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Rolf

Thalwil

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Männerherzen - Filmkritik

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35

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Land (Jahr): Deutschland (2009)
Genre:Comedy
Filmlänge:90min
Regie:Simon Verhoeven
Kinostart:08.10.2009
Drehbuch:Simon Verhoeven
Kamera:Jo Heim

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Wenn Kerle lieben

40

Simon Verhoeven, Sohn von Senta Berger und Michael Verhoeven, wirft einen episodischen Blick auf die Lebens- und Liebessorgen von ein paar sehr unterschiedlichen Kerlen in Berlin.

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Die Idee ist clever: eine romantische Komödie - gemeinhin ja ein Genre, das speziell in Hollywood als Inbegriff des «Chick Flick» gilt - ganz aus Männersicht erzählt! Da ist der Werber Niklas (Florian David Fitz), der vom bevorstehenden Ehealltag bis hin zum Eigenheimkauf alles durchorganisiert hat, aber alle Lebensplanung zu hinterfragen beginnt, je näher der Tag der Trauung rückt. Sein Kumpel Philip (Maxim Mehmet) hält sich dagegen mehr schlecht als recht mit Nebenjobs über Wasser und gerät erst recht ins Rudern, als seine Beziehung zu Nina (Jana Pallaske) unerwartet schnell unerwartet ernst wird.Ausserdem sind da noch ein Musikproduzent (Til Schweiger), dem es nur um schnellen Sex und ordentlich Kohle geht, ein verklemmter Beamter (Christian Ulmen), der sich zaghaft in eine Tiernahrungsverkäuferin (Nadja Uhl) verliebt und schließlich deren Ex-Mann, ein traumatisierter U-Bahn-Fahrer (Wotan Wilke Möhring) mit reichlich Aggressionspotential.

Man kann durchaus einiges bemängeln an «Männerherzen». Insbesondere, dass all diese Figuren, deren Wege sich hier und da kreuzen, eher schablonenhaft als detailliert ausgearbeitet, nicht immer originell und außerdem allzu typisch besetzt sind. Dazu kommt, dass das Setting zwischen Werbeagenturen und Fitnessstudios, der wie die Red Bull-Dose immer sorgfältig ins Bild gerückte Fernsehturm. Man könnte auch sagen: so wie sich ein Münchener eben Berlin vorstellt.

Aber wie man es auch dreht und wendet: «Männerherzen» hat reichlich Schwung und überraschend viele gute Gags zu bieten. Vor allem merkt man Verhoeven, dessen kaum beachtetes Regiedebüt «100 Pro» acht Jahre zurückliegt, nicht nur die Orientierung an amerikanischen Genre-Vorbildern, sondern auch die eigene Erfahrung als Schauspieler an. Das große - und blendend aufgelegte - Ensemble hat er jedenfalls bestens im Griff. Während die prominenten Namen wie Schweiger und Ulmen das tun dürfen, was sie am besten können, entpuppen sich Fitz (aus der Serie «Doctor's Diary») und Mehmet («Fleisch ist mein Gemüse») als heimliche Stars und Sympathieträger. Und mit Justus von Dohnányi als bisexuellem Schlagerstar Bruce Berger kann er sogar ein echtes komödiantisches Glanzlicht setzen. [Patrick Heidmann]

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m&m's Aqua-Blubb: Gott, ich liebe diesen Film ...
m&m's Sabrina: ich fand ihne ganz ok und Man(n) erkennt sich sich...
m&m's Thehoo: bin mit der cineman-besprechung einverstanden: tro...
m&m's Paolo: Mit vielen tollen Gags, unterschiedliche Personen ...
m&m's Corinne: So ein lässiger film...