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Stationspiraten - Filmkritik

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Fünf Freunde, eine Krankheit

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Starkes und aufwühlendes Drama über fünf junge Krebspatienten, deren Wege sich auf einer Krankenstation kreuzen: Mit erschütternder Unmittelbarkeit und feinem Galgenhumor erzählt der Schweizer Regisseur Michael Schaerer vom Schicksal schwerkranker Jugendlicher und ihrem Kampf, das Leben zurückzuerobern.

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Sie heissen Jonas, Michi, Benji, Kevin und Sascha; sie sind zwischen zehn und achtzehn Jahren alt und teilen sich auf der onkologischen Station eines Spitals das Zimmer. Vier von ihnen haben Krebs, der fünfte wartet auf seine Diagnose. Gemein ist ihnen die ungewisse Zukunft. Jeder versucht auf seine Weise mit der belastenden Situation zurecht zu kommen. Ihre Freundschaft und unbändige Lebenslust hilft den fünf «Stationspiraten», sich in der schwierigen Gegenwart zurechtzufinden und gleichzeitig einer unsicheren Zukunft entgegenblicken zu können.

Was, wenn Kinder und Jugendliche plötzlich schwer krank werden? Wenn der Schul- zum Spitalalltag und die einstmals sichere Gegenwart zum permanenten Ausnahmezustand an der Grenze des psychisch und physisch Erträglichen mit ungewissem Ausgang wird? Mit seinem ersten Langspielfilm ist Michael Schaerer ein so aufwühlendes wie einfühlsames Drama über todkranke Jugendliche gelungen.

Es zeigt ihre Zweifel, Angst, Wut, Lebensfreude und Hoffnung im Angesicht des Todes in einer für das Publikum teilweise schmerzhaften Unmittelbarkeit. Doch die Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod gelingt ohne Pathos und Kitsch. Denn neben der Traurigkeit und Verzweiflung lässt Schaerer auch immer wieder den kindlichen Schalk und Galgenhumor der jungen Patienten aufblitzen und verleiht seinen Figuren damit eine liebevolle Lebensnähe.

Da ist es auch weiter nicht schlimm, dass die Dialoge manchmal ein kleines bisschen holprig daher kommen. Ansonsten meistern die fünf jugendlichen Laiendarsteller ihre schwierigen Rollen bemerkenswert gut. Die Erwachsenen-Rollen wurden von Stefan Kurt, Bettina Stucky und Antoine Monot Jr. übernommen, Adrian Sieber von den Lovebugs hat den Soundtrack beigesteuert. Auch die hervorragende Kamera-Arbeit von Stéphane KuthyTannöd») trägt dazu bei, dass man «Stationspiraten» zu den besten Schweizer Filmen dieses Jahres zählen darf. [Cindy Hertach]

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m&m's 11pablo: kritisch, dramatisch, super!...
m&m's EmilXaver: Einer der besten Filme, die ich seit langem im Kin...
m&m's Hans-Peter: Überzeugend, tiefgehend, traurig aber sehr authent...
m&m's Irene: Der Film ist sehr real, ehrlich und gut gespielt. ...
m&m's Thomas: gut...