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Mother and Child - Filmkritik

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Zart an der Schmerzgrenze

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Drei Frauen, ein Thema: Eine Frau gab ihr Kind zur Adoption frei, die andere wurde als Kind adoptiert, und eine dritte kann keine Kinder bekommen. Sensibles Drama von Frauenversteher Rodrigo Garcia.

Karen (Annette Bening) leidet bis heute unter dem Verlust ihres Kindes, das sie als Teenager zur Adoption hatte freigeben müssen. Elizabeth (Naomi Watts) war dieses Kind. Nun ist sie eine erfolgreiche Anwältin, die die Erinnerung an ihre Vergangenheit unter Arbeitswut und Sex vergräbt. Und da ist Lucy (Kerry Washington): Sie wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen. Sie entscheiden sich für eine Adoption. Aber die schwangere Frau hat immer wieder Zweifel, ob die beiden die Richtigen sind.

Mother and Child zeigt drei Leben, anfangs nur in Vignetten, dann über größere Zeiträume hinweg und schließlich auf teils subtile Art und Weise miteinander verwoben. Die Auswirkungen der schmerzlichen Entscheidung, ein Kind zur Adoption freizugeben, werden von Autor und Regisseur Rodrigo Garcia mit unglaublich viel Feingefühl und Sensibilität untersucht. Der Film beschäftigt sich mit dem tiefen Band, das zwischen Müttern und Töchtern besteht und das niemals zerreißt; selbst dann nicht, wenn sich beide lange Jahre nicht sehen.

Garcia, der schon mit Nine Lives eindrucksvoll bewiesen hat, dass er es versteht, sich in weibliche Figuren hineinzudenken, übertrifft sich hier selbst. Dazu kann er auf ein herausragendes Ensemble zurückgreifen. Annette Bening brilliert als Frau, deren Leben dadurch ruiniert wurde, dass sie ihr Kind weggeben musste, während Naomi Watts als Weggegebene Bindungsängste und Verbitterung spürt. Beide sind Getriebene: die eine schwierig und unnahbar, die andere emotional verkümmert.

Es wäre so leicht wie falsch, diesem Film das Label «Chick Flick» anzuheften. Mother and Child ist in allererster Linie ein hervorragend erzähltes Drama mit sensibel ausgearbeiteten und glaubwürdigen Figuren; ein Film für ein erwachsenes Publikum, das sich gerne auf dreidimensionale Charaktere einlässt, sich einer anspruchsvollen Geschichte hingeben will. [Peter Osteried]

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m&m's Tuvok: Was mir im Film stört, hier kotzt und furzt keiner...
m&m's Tuvok: Mammis und Töchterchen sind fast so stark wie Mamm...
m&m's Arschguzi: Super toller Film. Absolut empfehlenswert. Viellei...
m&m's Désirée: Film mit viel Gefühl und Drama. Zeitweise etwas la...