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Unknown Identity - Filmkritik

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Land (Jahr): Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Grossbritannien, USA (2011)
Genre:Drama, Mystery, Thriller
Filmlänge:113min
Regie:Jaume Collet-Serra
Kinostart:10.03.2011
 16.03.2011 (Romandie)
Drehbuch:Oliver Butcher

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Bin ich ein Berliner?

30

Der spanische Regisseur Jaume Collet-Serra, bekannt für Horrorfilme wie Orphan oder House of Wax, legt seine bislang größten US-Produktion vor: einen klassischen Actionthriller, der in Berlin gedreht wurde.

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Dr. Martin Harris (Liam Neeson) soll in der deutschen Hauptstadt einen Vortrag halten. Aber als er in einen Taxiunfall verwickelt wird und erst nach ein paar Tagen im Krankenhaus zu sich kommt, versteht er die Welt nicht mehr. Seine Gattin scheint ihn nicht zu kennen, ein anderer Mann (Aidan Quinn) gibt sich als Martin Harris aus, und ein Killer ist ihm auch noch auf den Fersen. Immer mehr zweifelt Harris an seinem Verstand. Doch mit Hilfe der Taxifahrerin (Diane Kruger) und einem Ex-Top-Agenten der Stasi (Bruno Ganz) will er die Wahrheit ans Licht bringen und seine Identität zurückgewinnen.

Natürlich wird der eine oder die andere nach dem Film wieder behaupten, den Fortgang der Geschichte früh geahnt zu haben. Insgesamt aber erzählt Unknown doch einen Plot, der zahlreiche wirklich überraschende Wendungen nimmt und allerlei Potential für Spannung bietet. Bis zum letzten schafft es Collet-Serra zwar nicht, dieses dann auch auszureizen. Aber was klassische Thriller ganz ohne Fantasy-, Horror- und andere störende Elemente angeht, die in Hollywood dieser Tage ja eher Mangelware sind, kann man weit schlechter fahren als hiermit.

A propos Fahren: das große Plus dieses Films - neben einem gewohnt sehenswerten Liam Neeson, der es sich auf seine alten Tage in der Position des Actionhelden bequem gemacht hat - ist tatsächlich Berlin. Selten sah man die Stadt so überzeugend in Szene gesetzt bzw. in ein Hollywood-Licht getaucht, so dass selbst, wer die Stadt kennt, nicht allzu betrübt ist, dass für die Flughafenszenen statt den in die Jahre gekommenen, winzigen Hallen von Tegel die modernen Airport-Bauten von Leipzig/Halle herhalten musste. Nicht zuletzt eine Auto-Verfolgungsjagd über die Friedrichstraße ist so gut, dass sie einem länger in Erinnerung bleibt als viele andere Szenen der Berlinale 2011, auf der Unknown im Wettbewerb lief, allerdings ausser Konkurrenz. [Patrick Heidmann]

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m&m's Harald E.: In Deutschland spielender Thriller, der nicht ganz...
m&m's Pascal: Ich weiss nicht, ob es deswegen war, weil ich den ...
m&m's Silvio: Nach 96 hours ein weiterer guter Film von Lian Nee...
m&m's Marc: Solider Thriller, mit schönem europäischem Flair, ...
m&m's movie world filip: Nach 96 hours Liam neeson nochmal in ein ähnliche ...