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Schlaraffenland in der Fabrik

40

Der mausarme Charlie Bucket gewinnt ein goldenes Los, das ihm einen Traum erfüllt: Den Besuch der mysteriösen Schokoladenfabrik Willy Wonkas (Johnny Depp). Was er dort erlebt, übertrifft die kühnsten Erwartungen. Tim Burton wagt sich erneut an eine gestandene Kindergeschichte und macht daraus einen verspielten, kunterbunten Kinofilm.

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Der kleine Charlie Bucket (Freddie Highmore) lebt mit seinen Eltern (Helena Bonham Carter, Noah Taylor) und Grosseltern in einem windschiefen, winzigen Häuschen. Die Buckets sind mausarm aber herzensgut. Charlies grösster Traum, einmal einen Fuss in die Schokoladenfabrik von Willy Wonka setzen zu können, erfüllt sich auf unglaubliche Weise. Obwohl das Geld hinten und vorne nicht für Schokolade reicht, gewinnt Charlie eines von fünf goldenen Losen, welches ihm eine Besichtigung der Fabrik ermöglicht. Zusammen mit vier anderen Kindern wird Charlie vom exzentrischen Chocolatier Willy Wonka (Johnny Depp) empfangen und durch die wunderbare Welt seiner Schokoladenfabrik geführt. Dort gibt es ausgeklügelte Maschinen, einen Schokoladenfluss, ein Schlaraffenland aus Süssigkeiten, die ulkigen, winzigen Umpa Lumpas (unzählige davon, alle gespielt von Deep Roy), einen Lift, der in alle Richtungen führt und vieles mehr. Die anderen Kinder, allesamt verzogene Gören mit einem Tick, zeigen im Verlauf der Besichtigung nicht gerade ihre Schokoladenseiten, weshalb sich gegen Ende der Tour Wonkas Aufmerksamkeit ganz auf den kleinen Charlie richtet. Den erwartet am Schluss ein zusätzliches Geschenk.

Das Buch «Charlie and the Chocolate Factory» wurde vom bekannten britischen Autor Roald Dahl verfasst und erschien 1964. Das Buch war Anfang der Siebzigerjahre schon einmal Vorlage für einen Film und scheint nichts an Faszination verloren zu haben. Tim BurtonBig Fish», «Edward Scissorhands», «Batman») ist für eine neue Umsetzung des gezuckerten Fantasie-Märchens aufgrund seines Faibles für magische Geschichten und dunkle Aspekte genau der richtige. Auch Burtons Verbindung zu Johnny Depp (Zusammenarbeit u.a. in «Sleepy Hollow» oder «Ed Wood») ist ein grosser Vorteil für «Charlie and the Chocolate Factory». Willy Wonka, der seit 15 Jahren seine Fabrik nicht mehr verlassen hat und der durch seine Verschrobenheit glänzt, ist für Depp eine Paraderolle. Die Witwe von Autor Roald Dahl, Felicity Dahl, war von Burton, Depp und der restlichen Crew sehr überzeugt und fungierte als Executive Producer.

«Charlie and the Chocolate Factory» ist im Grunde eine zutiefst moralische Geschichte. Von Beginn weg ist klar, dass Bescheidenheit und Güte die wegweisenden Tugenden sind. Die vier anderen Kinder werden für Gier, Fresssucht, Eitelkeit, Ehrgeiz und Hochmut bestraft. Das Gerüst der Geschichte und seine Moral scheinen simpel: Es ist eine Kindergeschichte, die da erzählt wird. Düstere Elemente, in welchen Burtons Stärke liegt, kommen nicht so sehr zum tragen. Wohl aber das Fantastische, und das macht aus einer einfachen Kindergeschichte einen begeisternden Kinofilm. Mit Liebe zum Detail, unglaublichen Einfällen, spannenden Interpretationen, viel Humor und herrlich überzeichneten Figuren - allen voran dem skurrilen Willy Wonka - gelingt es Burton, nicht nur Kinder anzusprechen, sondern auch die Fantasie von Erwachsenen anzuregen. [Priska Amstutz]

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m&m's Michele: ich fand den Film gut....
m&m's Nora: Der Film ist genau nach meinem Geschmack! Total au...
m&m's Jeanine: Ich finde der Film ist viel zu übertrieben und ung...
m&m's Christoph: Ein wunderschönes Kinoerlebnis mit tollem Johnny D...
m&m's Alexander: naja,.... is recht gut aufgebaut!... und strukture...