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Brooklyn's Finest - Filmkritik

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Routine auf dem Polizeirevier

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Dass ausgerechnet Polizisten, die doch eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollen, nicht selten auch mal die Grenzen des Gesetzes überschreiten, ist nichts Neues. Das gilt vermutlich für die Realität, vor allem aber für das Kino. So gab es schon viele Film-Cops, die nicht mehr zwischen Gut und Böse zu unterscheiden wissen, wie zuletzt in We Own the Night, Pride and Glory oder Righteous Kill.

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Auch Antoine Fuqua nimmt sich des Themas mit Brooklyn's Finest nicht zum ersten Mal an: Training Day bescherte vor acht Jahren Denzel Washington sogar einen Oscar. Dieses Mal verschlägt es Fuqua statt nach Los Angeles nach Brooklyn und es versteht sich von selbst, dass der Titel des Films ironisch gemeint ist. Denn die drei Polizisten im Zentrum des Geschehens glänzen eben nicht mit vorbildlichem Verhalten im Job.

Eddie (Richard Gere) muss noch sieben Tage bis zu seiner Pensionierung durchhalten, was ihm Angesichts seiner Alkoholsucht und wiederkehrenden Selbstmordgedanken nicht unbedingt leicht fällt. Sal (Ethan Hawke) ist ein italienischstämmiger Katholik mit einer asthmakranken, schwangeren Frau und zwei nicht mehr ganz kleinen Söhnen, der sich schon mal beim Schwarzgeld bedient, um sein Haus bezahlen zu können. Und schließlich ist da noch Tango (Don Cheadle), der undercover bei einem Drogenbaron (Wesley Snipes) ermittelt und dabei mit den Gangstern fast ein wenig zu gut harmoniert.

Fuqua erzählt ziemlich viel in den sieben Tagen, über die sich «Brooklyn's Finest» erstreckt, und mit einer Spielzeit von über zwei Stunden fragt man sich gelegentlich, ob der Stoff nicht besser für eine Fernsehserie wie «The Shield» oder «The Wire» geeignet wäre. Aber dass der Regisseur, der sich zwischendurch auch an einem Historienabenteuer wie King Arthur versucht hatte, viel versteht von der Atmosphäre des dreckigen Straßen-Alltags der Cops und von Rassismus und Zwängen innerhalb der Institution Polizei, ist nicht zu übersehen. Genauso wenig, wie man seinen Darstellern - vor allem Cheadle und Snipes - beachtliches darstellerisches Feuer absprechen kann.

Wenn man doch nur nicht alles schon so oft gesehen hätte: In Fuquas Welt zwischen Gewalt und Melodram erfüllt wirklich jeder Konflikt, jeder Kugelhagel, jede Prostituierte (eine davon natürlich mit einem Herzen aus Gold) genau das Klischee, das man in diesem Genre erwartet. Überraschungen sucht man in «Brooklyn's Finest» leider vergeblich, wenn man mal von einem bemerkenswerten Gastauftritt von Ellen Barkin und der nie hundertprozentig überzeugenden Besetzung Richard Geres absieht. [Patrick Heidmann]

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m&m's Josef: Bester Film seit Monaten, unverblümt und dem Metie...
m&m's peppino88: Nichts besonderes... ein üblicher action-thriller!...
m&m's Reto: Dass es die NYPD Cops nicht leicht haben, haben wi...
m&m's Tobias: die besetzung des filmes lässt viel versprechen. r...
m&m's Yvonne: Endlich wieder einmal ein wirklich guter Kinofilm ...