How to Lose Friends & Alienate People
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Filmkritik

Ein Engländer in New York

Ein Brite scheitert mit seinem eigenen Magazin in England und versucht, als Journalist in der glamourösen Welt der Schönen und Reichen in New York Fuss zu fassen. «How to Lose Friends and Alienate People» ist die witzige Verfilmung der gleichnamigen Memoiren des britischen Schriftstellers Toby Young - mit einem Schauspielerensemble, das für ein paar herzhafte Lacher sorgt.

Sidney Young (Simon Pegg), Engländer, rothaarig, vulgär und kaltschnäuzig, schafft es in die Redaktion des renommierten Mode- und Trendmagazins «Sharps» in New York. Doch irgendwie wollen seine Marotten nicht in die Welt der New Yorker High Society passen. In völlig unpassendem Outfit (Jeans und rotem T-Shirt!) bestreitet er seinen ersten Arbeitstag, nervt alle mit seiner «nehmt-die-Celebs-doch-nicht-so-ernst-Attitüde» oder einfach nur durch sein Englischsein. Kein Fettnäpfchen lässt er aus, bezeichnet «Con Air» als den besten Film aller Zeiten im Gespräch mit dem angesagtesten Jungregisseur, schnauzt die erfolgreichste Schauspieleragentin New Yorks unflätig an, johlt englische Fussballparolen und bringt den Chihuahua eines Starlets um die Ecke.

Das klingt alles sehr unglaublich, soll aber in etwa so passiert sein. Der Film basiert auf den Memoiren des britischen Schriftstellers Toby Young und dessen Versuch, in New York als Redakteur bei «Vanity Fair» berühmt zu werden. Zwei Jahre später wurde er bereits wieder gefeuert. 2001 veröffentlichte der Journalist seine Erinnerungen «How to Lose Friends & Alienate People». Darin erinnert sich Young an seine eigene Naivität. Er hatte sich vorgestellt, dass es bei «Vanity Fair» nur so von klugen Köpfen wimmeln würde, die geistreich witzige Bemerkungen raushauten, während sie an ihren Flachmännern nippten. Stattdessen wurde kein Artikel abgedruckt, ohne von den Agenten der Schauspieler abgesegnet worden zu sein.

Neben der aberwitzigen Story ist vor allem das Schauspielerensemble herauszuheben, das für ein paar herzhafte Lacher sorgt; allen voran Jeff Bridges, der als abgehalfterter Mode-Blattmacher mit langen grauen Haaren dem Briten ständig die Leviten liest und dabei hintergründig auf die Restriktionen Hollywoods pfeift, indem er sich ständig - bei jeder Nahaufnahme - eine Kippe anzündet. Als Schauspieleragentin hält Gilian Anderson die Fäden der High Society in der Hand und hegt eine subtile Antipathie für den Engländer. Megan Fox muss derweil nichts weiter tun, als schön auszusehen und sich selbst zu spielen - als junges, aufkommendes Starlet. Zu guter Letzt ist da Kirsten Dunst, die Sidney als Betreuerin zugewiesen wird. Sie spielt anmutend leichtfüssig sowohl die Unschuld vom Lande als auch die toughe New Yorker Lady. Bald merkt sie, dass sie genau so wenig in die glamouröse Welt der Stars hineinpasst wie der verrückte Engländer.

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Mein Kommentar
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5 Kommentare
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Reto

sehenswert. Der Film ist bestimmt sehenswert. Witzige Komödie. Simon Pegg spielt toll und Fox sieht toll aus.
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Tuvok

Teil 2 der Filmkritik: Nicht so gut wie erwartet und zu wenig lustig. Robert B. Weides Komödie basiert auf Erfahrungen von Journalist Toby Young. Er arbeitete als Redakteur bei der Vanity Fair in New ...
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Tuvok

Teil 1 der Filmkritik: Nicht so gut wie erwartet und zu wenig lustig. Also in New York möchte ich nicht Leben außer ich wäre reich oder ein Filmstar. Jeder im Stress, jeder 2. unfreundlich, alles viel...
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Kurmann

toller film!. dieser film war beste unterhaltung! 2 beautys und einen super hauptdarsteller!
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Roland

King Simon. Ich fand den Film ausgezeichnet, dies hauptsächlich wegen Simon Pegg. Er spielt den lustig-dämlichen Briten einfach genial, obwohl er seinen schwarzen britischen Humor nur selten auspacken...
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