schon der rote Faden für eine weitere Fortsetzung gelegt, die Teile 5 und 6 sind wohl bereits in Planung. Gesetzt den Fall natürlich, dass Johnny Depp sich erneut überreden lässt.

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Mein Kommentar
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88 Kommentare
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Invictus

Johnny Depp kann einfach keine schlechten Filme machen
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cheyenne1987

Jonny Depp war wieder mal top. Toll das es Meerjungfrauen hatte: -)
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dreiundzwanzig

Es gibt eigentlich nichts anderes das mich mehr verbindet die letzten Jahre wie die Abenteuer Chronik von Captain Jack Sparrow mit Fluch der Karibik. Er und seine Frauengeschichten zum Beispiel... Sel...
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papepipopupilon

anderst, aber gut
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sheep3

die reihe ist nicht mehr ernst zunehmen
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maege70

Mit jeder Fortsetzung schlechter... viel zu lang... ich war schwer entäuscht
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Luca

Guter Film, kommt allerdings nicht an den ersten Teil ran...
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Sugaredalmond

Immer super Jack Sparrow... Ich finde es in der Durchnschnitt. 1. Teil bleibt TOP!!
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movie world filip

Tolle Keith Richards appearance als Vater von Jack... Ich fand diese Film hat bessere Pop-Corn gehalt wie der letzte aus die Serie. Vielleicht habe Ich penelope Cruz lieber als Keira Knightley, und Or...
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Sandro

Nicht schlecht aber auch nicht richtig gut.
88 Kommentare

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