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Righteous Kill - Filmkritik

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Die großen Fußstapfen von Scorsese

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Was passiert, wenn sich ein Regisseur zu sehr auf die Präsenz seiner Stars verlässt, lässt sich an «Righteous Kill» gut beobachten. Jon Avnets Polizei-Thriller mit Robert De Niro und Al Pacino mangelt es schlichtweg an einer guten Geschichte.

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Robert De Niro und Al Pacino gemeinsam vor der Kamera? Das gab's zuletzt vor 13 Jahren; in Michael Manns Action-Meisterwerk «Heat» hatten die zwei Giganten allerdings nur eine einzige gemeinsame Szene. Diesmal dulden sich die Alpha-Tiere den gesamten Film über. Im zweiten Teil von Francis Ford Coppolas «Godfather» waren sie ebenso im Ensemble, spielten aber ihre Rollen als Vito und Michael Corleone selbstverständlich in verschiedenen Zeitebenen. Die hohen Erwartungen an ein neues Treffen erweisen sich in diesem Fall hin und wieder als Stolperstein, denn das Drehbuch von Russel Gerwitz und die Regie von Jon Avnet wirken wie der gut gemeinte Versuch, bei Martin Scorsese abzupausen, dem alten Meister in Sachen Moral und Ehre bei Verbrechern und Gesetzeshütern.

Das Déjà-vu fängt mit der Story an: In den Reihen der New Yorker Polizei macht ein unbekannter Cop eigene Sache und bringt jene Schurken zur Strecke, die ihm schon länger ein Dorn im Auge sind, aber noch nicht dingfest gemacht werden konnten. Die alteingesessenen Routiniers mit den merkwürdigen Spitznamen Turk (De Niro) und Rooster (Pacino) geraten dabei schnell ins Visier der beiden jungen Detective-Streber Perez (John Leguizamo) und Riley (Donnie Wahlberg).

Und dennoch: Jon Avnet gelingt zwar ein genreübliches, aber ungemein verschachteltes Verwirrspiel um die Frage nach Gerechtigkeit und Verantwortung in den Grauzonen von Moral auf dem Spielfeld der Testosteron-geschwängerten Detectives des New Yorker Police Departments. Geschickt wird mit den Vermutungen des Betrachters gespielt und die Zuschauer bewusst in die Irre geführt. Zeugt «Righteous Kill» nicht immer von genuiner Atmosphäre und subtiler Spannung, so ist der Film noch immer solides Thriller-Handwerk - und eine Parabel über graumelierte Männer, die in Würde altern und dabei dennoch stets jugendlich-viril bleiben. Der Haken: Für das vermeintliche Traumpaar De Niro %26 Pacino sind die Rollen mehr Routine denn richtige Herausforderung, was sich in ihrer abwechslungsarmen Performance äußert, die manchmal den Eindruck der gepflegten Langweile suggeriert.

Bemerkenswert: Auch zwei waschechte Popstars sind im Cast vertreten, die sich seit einigen Jahren mehr schlecht als recht im Schauspielfach versuchen - 50 Cent und Donnie Wahlberg, der Bruder von Mark und ein Fünftel der wiedervereinigten New Kids On The Block. Jung gebliebene Pop-Business-Schwergewichte, die im beiläufigen Kontrast zu De Niro und Pacino stehen. [David Siems]

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m&m's Philipp: Guter, spannender Thriller mit guter Story. Ein w...
m&m's Marco: vorhersehbare und dünne Story. Da hilft auch ein R...
m&m's Zappelfry: Lässige sprüche, fiese story und action... also we...
m&m's Sarah: Sehr gut, spannend, ...
m&m's Ludwig: Besser als ich dachte...