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Chanson d'Amour - Filmkritik

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Originaltitel:Chanson d'amour
Land (Jahr): Frankreich (2006)
Genre:Drama
Filmlänge:112min
Regie:Xavier Giannoli
Kinostart:08.02.2007
 13.09.2006 (Romandie)
Drehbuch:Xavier Giannoli

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Liebe in der Provinzdisco

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Gérard Depardieu erobert als Schnulzensänger in der französischen Provinz die Herzen - erst das einer jungen Frau auf der Leinwand, dann nach und nach die des Publikums im Kinosaal. «Chanson d'amour» ist eine wunderschön erzählte Liebesgeschichte mit grandioser Musik.

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Der Mann dort oben auf der Bühne ist ein Berg. Sein Name? Alain Moreau (Gérard Depardieu). Unbeholfen hantiert der Schnulzensänger am Mikrofon. Dann geht es auch schon los. Die Band legt den Soundteppich - und Alain singt von besseren Tagen. Dabei bahnt sich die Kamera ihren Weg über den Fussboden, vorbei an zuckenden Beinen. Die Szene ist endlos, das Lied spielt vom ersten bis zum letzten Takt. Doch Regisseur Xavier Giannoli langweilt damit keine Sekunde.

Ältere Semester kennen den Chanson aus den 70ern, er heisst «Quand j'étais chanteur» («Als ich ein Sänger war»). Wie Gérard Depardieu es intoniert, ist eine Wucht. Der Typ kann ja richtig singen! Und natürlich auch spielen. Sein Alain Moreau ist ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten: Einer, der die Provinzbühnen abklappert - und sich blonde Strähnchen färbt («Meine Fans erwarten das»). Bis der Koloss dann die quirlige Marion (Cécile de France) trifft: Der alte Kauz balzt sofort drauflos - und eine sympathisch schlichte Lovestory nimmt ihren Lauf.

Natürlich könnte man sich herrlich lustig machen über die schrecklich eingerichteten Tanzschuppen. Xavier Giannoli macht das nicht. Im Gegenteil. Er geht grossherzig auf das Thema ein, fährt mit angezogener Kitschbremse und treibt die Story mit cleveren Schnitten voran. Und dann ist da natürlich die Musik. Das Repertoire reicht von Roger Dumas über Julio Iglesias bis hin zu Serge Gainsbourg. Der Soundtrack fesselt, keine Frage.

«Chanson d'amour» hält eine Paraderolle für Gérard Depardieu parat: Sein Gesang ist voluminös und beeindruckend. Den Kitsch-resistenten Chansonnier spielt er mit viel Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Depardieu-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Cécile de France mag aber gut gegen den Schauspielgiganten bestehen. Sie lässt den alten Crooner erst mal auf Granit beissen. Wortwechsel gibt es eh wenig zwischen den Beiden. Genial dann auch die Szene, in der sie sich am Bistrotisch einfach nur gegenüber sitzen. Die Blicke erzählen die Geschichte - das ist grosses Kino. [Dominique Zahnd]

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m&m's Michele: ich fand den Film genügend....
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m&m's Michael: also erstens ist dieser film, wie ich ihn gesehen ...
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