Tron: Legacy
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Filmkritik

Im Rausch der Sinne

Mehr als ein Film für Computerspiel-Liebhaber: Tron: Legacy ist ein zweistündiger visueller Rausch voller digitaler Ästhetik, fluoreszierender Farben und virtueller Leidenschaft. Wären Setting und Story nicht ganz so speziell, Joseph Kosinskis Debüt könnte locker mit Avatar mithalten.

Was bisher geschah: Mit dem ersten Tron-Teil von 1982 revolutionierte Disney die Wahrnehmung von Science-Fiction-Filmen im Kino. Zum ersten Mal auf der Leinwand verschmolzen digitale Layouts mit menschlichen Darstellern, die sich geschmeidig durch neonfarbene Welten bewegten. Was blieb den Machern um Regisseur Steven Lisberger damals auch anderes übrig, immerhin erzählten sie die wahnwitzige Geschichte eines Software-Spezialisten, der in eine düstere und feindselige Computerwelt geschleust wird, die er einst selbst an einer klapprigen Commodore-64-Tastatur entworfen hat, wo sich grell colorierte Programme in modernen Gladiatorenspielen messen müssen. Tron ebnete den Weg für den Videospiel-Boom in den frühen 1980er Jahren und beeinflusste Generationen von Science-Fiction-Fans.

Fast drei Jahrzehnte später folgt nun nicht das Remake, sondern die Fortsetzung: Kevin Flynn (Jeff Bridges) ist seit 20 Jahren spurlos verschwunden, seitdem er das Computer-Unternehmen Encom zu bahnbrechendem Erfolg geführt hat. Sein 27-jähriger Sohn Sam (Garret Hedlund) besitzt zwar einen Großteil der Firmenanteile, möchte aber nicht in die großen Fußstapfen treten. Als ihn eine mysteriöse Textnachricht seines Vaters erreicht, gelingt es Sam sich in die Computerwelt «The Grid» einzuspeisen. Die Suche nach dem Vater beginnt - willkommen in der Matrix.

Was folgt, ist eine wahre Symphonie der Farben in einer perfekt choreografierten Cyberwelt. Regisseur Joseph Kosinski und sein Kameramann Claudio Miranda (The Curious Case of Benjamin Button) entwerfen Wunderwelten in Türkis und Orange, die den Film zu einem 3D-Spektakel machen. Science-Fiction-Freunde werden sich über zahlreiche Star Wars-Zitate freuen, etwa wenn sich das finstere Computerprogramm Clu (ebenfalls von Jeff Bridges gespielt) zu Allmachtsfantasien á la Darth Vader hinreißen lässt oder Kevin Flynn als spiritueller Zen-Meister ein Eremitendasein abseits des «Grid» in einer Berghöhle führt, ganz ähnlich wie Obi Wan Kenobi.

Wie geschaffen für die Welt der floureszierenden Bits und Bytes ist darüber hinaus das französische DJ-Duo Daft Punk, das nicht nur die komplette Filmmusik geschrieben hat, sondern auch einen Kurzauftritt feiert.

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Mein Kommentar
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64 Kommentare
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movie world filip

Film selber nicht recht top, aber wenn auf ein brutal türe HD Fernseher recht cool... sehr angenehm. Ein sehr unarrogante Film eigentlich. Toll.
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Leyo

Habe den Film in 3D gesehen und war wirklich total "geflasht" von den ganzen Effekten. Die Story ist meiner Meinung nach auch ganz gut aber wie schon gesagt vor allem die Effekte waren das tolle am Fi...
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Serkan

respektabler Nachfolger zum ersten Film! super Soundtrack.
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aforrer

Visuell absolut umwerfend und perfekt fürs Kino (3D nicht zwingend). Gute da leicht verständliche Story, wenn auch etwas langatmig gegen Schluss. Den Film kann ich aber guten Gewissens weiterempfehlen...
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Ursula

Auf jeden Fall bildgewaltig. Ansonsten leider unglaublich langweilig, und die vorhersehbaren One-Liner der Hauptfigur nerven ganz schön.
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Chris

Tolle Musik, tolle Effects, aber leider nur mässige Story!
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Tuvok

Ja Handlung hat der Film auch: SAM FLYNN ist ein Jungen als er seinen Vater verliert, der ja 1982 aus Tron dem Vorgängerfilm, und auch dem Spiel im Film eben noch Mal lebend davon kam, hinterlassen ...
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Tuvok

Wie hat mir der Film gefallen?: Ich sag es gleich vorweg, der Film ist einfach nur geil. Sicher hätte ich jetzt gerne ein Gutes Drehbuch ein paar tolle Typen, aber ein wirklich super cooler Jeff Bri...
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Tuvok

Jeff der ja für seinen Film %u201ETrue Grit%u201C 10 Nominierungen aber keinen Oscar gewann außer die beste Nebendarstellerin was ja klar war, hat sich den Film selber gewünscht, in dem ein gewisser v...
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Tuvok

Vorgeschichte: Ich habe den Originalfilm nicht im Kino gesehen Glaube ich, oder doch? Nun Vielleicht, Ich war da noch sehr klein und ich weiß nicht mehr um was es geht als dann die DVD raus kam und ...
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64 Kommentare

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