Resident Evil: Retribution
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Filmkritik

Unterhaltsames Baller-Crescendo

Mit schöner Regelmäßigkeit gibt es ein neues Kapitel in der sich immer weiter entfaltenden Resident Evil-Saga. Dabei ist längst Usus, weniger eine komplette Geschichte zu erzählen, als vielmehr mittendrin anzufangen und ebenso offen zu enden. Aber immerhin: Regisseur Paul W.S. Anderson versprach, mit dem kommenden sechsten Teil seine Geschichte abschließen zu wollen.

Alice (Milla Jovovich) wird von Umbrella gefangengenommen und eingekerkert. Dank fremder Hilfe kann sie zwar entkommen, aber sie befindet sich tief unter der Wasseroberfläche. Zusammen mit einer Spezialeinheit, die geschickt wurde, um sie zu retten, muss sie sich durch verschiedene Umgebungsszenarien, in denen Zombie-Ausbrüche studiert werden, kämpfen. Dabei sind nicht nur die Monster eine tödliche Gefahr, auch die Zeit drängt, denn der gesamte Komplex soll in die Luft gesprengt werden. Und dann wird Alice in all dem bleihaltigen Trubel auch noch .. Mutter?

War schon bei Resident Evil: Afterlife zu beobachten, dass der Horroraspekt zugunsten von Action zurückgeschraubt wurde, so ist diese Mutation der Filmreihe mit Resident Evil: Retribution abgeschlossen. Von zwei kurzen Momenten abgesehen geht es hier nicht mehr um Horror und Schocks, sondern nur noch darum, möglichst viel Action in möglichst kurzer Zeit unterzubringen - und dabei Milla Jovovichs durchtrainierten Körper ins rechte Licht zu rücken.

Cineastische Freuden kann man bei Resident Evil: Retribution nicht erwarten, aber als mittlerweile reinrassiger Actionfilm kann er zumindest oberflächlich unterhalten. Die Geschichte ist kaum der Rede wert und so abgespeckt, dass für ruhige Momente keine Zeit mehr bleibt. Stattdessen kämpft sich Alice wie im Videospiel von einem Level zum nächsten, trifft dabei auf Zombies, die mit Waffen umgehen können und stellt sich schließlich dem Endgegner.

Den Fans gönnt man ein Wiedersehen mit einigen Figuren, mehreren davon in früheren Teilen bereits verschieden, aber dank Klontechnik ist das ja kein Problem. Oded Fehr und Colin Salmon sind im Grunde aber verschwendet, Michelle Rodriguez beinahe auch, aber sie bekommt wenigstens am Ende eine feiste Kampfsequenz.

Das Ende ist gewohnt offen, eher der Abschluss eines Kapitels als einer Geschichte. Immerhin verspricht das Schlussbild im nächsten Film Zombie-Action von monumentalen Ausmaßen. Das Warten darauf versüßt nun Resident Evil: Retribution mit seiner hyperstilisierten Action (inklusive einer sehr coolen Einstiegssequenz, die zurückgespult wird) auf jeden Fall. Kein Film, der der großen Diskussion bedürfen würde, aber ein in seiner Simplizität unterhaltsames Baller-Crescendo.

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Mein Kommentar
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27 Kommentare
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silvan.laube

Der Film ist sehr stark am Videospiel orientiert, was mir stark auffiel (ohne das Spiel zu kennen). Persönlich finde ich das negativ, denn ein Film ist kein Videospiel. Auch wenn er niemals an die ers...
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Harry779

Leider auch dieser Film, der schlechteste bis anhin der Resident Reihe.
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Dieter

War men erster Resident Evil und für meinen Geschmack auch der letzte, wollte meinem Sohn eine Freude machen....
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Martin

Wie schon beim 4. Teil - Kameraffekte Bsp. Slowmotion & Rückwertsspiel am Anfang war sehr schön... ansonsten ähm neee... Technisch kann man gut sehen, dass der Film wohl sehr aufwändig war... Them...
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Aneta

Videospiel mit viel BammBamm.... war enttäuscht
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subzero17

Er kommt an die Vorgänger heran, ausser das sich die Gegner oder Zombies wiederholen. Im gross und ganzen, kann man sich die Resident Evil Fortsetzug antun.
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Ivo

Mit Abstand der schlechteste Teil! Schade!
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Heptig

Ohne die vorherigen R. E. -Filme gesehen zu haben, fand ich Retribution ganz ok. Vielleicht weil ich seit kurzem Fan von 'The Walking dead' bin? Wer die Frau Jovovich mag, soll hingehen. Ansonsten...
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Marc

@Tuvok: Du Pfeife, Ihr erster Film war nicht "the fifth element". Du schreibst zuviel, ganze Bandwürmer, doch ohne lesenswerten Inhalt, es liest sich wie literarischer Durchfall.
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Manuela

Eher enttäuschend, leider. Die Geschichte ist langweilig. Einzige Plusplunkte sind der Filmbeginn und es hat ab und zu gute 3D-Effekte.
27 Kommentare

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