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Zoolander - Filmkritik

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Land (Jahr): USA (2001)
Genre:Comedy
Regie:Ben Stiller
Kinostart:27.12.2001
Kamera:Barry Peterson
Komponist:BT (I)
Produktion:Stuart Cornfeld

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Aus dem schwierigen Leben eines Supermodels

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Es ist in der Tat schrecklich. Malaysia hat einen neuen Präsidenten gewählt und dieser hat sich öffentlich vorgenommen, in seinem Land, die Kinderarbeit abzuschaffen. Dies kommt für die Modeindustrie einer Katastrophe gleich, denn wo sonst sollen sie jetzt ihre neuen Kollektionen preiswert herstellen lassen? Es gibt nur eine Lösung: Der Präsident muss beseitigt werden. Und der exzentrische Designer Mugatu weiss auch schon, wer dies für ihn erledigen soll: Derek Zoolander (Ben Stiller), ein seit Jahren erfolgreiches, inzwischen in die Jahre gekommenes Supermodel.

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Zoolander ist etwas unterbelichtet und deshalb, so findet Mugatu, entsprechend leicht zu manipulieren. Derweil befindet sich dieser in der grössten Krise seines Lebens, seit er den Titel «Männliches Model des Jahres» an seinen Erzrivalen, den blonden Surfer-Dude Hansel (Owen Wilson) hat abgeben müssen. Auch ein Besuch bei seinem Vater, der eigentlich der Rückbesinnung auf mögliche innere Werte dienen sollte, endet in einem Fiasko. Da kommt die Einladung Mugatus zur nächsten Fashion-Show gerade richtig. Doch Derek Zoolander ahnt natürlich nicht, dass er mittels Gehirnwäsche dazu gebracht werden soll, den Ehrengast der Show umzubringen - den Präsidenten aus Malaysia.

Ben Stiller ist bei uns hauptsächlich durch seine Rollen in «Meet the Parents» und «There's something about Mary» als Schauspieler bekannt geworden, hat aber bereits früher selber Filme gedreht. «Zoolander» ist nach «The Cable Guy» und «Reality Bites» bereits seine dritte Regiearbeit. Die Figur des Derek Zoolander basiert auf einem Comedy-Charakter, den Stiller selber zusammen mit dem Autor und Produzenten der MTV Movie Awards, Drake Sather, 1996 für die «VH1/Vogue Fashion Awards» kreiert hatte. Gedreht wurde vergangenes Jahr in den Werbepausen während ebendieser Awards Show in New York. Dies erklärt wohl auch, warum sich so viele Promis für einen Kurzauftritt im Film zur Verfügung gestellt haben. Natalie Portman, Winona Ryder, Donald Trump, Christian Slater, Heidi Klum, Claudia Schiffer und Fabio sind nur einige der Stars, die sich nicht zu schön waren, einen Moment lang für «Zoolander» vor die Kamera zu treten. Mit von der Partie sind ausserdem Ben Stillers Vater Jerry Stiller, seine Mutter Ane Meara, seine Frau Christine Taylor und seine Schwester Amy Stiller.

Inzwischen scheinen einige Leute schon lachen zu müssen, wenn sie Ben Stiller nur sehen. Doch dass «Zoolander» auf einem Sketch basiert, merkt man dem Film leider nur zu gut an. Die sehr dünne Handlung dient in erster Linie dazu, jede Menge Gags aneinanderzureihen. Dabei schreckt die Produktion auch nicht vor peinlichen Anspielungen auf Kinderarbeit zurück. Alle Figuren sind entweder böse oder dämlich, aber wenigstens liebenswert. Und wenn anfänglich die ironischen Anspielungen auf die Eitelkeiten der Modebranche noch ganz unterhaltend sind, wird spätestens nach 20 Minuten klar, dass sie einfach zu wenig Biss haben, um «Zoolander» zur Satire zu machen.

Was bleibt ist ein nettes Filmchen, das 90 Minuten lang von einer Idee lebt und daraus nichts zu machen weiss. Darüber können auch all die Kurzauftritte der Stars nicht hinwegtäuschen, von denen sich mittlerweile wohl der eine oder andere fragen mag, wozu er oder sie sich da hat hinreissen lassen.

[Remo Bräuchi]

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m&m's Pascal: ...
m&m's Tuvok: Die anderen Typen die da durch die Leinwand geiste...
m&m's Tuvok: den ganzen Tag versuchen halt Ihre blonden Gehirnz...
m&m's Tuvok: Also es fängt so an. Da ist einmal DEREK ZOOLANDER...
m&m's Tobler: ?...