Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest
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Filmkritik

Summon the Kraken!

Piraten, Menschenfresser, Zombies, Riesenkraken: Was klingt wie die Staffage eines B-Movies ist der diesjährige Sommerblockbuster. Wie ist das möglich? Dank Johnny Depp.

Ich gebe es gerne zu: Ich habe mich auf «Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest» gefreut, seit ich im Kinotrailer den tintenfischköpfigen Davy Jones «Summon the kraken!» rufen hörte und darauf riesige Tentakel aus dem Wasser stiegen und sich todbringend um ein Schiff schlangen. Gigantische Seeungeheuer und Figuren mit ekligen Gesichtern - mehr braucht es also nicht, um mich glücklich zu machen. Doch ich mag auch Vergnügungsparks und Achterbahnen und auf nichts anderem als einem gleichnamigen Disney-Ride basiert bekanntlich die «Pirates of the Caribbean»-Reihe.

Aber fangen wir noch einmal von vorne an: Piraten, Menschenfresser, Zombies und ein monströser Krake - was uns Regisseur Gore Verbinski hier auftischt, klingt tatsächlich mehr nach einem obskuren B-Movie als nach der 225 Millionen Dollar-Produktion, die der zweite «Pirates»-Teil geworden ist. Ein Risiko geht Verbinski kaum ein: «Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl» spielte vor drei Jahren gut das Fünffache seiner Kosten wieder ein (die auf 140 Millionen Dollar geschätzt werden - bei solchen Filmen sind die immensen Geldbeträge ja oft fast so spannend wie das Drehbuch). Der mit fast identischem Cast gedrehte Nachfolger ist deshalb ein sicherer Wert an den Kinokassen.

Zur Kontinuität des Erfolges trägt massgeblich Johnny Depp als Captain Jack Sparrow bei. Depp schafft es, die Rolle des Piratenkapitäns so prägnant und überdreht zu spielen, dass sein Overacting allein den barocken Film vor der Lächerlichkeit bewahrt. In «Dead Man's Chest» tritt ihm Davy Jones entgegen (hinter der Maske nicht zu erkennen: Bill Nighy), der Kapitän des legendären Fliegenden Holländers, dem Sparrow einen Blutschwur auf ewige Knechtschaft geleistet hat. Dieser Schwur soll mit allen Mitteln rückgängig gemacht werden. Schlechte Nachrichten für Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Swann (Keira Knightley), die wieder recht unfreiwillig in Sparrows Abenteuer verwickelt werden.

«Mehr ist mehr» scheint bei dem sich entfaltenden Tohuwabohu das Motto: Mehr Action, mehr Comedy, mehr Special Effects, mehr Minuten: Ganze zweieinhalb Stunden dauert es, bis Captain Sparrow am Ende des Filmes dem Kraken tief in die Augen schaut - und doch nur zum dritten Teil überleitet, der im Frühling 2007 starten soll. Er sei völlig inhaltsleer, gleichwohl überfüllt und insgesamt kaum mehr als die Ouvertüre zu einem weiteren Sequel, warfen US-Kritiker dem Film deshalb vor. Sie haben mit allem Recht. Mir hat er trotzdem gefallen - schliesslich kam ein Riesenkrake vor.

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Mein Kommentar
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132 Kommentare
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Lustige Piraten sind das beste. Schönes Abenteuer Film
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mircolio96

es gibt nichts besseres!
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Valeria

Fluch der Karibik 3. Nicht schlecht...
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Kay

das Abenteuer geht weiter. Der Film hat nichts an Charme verloren. Wieder ein gelungener Familienfilm. Man kommt auch wieder reichlich zum Lachen.
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Désirée

Absolut sehenswert. Die Specialeffekts sind genial, die Handlung zum Teil etwas lasch. Das Ende ist offen, das heisst man muss unbedingt den 3. Teil sehen um zu wissen, wie es weitergeht.
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Roger

nur mittelmass. teils lustige Momente, ohne Jack Sparrow hätte der Film keine interessanten Charakteren, schade ist auch der Schluss typisch kommerziell, eben Hollywood halt
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Claudia

genial. wir haben ihn im kino gesehen und jetzt auch au f dvd gekauft.. wir sind schwer begeistert und finden vorallem die fantasie nur schon davy jones zu erfinden super!!!
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Yanick

Grandios. Einfach grandios, ein Muss für alle, die teil 1 gesehen haben!
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Benjamin

Prima Film. Der film ist Klasse und wirklich spannend der schluss hätte man anders machen sollen!!!! aber Jonny Depp ist unschlagbar in seiner Rolle!!!!!!!!! weiter so Jonny
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Yannick

der film ist gut aber der erste war schon besser
132 Kommentare

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