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Toy Story 2 - Filmkritik

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Als die Pixel laufen lernten

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Die allgemeine Skepis gegenüber Sequels erweist sich für einmal als unbegründet. Toy Story 2 ist noch besser als sein Vorgänger und definiert den Standard für Computeranimation neu.

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Auch die Jury der Golden Globes war begeistert: sie haben «Toy Story 2» zur besten Komödie des Jahres erklärt. Freuen wird das allen voran John Lasseter, den Regisseur und Spiritus Rector der Produktionsfirma Pixar. Lasseter, der bereits bei Toy Story und A Bug's Life, Regie führte, ist eine Ausnahmeerscheinung. Die Vergleiche mit Walt Disney kommen nicht von ungefähr. Das verhältnismässig kleine Animationsstudio Pixar hat mit dem Riesen Disney eine strategische Allianz gebildet, die dem traditionsreichen Marktführer in Familienunterhaltung neue Flügel verleiht.

«Toy Story 2» ist vor allem die Geschichte von Woody, dem Spielzeug-Cowboy. Er wird von einem fanatischen Spielzeugsammler entführt und findet sich in einer Glasbox wieder. Dort wird er mit seiner eigenen Herkunft konfrontiert: In den 50er Jahren war der Cowboy die Hauptfigur der TV-Serie «Woody's Roundup». Dazu gehörten auch Jessie, das Cowgirl, der alte Stinky Pete und das Pferd Bullseye. Mit Woody ist die Sammlung endlich komplett und soll für viel Geld nach Japan verkauft werden. Doch der fiese Sammler hat die Rechnung ohne Woodys Freunde aus dem Kinderzimmer gemacht. Der Astronaut Buzz Lightyear führt eine Gruppe von unterschiedlichen Spielzeugen an, um in einem atemberaubenden Rennen gegen die Zeit zu verhindern, dass ihr Freund Woody als Museumsstück endet.

Mit «Toy Story 2» hat Pixar die Latte für ausschliesslich computer-animierte Filme noch einmal in die Höhe geschraubt. «Never change a winning team», mag man sich bei Pixar gedacht haben und die Crew von «Toy Story» praktisch unverändert auch an der Fortsetzung arbeiten lassen. Das hat sich ausgezahlt. Die Gestalter und Programmierer waren mit den Figuren, ihren Charakteren, ihren Bewegungsabläufen bestens vertraut, und dank der rasanten Entwicklung in der Computertechnologie hatte man bei Pixar inzwischen ein noch ausgeklügelteres Instrumentarium zur Hand. Die Figuren, die Toneffekte, der dreidimensionale Raum, in dem sich die Spielzeuge bewegen, die wenigen «richtigen» Menschen, sie sind alle so überzeugend, dass man als Zuschauer immer wieder vergisst, dass es sich tatsächlich um reine Computeranimation handelt. Und wenn man sich nach den 90 Minuten aus dem Sessel erhebt, hofft man bereits auf ein baldiges «Toy Story 3».

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m&m's Adrian: Mit „ Toy Story“ war eine Grundidee er...
m&m's Yannik: ...
m&m's Tobias: schade, dass es zu toy story 1 kein forum gibt. fü...
m&m's Kristof: Abartig genial: -)...