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Oceans - Filmkritik

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Aka Titel:Unsere Ozeane
Land (Jahr): Frankreich, Spanien, Schweiz (2009)
Genre:Documentary, Drama
Filmlänge:100min
Regie:Jacques Perrin
 Jacques Cluzaud
Kinostart:18.03.2010
 27.01.2010 (Romandie)

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Die Geheimnisse der Weltmeere

40

Die Weltmeere produzieren den Hauptteil des lebensnotwenigen Sauerstoffs. Und doch sind sie Kloaken, werden hemmungslos geplündert und wenig erforscht. Dieser stille, aber bildgewaltige Appell gegen den Untergang verschafft die Gelegenheit, einen Blick auf das Leben an, auf, über und in den Weltmeeren zu werfen.

Bildgalerie

Die Vereinten Nation haben 2010 zum Jahr der Artenvielfalt erklärt, weil - man ahnt oder weiß es schon - jedes Jahr Tausende Arten aussterben und das nicht so weiter gehen kann, da sonst der Mensch alleine übrigbleibt. Das wär nicht nur langweilig sondern auch problematisch. Weil: Was isst der Mensch dann?

Ein Großteil der Arten lebt vermutlich in den Weltmeeren. Diese Annahme beruht allerdings auf einer groben Schätzung, da gerade die Weltmeere schlechter als die Rückseite des Mondes erforscht sind und viele Arten bereits ausgestorben sind, bevor der Mensch sie zu Gesicht bekam. Daran wird leider der Film von Jacques Perrin und Jacques Cluzaud nichts ändern, denn die Entscheidungsträger gehen nicht ins Kino und in zwei Stunden kann man nur einen kleinen Teil der Arten zeigen (unter anderen: Albatrosse, Pinguine, Eisbären, Robben, Wale, Delfine, Haie, Seeschlangen, Kraken und bizarre Tiefseebewohner) - das dafür aber umso schöner.

Weil die beiden Regisseure, die auch beim «Geheimnis der Zugvögel» an der Regie beteiligt waren, bekanntlich nicht viel von Kommentaren halten, halten sie sich auch diesmal zurück, so dass man bald die Orientierung auf dieser Odyssee verliert und sich ganz dem Rausch der Bilder hingibt. Dank speziell entwickelter Hilfsmittel ist man so dicht an den Tieren dran, dass man das Geschehen oft hautnah miterleben kann.

Dass auch die Meere und der angrenzende Luft- und Landraum kein Idyll sondern ein Kampfplatz ums Überleben sind, weiß man eigentlich. Aber wenn Haie und Tümmler Robben jagen oder Seevögel erbarmungslos die gerade geschlüpften Wasserschildkrötchen schnappen, die verzweifelt versuchen, vom Sand ins Wasser zu gelangen, muss man schon ein paarmal leer schlucken, denn nie gibt es einen verniedlichenden oder vermenschlichenden Kommentar. Dass hinter den makel- und schwerelosen Bildern unendlich viel Arbeit steckt, merkt man erfreulicherweise nicht. Dass die Regisseure von ihrem Sujet so begeistert sind, dass sie wenig Wert auf eine wie immer geartete Dramaturgie legen, merkt man dagegen schon. Seinen Zweck erfüllt der Film aber auch so. [Eduard Ulrich]

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m&m's Stephanie: Sehr schöner und ruhiger Film!! Kann ich nur empfe...
m&m's Dieter: Der Aufbau des Films ist sehr schön. Die Nahaufnah...
m&m's Jasmin: Einen sehr eindrücklichen Film über unsere Weltmee...
m&m's Carmen: Schlichtweg traurig und bewegend, wenn man die Nat...
m&m's Gabi: Schöne Bilder, tolle Aufnahmen, Informativ, grausa...