Login anzeigen

Das meinen die User

m&m's

2.64 m&m's | 76 User

Alle Kommentare (9) m&m's Movie Charts

15 User haben ihre Watchlist nicht freigegeben.

Watchlist-Charts

Splice - Filmkritik

Auf Watchlist setzen

15

User

Land (Jahr): Kanada, Frankreich, USA (2009)
Genre:Horror, Sci-Fi, Thriller
Filmlänge:104min
Regie:Vincenzo Natali
Kinostart:03.06.2010
 30.06.2010 (Romandie)
Drehbuch:Vincenzo Natali

mehr +

Jetzt DVD bestellen
 

Clever konzipierter Horror

40

«Cube»-Regisseur Vincenzo Natali, der Spezialist für innovativen Sci-Fi-Horror, haucht einem alten Thema dank außerordentlichen Kreaturendesigns und intelligenter Story neues Leben ein. «Splice» beherbergt zudem eine Portion Wissenschaftskritik, die aktuelle Entwicklungen in den Bio-Sciences gezielt hinterfragt.

Bildgalerie

Elsa (Sarah Polley) und Clive (Adrian Brody), ein brillantes junges Wissenschaftler-Paar, forschen im Auftrag eines großen Pharmakonzerns an der Medizin der Zukunft: An transgenen Lebewesen, Kreaturen, die aus dem Erbgut vieler unterschiedlicher Spezies bestehen. Eines Tages sollen diese Wesen dazu beitragen, Medikamente zu produzieren, welche die schlimmsten Krankheiten heilen könnten.

Als eine Präsentation zum Desaster gerät und die Konzernspitze den Glauben an einem baldigen Durchbruch verliert, wird das Projekt auf Eis gelegt. Elsa ist davon weder begeistert noch bereit, ihre Forschung aufzugeben. Heimlich erschafft sie gegen den Willen ihres Mannes einen Embryo, der neben dem Erbgut von Fisch, Reptil und Vogel auch menschliche DNA besitzt. Das Wesen, welches anschließend das Licht der Welt erblickt, mutet wie eine Kreatur aus einem Albtraum an. Clive möchte auf keinen Fall das Experiment weiter fortführen und dieses Geschöpf am liebsten gleich wieder beseitigen.

Die schwarzhumorige Seite von «Splice» ist offensichtlich. Der Pharmakonzern kürzt sich N.E.R.D. ab. Die ersten Laborwesen erinnern an amorphe Würste, und das Geschöpf, das zum Teil menschliches Erbgut besitzt, sieht zu Beginn wie aus eine Mischung aus einem federlosen Papagei und Golum aus «Lord of the Rings». Die Handschrift von Guillermo del TorroPan's Labyrinth»), der bei «Splice» als Produzent mit an Bord, ist deutlich spürbar. Der Film bietet aber nicht nur den Freunden makaberer Geschichten und phantasmagorischer Gestalten etwas: Treffsicher wird das verblendete Handeln von Wissenschaftlern aufs Korn genommen, die nur noch die Grenzen des Machbaren im Auge haben und dabei jegliche ethische Grenzen durchbrechen.

«Splice» ist clever konzipierter Sci-Fi-Horror, der wichtige Fragen aufwirft, was das Menschsein eigentlich ausmacht beispielsweise und ob Kunstwesen aus dem Retorte überhaupt eine Seele besitzen können. Mit seiner durchdachten Story und überraschenden Wendungen gelingt es dem Film zudem, die Spannung gleichmäßig hoch zu halten. Ein kleiner Wermutstropfen ist vielleicht, dass das Ende etwas zu genretypisch gerät. Noch mehr finale Unvorhersehbarkeit und «Splice» hätte sein Kultpotenzial komplett ausgeschöpft. [Dimitrios Athanassiou]

weitersagen

m&m's Urs23: Spannende Story, merkwürdiger Schluss, ist aber ni...
m&m's yugimutou: Dieser Film wurde hoch gepriesen unde deshalb hab ...
m&m's Nils : Aus diesem Film hätte was werden können: eine unte...
m&m's theApe: übler Film, man sollte das Vieh schon nach 10 töte...
m&m's Martin: mir fehlen die worte. wahrlich kein Highlight....