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Femme Fatale - Filmkritik

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Gefährliche Frau

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Auf der Suche nach einem Projekt, das ganz ohne Special Effects auskommen würde und fern von Hollywood realisiert werden konnte, wurde Brian De Palma in Paris fündig. Doch obwohl gänzlich in Frankreich und mit lokalen Produzenten gedreht, unterscheidet sich «Femme Fatale» kaum von anderen Hochglanzproduktionen Hollywoods. In der Titelrolle ist die bis anhin relativ unbekannte Rebecca Romijn-Stamos zu sehen.

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Das Filmfestival in Cannes diente schon immer als perfekte Plattform für extravaganten Glamour, und so erscheinen zur Premiere des Films «East-West» der (tatsächliche) Regisseur Regis Wargnier und die (tatsächliche) Hauptdarstellerin Sandrine Bonnaire in Begleitung der aufreizenden Veronica (Rie Rasmussen), die hauptsächlich durch ihre Oberkörperbekleidung auffällt: eine raffiniert um den ganzen Körper gewundene Schlange aus purem Gold, die gerade mal das Notwendigste bedeckt. Auf dieses Schmuckstück hat es die Diebesbande um Laure Ash (Romijn-Stamos) abgesehen. Doch erstmal im Besitz der Beute, offenbaren sich Laures eigene Pläne: Sie macht sich mit dem Gold aus dem Staub.Zurück in Paris bietet sich ihr aufgrund mehrerer glücklicher Zufälle die Möglichkeit einer Flucht in die USA. Sieben Jahre später kehrt sie als Ehefrau des neuen amerikanischen Botschafters Watts (Peter Coyote) nach Paris zurück. Nicht ganz unerwartet scheut sie die Öffentlichkeit, denn inzwischen sind auch die damals in Cannes aufgeflogenen restlichen Komplizen um den rücksichtslosen Black Tie (Eriq Ebouaney) wieder auf freiem Fuss - und auf der Suche nach der Beute. Zur gleichen Zeit gelingt es dem schmierigen Paparazzo Nicolas (Antonio Banderas), von der zurückgezogenen Botschaftsgattin ein Bild zu schiessen, das wenig später auf dem Titelblatt der Zeitschrift «Gala» erscheint. Laures Identität ist aufgeflogen.

Seit seinem kommerziellen Durchbruch mit «Sisters» 1973 hat sich Regisseur Brian de Palma hauptsächlich auf Thriller spezialisiert. Und bereits Titel und Eingangsszene (während sich Laure Ash für den Coup bereit macht, läuft im Fernsehen «Double Indemnity») deuten an, worum es ihm auch in seinem neuen Film geht. In der Folge macht De Palma Szene für Szene klar, dass wir es mit einem modernen Film Noir zu tun haben. Die Frau eiskalt und berechnend, die Männer, allesamt liebestoll und nicht mehr zurechnungsfähig, zu ihren Füssen. De Palma zeigte bereits mit seinen letzten beiden Filmen «Snake Eyes» und «Mission to Mars», dass es ihm zunehmend mehr um Action geht als um Tiefgründigkeit. Entsprechend kommt «Femme Fatale» mit seiner konstruiert wirkenden Handlung auch nicht an die Film-Noir-Klassiker heran, die er so eifrig zitiert, sondern reiht sich nahtlos in die lange Liste belangloser Popcornunterhaltung ein. [Remo Bräuchi]

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m&m's Tuvok: Femme Fatale Dadurch das Uma Thurman schw...
m&m's Michael: Genial gemacht...
m&m's Andreas: Ein unterhaltsamer Film mit guten Darstellern...
m&m's Nathalie: cool...