What to Expect When You're Expecting
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Filmkritik

Was zu erwarten war

Mit einem Aufgebot an Comedy-Lieblingen kommt die promi-schwangere Romanze What to Expect When You're Expecting daher. Dabei wird der Film allerdings kaum seinem klangvollen Titel gerecht.

Jede der vier nicht zusammenhängenden Geschichten dreht sich um ein verzweifeltes Paar, das sein eigenes Wunder der Schwangerschaft durchmacht: TV-Fitness-Expertin Jules (Cameron Diaz) und Startänzer Evan (Matthew Morrison) erwarten Zuwachs, merken allerdings schnell, dass sich ihr Celebrity-Leben unmöglich mit einem Kind vereinbaren lässt.
 Für die militante Babyladenbesitzerin Wendy (Elizabeth Banks) entpuppt sich die Schwangerschaft als Horrortrip. Zu allem Übel bekommt ihr Mann (Ben Falcone) auch noch Konkurrenz aus der eigenen Familie, als sein Alpha-Vater mit seiner sehr viel jüngeren Vorzeigefrau Skyler (Brooklyn Decker) Zwillinge erwartet.



Die Fotografin Holly (Jennifer Lopez) ist längst bereit ein Kind aus Äthiopien zu adoptieren, während ihr Mann Alex (Rodrigo Santoro) noch Rat bei einer Männertruppe von frischgebackenen Vätern sucht.
 Und die konkurrierenden Imbisswagen-Köche Rosie (Anna Kendrick) und Marco (Chace Crawford) werden schon vor dem ersten Date mit einem positiven Schwangerschaftstest überrascht.

Die Schwangerschaft kann eine mühevolle und ermüdende Erfahrung sein, in der kurze Momente der Freude sich mit lange Episoden abwechseln, während derer man sich nur fragt, wann das Ganze ein Ende findet. So ist auch dieser Film. Heidi Murkoffs gleichnamiger Selbsthilfe-Bestseller bildet das Skript für die Aneinanderreihung klischierter Situationen, aus denen What to Expect When You're Expecting sich zusammenfügt. Das Ergebnis ist eine wenig einfallsreiche Ensemble-Komödie, in der Regisseur Kirk Jones und die Drehbuchautorinnen Shauna Cross (Whip It) und Heather Hach (Freaky Friday) immer noch auf abgedroschene Musik und Slow-Motion setzten, um für müde Lacher zu sorgen.

Dabei legt Cameron Diaz als Promi-Mamma Jules noch zu Beginn einen wunderbar selbstironischen Auftritt im Finale von «Dancing with the Stars» hin. Nachdem sie sich allerdings kurz darauf verheissungsvoll in die Siegertrophäe übergibt, streiten sich bloss noch Mütter über Baby-Namen und die Vor- und Nachteile einer Beschneidung, während Väter ihre Würde bei selbsttherapeutischen Wochenend-Treffen verlieren, in denen Chris Rock zwiespältige, väterliche Ratschläge verteilt. Zum Schluss finden sich alle zur gleichen Zeit im gleichen Krankenhaus wieder, ob schwanger oder nicht. Dabei wird sogar die traurige Fehlgeburt der jungen Rosie auf ein gezwungen positives Ende gebracht.

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Mein Kommentar
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7 Kommentare
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Melix33

Tolle Besetzung, zum Teil recht lustige Szenen. Am Anfang ist der Film bisschen langweilig, doch gegen Ende wird er immer besser. Und ein Lach-Flash gehörte bei mir ebenfalls dazu, also lohnt es sich ...
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Birna

super!
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exlandei

Genau, nur Feel-Good-Movie. Die witzigsten Szenen sind im Trailer zu sehen.... es reicht, sich den anzusehen, wenn man Comedy erwartet.
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Patricia

Feel good moving, aber mehr leider auch nicht.
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Julie

Viel Humor, gute und schöne Schauspieler/innen, gut gespielt. Aber wohl doch am besten für die geeignet, die sich für die Themen Schwangerschaft und Kinder interessieren, weil das ständig sichtbar um ...
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Enver

En typische feel-good-movie. So weiss mer chli meh, wie sich fraue während de schwangerschaft fühlet & gseht, was alles cha passiere. Witzigi sprüch, top besetztig & hormone:)
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Peter

War (als Mann) gestern an der Carte Bleu Ladies Night in Zürich und kann hier sagen, dass der Film durchaus auch sehenswert und witzig ist für Männer, die Väter sind / werden oder mal werden wollen. ...
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