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The Expendables - Filmkritik

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Alte Schule der Actionhelden

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Sylvester Stallone trifft sich mit seinen Berufskollegen und sprengt eine südamerikanische Insel in die Luft: Für seinen Actionfilm hat Regisseur und Hauptdarsteller Sly nochmals die grössten Actionstars der Neunziger um sich geschart und ihnen die jüngeren Vetreter des Genres zur Seite gestellt.

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Um zu erklären, worum es in «The Expendables» geht, reicht es eigentlich, einige Schauspieler aufzuzählen, die in dem Film mitspielen, wie zum Beispiel Sylvester Stallone, Jet Li, Jason Statham oder Dolph Lundgren. Diese Namen stehen für harte Prügeleien, gigantische Explosionen und trockene Sprüche.

Stallones neuer Film, bei dem er selbst Regie führte und das Drehbuch schrieb, steht in der Tradition der Actionfilme der Neunziger, in denen ein wortkarger und kampferprobter Held im Alleingang ganze Heerscharen von Schergen, die im Dienste eines abgrundtief bösen Schurken stehen, niedermähte. Frauen und ausgeklügelte Plots hatten bei diesem Männervergnügen gewöhnlich nicht viel verloren.

Die Geschichte lässt sich auch hier in einem einzigen Satz zusammenfassen: Stallone führt eine Gruppe von Söldnern an, die im Dienste eines ominösen Auftraggebers den Diktator eines südamerikanischen Inselstaates umbringen soll. Untypisch für das Genre ist einzig, dass Stallone nicht alleine in den Kampf zieht, sondern ein Team an nicht minder wortkargen und kampferprobten Kollegen mitbringt. Dass die Chemie zwischen diesen schweren Jungs stimmt, macht den Reiz des Filmes aus. Die knappen Dialoge sind witzig und zudem hat «The Expendables» noch einen starken Trumpf in der Hinterhand: In der besten Szene des Films sind mit Stallone, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger die Ikonen des Genre gemeinsam auf der Leinwand.

Ansonsten ist «The Expendables» vor allem ein solider Genrefilm: Es wird oft und brutal geprügelt, geschossen und gesprengt. Schade nur, dass Stallones Film gerade bei seiner eigentlichen Kernkompetenz ein wenig enttäuscht: Die Spreng- und Prügelsequenzen wirken 2010 einfach ein wenig altbacken. Bei den Stars kommt es dann auch zu einem Generationenkonflikt: Gegen einen Haudrauf-Typen der alten Schule wie Dolph Lundgren geht ein filigraner Kampfsport-Magier wie Jet Li eben ziemlich unter.

Aber Stallones Film ist in erster Linie eine nostalgische Angelegenheit. Und das, was er verspricht, hält «The Expendables» locker. So ist es durchaus ein Vergnügen, wieder einmal einen etwas altmodischen Actionfilm zu sehen, auch wenn man Filme dieser Machart ansonsten eigentlich nicht besonders vermisst. [Andres Hutter]

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m&m's Urs23: Klasse, die alten Jungs können es immer noch. Acti...
m&m's huettel: akction pure...
m&m's Marco: Seit langem wieder mal einer der dümmsten Filme di...
m&m's Christian: ... "Er will Präsident werden". Dieses Zitat is...
m&m's Rico: ziemlich unnötiger film. trotz - oder erst recht -...