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Salt - Filmkritik

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76

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Land (Jahr): USA (2010)
Genre:Action, Thriller
Filmlänge:100min
Regie:Phillip Noyce
Kinostart:19.08.2010
 25.08.2010 (Romandie)
 29.10.2010 (Tessin)

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Auf den Spuren von Bourne

40

Keiner Frau traut man in Hollywood Actionrollen eher zu als Angelina Jolie, und so darf sie auch in «Salt» wieder ran. Der Film von Routinier Phillip Noyce war eigentlich mal als Vehikel für Tom Cruise gedacht.

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Nun ist es also Angelina Jolie alias Evelyn Salt, die schon in der ersten Szene des Films in Nordkorea übel gefoltert wird, bevor sie wieder an die US-Behörden übergeben wird. Doch das Bild der loyalen CIA-Agentin im unerschütterlichen Einsatz fällt schlagartig zusammen, als ein russischer Überläufer ihre angeblich wahre Identität als russische Undercoverspionin aufdeckt. Um der Verhaftung zu entgehen und ihren Mann (August Diehl) zu schützen, entscheidet sie sich zur Flucht.

Wie zuletzt bereits die 8. Staffel von «24» wärmt auch «Salt» den Kalten Krieg wieder auf und macht Russland zum großen Gegenspieler der USA wenn es um den Weltfrieden geht. Ob man das zeitgemäß findet oder nicht, ändert wenig am Unterhaltungswert: Der Thriller-erprobte Phillip NocyeThe Bone Collector»), inszeniert seinen Film als packende Hetzjagd und Actionsequenzen, die zwar ziemlich over the top sind, gleichzeitig aber auch eine gewisse Realitätsnähe und Bodenhaftung wahren wollen.

Als Getriebene wird Evelyn Salt zu so etwas wie einem weiblichen Gegenstück zu Jason Bourne und zeigt sich - wie ihre Mitstreiter Liev Schreiber und August Diehl in Nebenrollen - in guter Form. Selbst mit zierlichem Körper und sehr dünnen Gliedmaßen nimmt man ihr so die Agentin ab: Sie schießt, stürzt, schleppt sich immer wieder weiter - und strahlt doch wie eine überlebensgroße Hollywood-Ikone, wenn sie in Zeitlupe mit Eleganz und kühlem Killerblick ein halbes Dutzend russischer Spione erschießt.

Die Latexmaske, die sie sich in einer Szene vom Gesicht reißt, ist durchaus symbolisch. Mehrfach häutet sich diese Evelyn Salt, verändert sich ihre Identität und für die Zuschauer damit auch der Blickwinkel auf die Geschehnisse im Film. Dass man trotzdem früh ahnt, wie der Hase läuft, ist ebenso schade wie die oft nur notdürftig gestopften Logiklöcher der Handlung. Letztlich allerdings macht man sich darüber wenig Gedanken, denn «Salt» ist nicht nur ebenso rasant wie unterhaltsam, sondern auch das bisher vielleicht beste Actionshowcase für Jolie überhaupt. [Patrick Heidmann]

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m&m's 2fuexli: Nicht ganz unspannende Abendunterhaltung....
m&m's 11pablo: spannender agententhriller mit suspence, super!...
m&m's Tuvok: Nach ihrer Aktivierung sollten diese Schläfer dann...
m&m's Tuvok: Würde ich den Film kurz beschreiben, dann würde ic...
m&m's Shaoleen: Der Film ist sehr spannend und auch sehenswert, al...