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Crazy Heart - Filmkritik

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Vom singenden Trinker und trinkenden Sänger

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Das Regiedebüt des Schauspielers Scott Cooper («Austin Powers») darf sich seit dem 7. März 2010 als zweifachen Oscar-Gewinner bezeichnen. Das verdankt sich der Musik des Films - und natürlich Hauptdarsteller Jeff Bridges. Der war bei seiner fünften Nominierung endlich erfolgreich war: als ausgedienter Country-Sänger, der eine zweite Chance kriegt.

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Vor allem wegen Jeff Bridges und der Musik sollte man «Crazy Heart» auch gesehen haben. Die Story, die man vielleicht vereinfacht eine Mischung aus «Walk the Line» und «The Wrestler» beschreiben könnte, ist nur bedingt interessant. Der ehemalige Country- und Westernstar Bad Blake (Jeff Bridges) tourt mit 57 Jahren durch die amerikanische Provinz, tritt in Bowlinghallen und Bars auf und ist für gewöhnlich sternhagelvoll. Zwischendurch taumelt er dann von der Bühne, um mal kurz in einen Blecheimer zu kotzen.

Erst als Blakes Manager ihm endlich einen Job im Vorprogramm von Superstar Tommy Sweet (Colin Farrell) beschafft, scheint es wieder aufwärts zu gehen. Zudem tritt die rund 20 Jahre jüngere Journalistin und allein erziehende Mutter Jean (Maggie Gyllenhaal) in Blakes Leben. Doch die neue Liebe bringt nicht unbedingt die große Wende.

Scott Cooper, der auch das vom Leben des Country-Musikers Hank Williams inspirierte und auf einem Roman basierende Drehbuch selbst geschrieben hat, inszeniert all das souverän und unaufgeregt, wenn auch weder besonders überraschend noch klischeefrei. Manches will ihm dabei dramaturgisch überhaupt nicht gelingen: die Beziehung zwischen Blake und Jean zumindest ist zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig, woran selbst Gyllenhaal - unverständlicherweise für einen Oscar zumindest nominiert - nichts ändern kann.

Der Brillanz von Bridges' fulminanter Darstellung kann das allerdings rein gar nichts anhaben, denn der «Big Lebowski»-Star ist so gut als hätte er in seinem Leben nie etwas anderes gemacht als gepöbelt, gesoffen und gesungen. Bridges singt zudem alle Songs mit leiser, aber rauer Stimme selbst - und tut das so aufrichtig wie er spielt. Was eben auch an diesen Kompositionen wie «The Weary Kind» liegt, für die Ryan Bingham und Grammy-Gewinner T-Bone BurnettO Brother Where Art Thou?») verantwortlich zeichnen. Genau wie Bridges sind auch die nämlich eine ganze Klasse besser als «Crazy Heart» selbst. [Patrick Heidmann]

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m&m's movie world filip: starke bridges aber der film ist recht langweilig...
m&m's Beat: Grossartige Musik und ein toller Hauptdarsteller (...
m&m's Hp: Geschichte die das Leben schrieb... sehr eindrückl...
m&m's Reto: Top Soundtrack - passt voll zum Trio Bridges/Duval...
m&m's Patrick: So sentimental, tragikomisch und optimistisch wie ...