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Million Dollar Baby - Filmkritik

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Land (Jahr): USA (2005)
Genre:Drama
Regie:Clint Eastwood
Kinostart:24.02.2005
 23.03.2005 (Romandie)
Drehbuch:Paul Haggis
Verleih:Ascot Elite Entertainment Group
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Erkämpfte Freundschaft

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In «Million Dollar Baby» erzählt Clint Eastwood eine packende Geschichte um die Freundschaft zwischen einem verhärmten Boxtrainer, dessen bestem Freund und einer Frau aus der Unterschicht.

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Sie sei als fast Dreissigjährige zu alt, um eine Profikarriere zu starten. Sie bewege sich zu schwerfällig, schlage falsch, und überhaupt: Sie sei eine Frau, und Boxen sei Männersache, sagt Frankie Dunn. Doch Maggie Fitzgerald ist die Tochter einer Arbeiterfamilie aus Missouri. Immer unten durch musste die Kellnerin, arbeitet seit ihrem dreizehnten Lebensjahr - und Boxen ist für sie die einzige Passion, der einzige mögliche Weg in ein besseres Leben, das, was sie nach Los Angeles brachte. Denn Frankie, hat Maggie gehört, hat eine Reihe Champions hervorgebracht. Nun will sie, dass er sie trainiert: Wirklich originell beginnt die Story von Clint Eastwoods 25. Film nicht;

Boxeraufsteiger-Movies gibt es seit den Anfängen des Kinos und auch die Version von der Maid aus der Unterschicht, die sich - mit Hilfe eines «Männer-Trainers» - an die Spitze boxt, ist bekannt. Doch das beeindruckt Clint Eastwood, der nebst der Regie auch für Produktion und Musik verantwortlich zeichnet und die männliche Hauptrolle spielt, so wenig, wie Maggie Frankies «Niet». Sie boxt munter weiter. In seiner Halle. Unterstützt von Scrap, der Frankies Club in Schuss hält und die Trainings überwacht.

Scrap funktioniert in «Million Dollar Baby» als Erzähler. Er ist ein Ex-Boxer und Frankies einziger Freund; auf einer Story aus dem Geschichtenband «Rope Burns: Stories From the Corner» vom Ex-Boxerbetreuer F.X. Toole beruht Eastwoods neuster Film. Doch die sportliche Seite derselben - Frankie nimmt Maggie irgendwann unter seine Fittiche, sie macht Karriere - erwähnt Eastwood nur am Rande. Was ihn interessiert sind die drei gebrochenen Hauptfiguren und die - sich permanente verändernde und alles andere als romantische - Beziehung zwischen Frankie und Maggie.

So kriegen wir in «Million Dollar Baby» zwar einige Frauenboxkämpfe serviert, doch spannend sind andere Szenen. Ein Gespräch zwischen Frankie und Scrap über Socken mit Löchern, das alles über die Beziehung der beiden Männer verrät. Eine nächtliche Autofahrt, auf der Maggie nach einem unerfreulichen Besuch bei Mama, zu Frankie sagt: «Ich habe niemanden als dich» und ihm eine seltsame Story von ihrem heiss geliebten, inzwischen aber toten Vater und einem von ihr ebenfalls geliebten Schäferhund erzählt. Ein Barbesuch, bei dem Scrap Maggie seine und Frankies Geschichte erzählt, sie ihm wortlos zuhört und dann eine Leben bestimmende Entscheidung fällt.

«Million Dollar Baby» ist ein Film über Menschen und Schicksale, die sie zusammen bringen. Es ist ein Film über gewonnene und verlorene Kämpfe und ein Film über den einen Kampf zuviel, den mancher führt. Es ist ein Film über Gefühle und ein grossartiges Schauspielermovie. Denn was Hilary Swank, Clint Eastwood und Morgan Freeman in «Million Dollar Baby» vorführen ist Schauspielkunst der Spitzenklasse. [Irene Genhart]

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m&m's movie world filip: sehr gut, intelligent... ein starke eastwood, schw...
m&m's Ralph: Durchwegs starke Leistungen; SchauspielerInnen, Dr...
m&m's Muemin: Sicherlich wird meine Meinung zu Million Dollar Ba...
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m&m's Adrian: „ Diese schwachen Filme, die von Typen gemac...